Fuji-Q Highland
Über den Park
Fläche in HA: 50
Eröffnungsjahr: 1964
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4030017 Fujiyoshida
Japan
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onride.de Redaktion
Redakteure: Nicolas Mayer Caruso
Letzte Änderung: 19.11.2018 (vor 3 Wochen)
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Vorstellung
Zu Füßen des heiligen Berges der Japaner liegt das Fuji-Q Highland (富士急ハイランド). Der Fuji-san ist mit knapp 3777 Metern zudem auch die höchste Erhebung des Landes und befindet sich auf der Hauptinsel Honshū an der Grenze der beiden Präfekturen Yamanashi und Shizuoka. Der Schichtvulkan, der das letzte Mal am 16. Dezember 1707 ausgebrochen ist, ist für den Shintō und auch dem japanischen Buddhismus von wichtiger, wenn nicht sogar heiliger Bedeutung. So fühlen sich die Besucher bei gutem Wetter während eines Besuchs des Highlands durch den nahen Riesen sehr mit Japan und seiner Kultur verbunden. Zur Sommerzeit kann ein Besuch des Freizeitparks mit einer Klettertour versüßt werden, da der Fuji dann zur Besteigung freigegeben ist. Dann jedoch ohne seine bekannte schneebedeckte Spitze. Alternativ lässt sich der Berg aber auch durch eine Wanderung oder Zugfahrt um die fünf Fuji-Seen besichtigen. Ebenso lässt sich von einem Großteil der Zimmer des parkeigenen Hotels (dessen Hotelgäste außerdem Zutritt zu einem Onsen haben) ein atemberaubender Blick auf den Fuji werfen. Ein perfekter Ausklang nach einem langen Tag im Fuji-Q Highland.

Den Park, der in der Stadt Fujiyoshida in der Präfektur Yamanashi liegt und zur Eisenbahngesellschaft Fuji-Kyūkō gehört, ist in Japan vor allem unter den jüngeren Leuten sehr bekannt, da seine großen Achterbahnen für sich selbst sprechen. Fragt jemand einen Japaner nach den zehn krassesten Achterbahnen des Landes, so sind die vier hiesigen Modelle sicherlich darunter. Jede hat zu ihrem Baujahr einen Weltrekord gehalten oder hält ihn sogar heute noch. Dies begann mit den heute leider nicht mehr erhaltenen „Giant Coaster“ 1966 und „Moonsault Scramble“ im Jahr 1983. Mit einer Schienenhöhe von 70 Metern war dieser Shuttle-Coaster bis Juli 1996 die höchste Achterbahn der Welt. Denn dato wurde mit „Fujiyama“ ein paar Meter daneben die höchste und schnellste Achterbahn mit der längsten Abfahrt eröffnet.

Nach dem Abriss von Moonsault Scramble wurde an gleicher Stelle mit der damaligen Dodonpa die schnellste Achterbahn der Welt eröffnet, deren Geschwindigkeit und Abschusspower nach einem Umbau im Jahr 2017 zur Do-Dodonpa auf 180 km/h innerhalb von 1,56 Sekunden erhöht werden konnte. Damit ist sie auch heute noch die Bahn mit der schnellsten Beschleunigung weltweit. Auf der Jagd nach einem weiteren prestigeträchtigen Rekord fragte das Highland bei S&S an, um den zweiten 4th Dimension-Coaster „Eejanaika“ zu bauen, der mit 14 mehr oder weniger Überschlägen auch heute noch mit dem Smiler in Alton den Rekord für die meisten Überschläge hält, wenn auch die meisten davon durch eine Rotation des Sitzes erzeugt werden. Die letzte Weltrekordachterbahn in diesem Kreise ist „Takabisha“. Neben einem Launch und 7 Inversionen wurde auch eine für einen Eurofighter typische Übersteile Abfahrt nach dem Lift eingebaut, die hier aber bis zu einem Winkel von 121° gestreckt wurde, womit die Bahn aktuell über die steilste Abfahrt verfügt.

Angefahren werden kann dieser Park, der daneben noch bspw. über zahlreiche Kinderattraktionen, Flatrides und eine Eislaufbahn verfügt, über mehrere Möglichkeiten. Das Highland kann durch verschiedene Bus- und Bahnverbindungen erreicht werden. So fahren von Shinjuku, Tokyo, Yokohama, Shibuya, Haneda Airport oder auch Osaka und Kyoto mehrmals täglich Busse. Diese Verbindungen benötigen meist zwischen 100 und 150 Minuten Zeit und kosten im Schnitt etwa 2000 Yen je Fahrtrichtung, bieten aber meistens auch Kombitickets für einen Parkbesuch an. Alternativ lässt sich für JR-Pass-Besitzer etwas Geld sparen. Mit der JR Line kann bis zur Otsuki Station gefahren werden, von wo die Fuji-Kyūkō-Linie für 1080 Yen bis zur Fuji-Q Higland Station fährt. Dort stehen die Fahrgäste dann direkt vor dem Eingang bei Eejanaika. Hotelgäste müssen von dort einen kurzen Fußmarsch um den Park herum einlegen oder fahren bis zur Kawaguchiko Station und nutzen dort den Shuttle Bus zum Hotel (fährt einmal stündlich ab 8:40).
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2018
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Geschichte
Zunächst hat am Fuji noch niemand an Weltrekorde unter den Achterbahnen dieser Welt gedacht. Denn auf dem Gelände des heutigen Highlands wurde 1961 zunächst das „Fujigoko International Skating Center“ eröffnet, um den Fuji Touristen eine weitere Attraktion zu bieten. Da sich Fujiyoshida auf einem Hochplateau um den Fuji herum befindet, wurde für die naheliegende Eisenbahnstation, die auf einer Höhe von 829 Metern liegt und am 1. Dezember 1961 eröffnet wurde, der Name „Highland Station“ gewählt. In Anlehnung daran wurde dann zum 2. März 1964 auch der Skatingpark zum heutigen „Fuji-Q Highland“ umbenannt (die Bahnstation wurde dann zum 11. Januar 1981 zur heutigen Fujikyu-Highland Station). Die erste große Attraktion holte dann auch schon den ersten Weltrekord an den Fuji.

Der “Giant Coaster“ eröffnete 1966 und war zur damaligen Zeit mit 1380 Metern Strecke die längste Achterbahn der Welt. Ebenfalls in den 60ern wurden im heutigen Bahnhofsgebäude der Fujiyama ein erstes Horror-Haus und das Riesenrad gebaut. 1974 folgte die erste Wasserattraktion mit dem „Rocky Slider“. Der nächste Weltrekord holte dann Moonsault Scramble mit einer Schienenhöhe von 70 Metern, wenn auch als Shuttle. Aufgrund der steigenden Besucherzahlen (und auch für die sonstigen Fuji-Touristen) eröffnete das Highland 1986 das heutige Highland Resort Hotel & Spa, in dem bis 2016 auch eine Bowlingbahn zu finden war (Q-Bowl). Zwei Jahre später folgten mit dem „Double Loop“ eine weitere große und mit „Zola 7“ eine Indoor-Achterbahn, auf der die Gäste nebenbei noch Aliens abschießen mussten. Die älteste heute noch im Park befindliche größere Attraktion ist der im Sommer 1995 als „Great ZABOON“ und heute als „Cool JAPPAAN“ bekannte 30 Meter hohe Spillwater von Hopkins.

1996 verbesserte das Highland seinen eigenen Höhenweltrekord und eröffnete mit „Fujiyama“ im Juli die mit 79 Metern höchste und 130 km/h schnellste Achterbahn der Welt. Dafür wurde das erste Horror-Haus entkernt und in der Nähe des Double Loops neu errichtet. Nachdem 2003 das „Super Scary Labyrinth of Fear“ gebaut wurde, das auch heute mit 900 Metern Laufstrecke längste Geisterhaus der Welt (das alle zwei Jahre neu gestaltet wird) , stand dieses Gebäude bis 2005 und wurde dann gemeinsam mit dem Double Loop abgerissen. Mit der Eröffnung von Fujiyama schloss der Giant Coaster seine Tore, auf dessen Platz sich seit 1998 das Thomas Land befindet. Ebenfalls 1998 wurde die „Mad Mouse“ eröffnet, die 1999 an ihren heutigen Standort umzog.

Zum neuen Jahrtausend verließ Moonsault Scramble den Park, damit nach dem Verlust der Weltrekorde an der Stelle eine neue Bahn gebaut werden kann. Dieses Mal wurde aber v.a. auf die Geschwindigkeit und deren Aufbau geachtet, denn am 21.12.2001 eröffnete mit „Dodonpa“ nicht nur die mit 172 km/h schnellste, sondern auch die Achterbahn mit dem stärksten Abschuss weltweit. Weniger thrillig, dafür aber die erste Hängeachterbahn Japans wurde im Juli 2000 eröffnet. Der damalige Birdmen war zu dieser Zeit noch als Flying Coaster unterwegs und heißt nach einem Fahrzeugwechsel im Mai 2001 und einer Namensänderung im Juni 2017 „Lisa and Gaspard: Dairy of Sky Journey“. Aber auch für Flatrides-Liebhaber bietet der Park seit 2004 etwas: „Tondemina“ ist ein Giant Frisbee von Huss.

Der nächste Weltrekord wurde dann an der Stelle eines ehemaligen Horror-Hauses und des Double Loops eröffnet: „Eejanaika“, einer von nur drei 4th Dimension Achterbahnen, der seine Fahrgäste durch Sitzrotationen mehr oder weniger insgesamt 14x auf den Kopf stellt. Nachdem der Rocky Slider nach 34 Jahren ausgedient hatte, wurde an gleicher Stelle mit „Nagashimasuka“ am 26.7.2008 die bislang neueste Wasserattraktion für die Besucher freigegeben. Ein Rafting des deutschen Herstellers Hafema mit einer beeindruckenden Starthöhe von 18 Metern, einer Höchstgeschwindigkeit von 29 km/h und einer Streckenlänge von 500 Metern, die zu einer Fahrzeit von 4 Minuten und 30 Sekunden führt – da bleibt sicher niemand trocken. Um den achterbahnscheuen Gästen eine weitere Aussichtsmöglichkeit zu bieten, wurde mit „Tekkotsu Bancho“ ein Star Flyer von Funtime eröffnet, der seine Mitfahrer bis auf 47 Meter Höhe fährt.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2010
In diesem Jahr steht eine Erweiterung des Thomas Lands auf der Agenda, um den Kindern und jüngeren Besuchern weitere Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Dafür wurde ein Horrorhaus, das 1997 eröffnete, zum 23. Juli 2010 in das „Thoms Land 3D Theatre“ umgestaltet. Am gleichen Tag öffnete mit „Go! Go! Bulstrode Barge!“ außerdem ein sich drehendes und schwingendes Schiff im Stile eines Kontikis. Leider verlässt am 4. April mit Zola 7 die zu dieser Zeit älteste Achterbahn des Parks das Highland. Neben der Horrorattraktion „Hinrichtungshaus“ hat auch die rotierende Scheibe Moonraker, die sich bis zu einer Neigung von 83° aufstellen konnte, nach 18 Jahren im Laufe der Saison ausgedient.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2011
Nach fünf Jahren konnte wieder Guiness World Record in Fujiyoshida vorbeischauen. Denn das Highland hat sich für einen Euro-Fighter der deutschen Firma Gerstlauer entschieden. „Takabisha“ verfügt dabei aber nicht um den sonst üblichen 97° Drop, viel mehr wurde dieser auf 121° erweitert, womit sich das Fuji-Q Highland den Rekord der steilsten Abfahrt von „Timber Drop“ aus Fraispertuis City und seinen insgesamt 14. Weltrekord sicherte. Seit dem 16. Juli können sich die Besucher diese Abfahrt hinunterbrettern lassen. Weiterhin verfügt diese 26 Millionen Euro teure Anlage noch über einen LSM Launch, der die Wagen auf 100 km/h beschleunigt und insgesamt 7 Inversionen – darunter das neu entwickelte Element „Banana Roll“.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2012
Nachdem in den letzten beiden Jahren einerseits die jüngeren und die achterbahnsüchtigen Besucher neue Attraktionen erleben durften, wird dieses Jahr den Walk-Through/Escape Room Fans eine Neuheit geboten, die einen extremen Schwierigkeitsgrad hat. In einem seit Juli 2000 bestehenden Gebäude und nach 2010 schon einmal umgestalteten Missionsattraktion, eröffnet zum 28. Juli das „Ultimate Fort“, in dem die Besucher sich aus einer Festung befreien müssen, worauf die erfolgreich Geflüchteten einen Preis erhalten. Dabei sind fünf Phasen mit Zeitlimit zu überwinden, was bis April 2015 nur zwei Paare geschafft haben. Im Jahr 2015 wurde dieses Prinzip zum „Einbruch“ geändert und als „Ultimate Fort 2“ neu eröffnet. Am 11.8.2017 konnte diese Mission zum ersten Mal gelöst werden. Daneben wurde die als Q-Bowl bekannte Bowlinganlage im Hotel des Parks eröffnet (bis 2016), für deren Benutzung jedoch nicht im Hotel übernachtet werden musste.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2013
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2014
Am 27. März verkündete der Betreiber des Parks, dass er in Zukunft größere Attraktionen im Sagamiko Resort Pleasure Forest (gehört auch zur Eisenbahngesellschaft) eröffnen wird, da es in Fujiyoshida keine Standorte mehr gibt, an denen aufgrund der Landschaftsvorschriften des Weltkulturerbes Mount Fuji mehr gebaut werden darf. So eröffnete dort am 17.8 eine große S&S-Schaukel, der zwei Jahre später ein Sky Roller von Gerstlauer folgte. Nichtsdestotrotz wird aber auch den Besuchern im Highland eine neue Attraktion geboten: In dem Gebäude, in dem bis April 2000 eine Tiefsee Simulationsfahrt und anschließend eine Simulationsfahrt zum Science-Fiction-Universum Gundam zu finden war, wurde am 18. Juli die „Fuji Airways“ eröffnet. Dabei handelt es sich um einen Flugsimulator mit Gondeln des taiwanesischen Herstellers Brogent (der auch im Europa Park im Voletarium zu finden ist), die ihren Mitfahrern durch eine Leinwand mit 20 Metern Durchmesser und einer bodenlosen Gondelbewegung mit eingebauten Windmaschinen das Gefühl des Fliegens vermittelt. Im Jahr 2016 wurde der Film erneuert und die Auflösung von 4 auf 6K erhöht. Dabei wurden die ersten und letzten Flugbilder über dem Highland gedreht.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2015
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2016
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2017
Zur neuen Saison wird die alte Dodonpa in einem neuen Gewand erstrahlen. Nachdem am 2. Oktober des Vorjahres die Bahn geschlossen wurde, eröffnete sie am 15. Juli wieder. Jedoch ohne den 52 Meter hohen Tophat, dafür mit einem 49 Meter hohen Looping und einer auf 180 km/h gesteigerten Höchstgeschwindigkeit, die darüber hinaus auch noch 0,24 Sekunden schneller erreicht wird. Daneben gab es neue Züge, die nun mit Schulterbügeln ausgestattet sind. Ebenfalls wird es ab diesem Jahr im ehemaligen Gebäude der Indoorachterbahn Zola 7 eine interaktive Ausstellung über die Welt des Neon Genesis Evangelion geben, in der auch Lebensgroße Modelle zu finden sein werden.
Nicolas Mayer . Caruso
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