Greenland
Über den Park
Fläche in HA: 50
Eröffnungsjahr: 1966
Geschäftsführer: Eriguchi Toshifumi (江里口俊文)
Kontakt
E-Mail info@greenland.co.jp
Informationen im Internet
Webseite: greenland.co.jp
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8640033
Japan
Start
onride.de Redaktion
Redakteure: Nicolas Mayer Caruso
Letzte Änderung: 22.03.2018 (vor 1 Jahr)
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Vorstellung
Greenland - ein Name, der nicht besser zu einem Park passt, der als Obstwiese/-garten eröffnet wurde. Auch heute macht der Park durch ein paar Blumenwiesen, seiner Lage an einem See, zwei Sessellifte und einige Grünflächen seinem Namen alle Ehre. Doch bekannter ist er nun für seine Fahrgeschäfte, vor allem für die Achterbahnen. Denn auf dem 50 Hektar großen Gebiet verteilen sich insgesamt neun (praktisch sogar zehn) davon, wodurch der Park asienweit nach dem Nagashima Spa Land über die meisten Achterbahnen verfügt. Aber auch darüber hinaus bietet dieser traditionelle Park auf dem weitläufigen und (meist) sonnenverwöhntem Gelände für jedes Alter etwas zum Erleben.

Aber auch als Nicht-Freizeitparkfan gibt es vieles zu erleben. Denn nicht nur der Freizeitpark gehört zur Betreibergesellschaft „Greenland Resort Co., Ltd.“ Wie der Name vermuten lässt gehört zum insgesamt 300 Hektar großem Resort zudem ein Golfplatz, ein Casino, zwei Hotels, eine Bowlingbahn, ein Wellness-Bereich mit heißer Quelle, ein koreanisches Restaurant und ein großes Shoppingcenter, die allesamt um den Vergnügungspark herum angeordnet sind. Daneben sind auf dem Parkgelände noch drei große Veranstaltungsorte (eine Festivalfläche beim Grampus Jet, der Rainbow Dome gegenüber dem Riesenrad und das Green Stadium neben Nio) zu finden, auf denen nicht nur parkeigene Veranstaltungen stattfinden. So werden bzw. wurden im Park auch immer mal wieder Fernsehsendungen produziert.

Mit insgesamt zehn Achterbahnen ist der Park aber auch ein Wallfahrtsort für Coasterfans jeden Alters. So gibt es mit dem „Ladybird“, „Sphinx“ und dem „Blackhole Coaster“ gleich drei Achterbahnen für Kinder ab 2, 3 bzw. 5 Jahren. Angefangen hat das Imperium mit „Gao“ 1987, die für 7 Jahre die längste Achterbahn Asiens war, auf die 1991 „Milky Way“ folgte, bei der es sich eigentlich um zwei Achterbahnen handelt. Dem Namen der Achterbahn zugrunde liegt ein japanisches Fest (Tanabata), das am 7. Juli gefeiert wird. Dabei treffen sich die beiden Sterne Wega und Altair am Himmel und sind anschließend das restliche Jahr durch die Milchstraße getrennt. Der Ursprung des Fests liegt in China und erinnert an einen Rinderhirten (Hikoboshi) und eine Weberin (Orihime), die voneinander getrennt an den Ufern der Milchstraße leben mussten, weil die Liebe ihren Fleiß beeinträchtigte. So trennen sich auch die blaue Seite (Hikoboshi) und die rote Seite (Orihime) während der Fahrt voneinander. Daneben erwähnenswert sind außerdem der „Grampus Jet“, ein seltener Swining Turn von Vekoma und der „Ultra Twister Megaton“, einer von nur noch vier im Betrieb befindlichen Ultra Twistern von Togo.

Anreise: Zu finden ist der Park in Arao, Präfektur Kumamoto, auf der Insel Kyūshū, deren größter Park er ist. Der Park ist über mehrere Möglichkeiten zu erreichen. Er liegt zwar nur 4,5 km vom Bahnhof Arao entfernt, jedoch ist der Fahrplan nicht immer passend, weswegen auch vom Park eine Anreise über Omuta empfohlen wird. Vom Bahnhof herauskommend fährt an der Haltestelle ganz links mehrmals am Tag und (meist) zweimal in der Stunde ein Bus für 400 Yen zum Park. Dieser ist daran zu erkennen, dass er über keine Busnummer verfügt. Alternativ kann auch nach den Katakanas „グリーンランド“ geschaut werden, der Umschreibung von Greenland. Der Bus setzt die Mitfahrer dann direkt vor dem Parkeingang gegenüber dem Einkaufszentrum ab und fährt auch nach Parkschluss wieder von dort nach Omuta.
Nicolas Mayer . Caruso
Geschichte
Sowohl im Jahr 2014 als auch 2016 wurde im Park ein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Dies liegt in der Gründungsgeschichte begründet. Denn im September 1964 wurde von der Mitsui Mining Company, die die größte Kohlemine in Japan zwischen Arao und Ōmuta names „Miike Coal Mine“ bis 1997 betrieb, eine Tochtergesellschaft gegründet, die als „Mitsui Miike Development Company“ um einen kleinen See (siehe Bild) eine Erholungsanlage bauen wollte. Als ein Naturpark mit Obstgarten eröffnete diese dann als „Mitsui Greenland“ um den See am westlichen Teil des heutigen Parks am 23. Juli 1966. Zwei Monate später wurde dieses schon um den „Mitsui Greenland Golf Course“ erweitert, welcher 1968 um neun weitere auf 18 Löcher ausgebaut wurde. Aufgrund des Erfolgs begann der Park im gleichen Jahr auch mit dem Bau des ersten Hotels, das heute als „Hotel Blanca“ bekannt ist.

1976 wurde der Golfplatz ein weiteres Mal erweitert und umfasste nun 27 Löcher. 1980 erfolgte mit der „Greenland Company“ die Gründung einer Tochtergesellschaft mit dem Namen des Parks und eine erste leichte Loslösung von Mitsui. Aufgrund des Erfolgs wurde von Mitsui im Juni 1986 in Hokkaido ein Schwesterpark eröffnet, der den gleichen Namen trug und heute als „Hokkaido Greenland“ bekannt ist. 1987 wurde Mitsui Mining jedoch erneut Muttergesellschaft, weshalb 1990 der Name der Firma in „Mitsui Greenland Company“ geändert wurde. In diesem Zuge wurde 1987 nicht nur eine große Go-Kartbahn errichtet, sondern auch die erste Achterbahn des Parks eröffnet. Der „Dinosaur Coaster“, der heute als „Gao“ bekannt ist, war für sieben Jahre die längste Achterbahn Asiens und mit fast 100 km/h und 40 Meter Höhe keine Achterbahn für Angsthasen.

Das nächste Highlight folgte dann im Riesenradland Japan mit „Rainbow“. Zur Eröffnung 1990 war es mit einer Höhe von 105 Metern das zweithöchste Riesenrad weltweit, das heute bei Nacht mit LED’s beleuchtet ist. 1991 folgte mit der damals als Fujin-Raijin (Wind-und Wettergott) und heute als „Milky Way“ bekannten Achterbahn (praktisch sogar zwei Achterbahnen), das zweite größere Fahrgeschäft, auf das 1993 der „Splash“ und die Kinderachterban „Sphinx“ folgten. Im gleichen Jahr wurde der Golf Course nochmals auf nun 36 Löcher erweitert. Zur Saison 1994 eröffnete am 19.3 der „Ultra Twister Megaton“ und aufgrund der immer größer werdenden Besuchermenge am 7.10 das neue und größere Hotel „Verde“. Eine weitere Achterbahn wurde 1995 als „Grampus Jet“ gebaut.

1997 wurden der große Vekoma Inverter „Nio“, der seine Mitfahrer seither fünf Mal auf den Kopf stellt und der „Rainbow Dome“ errichtet. Ein Jahr darauf folgte der Rapid River „Dragon River“ mit dem darüber liegenden „Sky Ship“ und zum 9. Juli die „Spin Mouse“ von Reverchon. Anschließend wurden noch einige weitere Attraktionen wie die Kinderachterbahn „Ladybird“ und als bislang letzter Coaster der „Blackhole Coaster“ zur Saison 2007 gebaut. Nachdem das Resort im November 1991 an die Börse ging, wechselte der Hauptaktionär am 1. September 2005 von Mitsui Mining zur „Saibugas Company“. Daher wurde der Park am 21. Juli 2007 von „Mitsui Greenland“ zum heutigen „Greenland“.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2010
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2011
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2012
Am 28.7 wird eine Neuheit für die Insel Kyūshū eröffnen. Der Star Flyer „Goku“ der österreichischen Firma Funtime wurde auf dem Platz gebaut, an dem bis 2009 der Lifthill der Looping-Shuttle-Achterbahn „Atomic“ stand. Etwa drei Minuten wird die Fahrzeit betragen, in der die Fahrgäste mehrmals am 59 Meter hohen Turm hoch- und runtergezogen werden. Die maximale Sitzhöhe wird dabei etwa 48 Meter betragen – nur mit Ketten gesichert sicher keine leichte Überwindung für jeden Gast. Entlohnt werden die Besucher dafür aber aufgrund der zentralen Lage der Attraktion mit einem tollen Ausblick auf den ganzen Park. Verbunden mit viel Fahrtwind zudem auch eine Möglichkeit der Erfrischung.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2013
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2014
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2015
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2016
Zum 50-jährigen Parkjubiläum hat sich der Park einige Neuheiten überlegt. So wird es ein großes Feuerwerk mit 5000 Schüssen geben und zum 5. März zwei neue Attraktionen eröffnen. Als Ersatz für den „Mexican Hat“ wird für knapp 50 Millionen Yen ein Kinderfahrgeschäft eröffnen, bei dem die Kinder mit Pedalen ihre Flughöhe steuern können. Für den „Free Style“ (ein sich drehendes Schiff) entsteht für etwa 450.000 Euro eine kleine Go-Kartstrecke. Die teuerste Neuheit ist aber für 750.000 Euro die Überarbeitung der „Orihime“ (rote Seite) der Milky Way. Sie erhält einen neuen Zug, der mit Lautsprechern ausgestattet ist und über die eine Vielzahl verschiedener Songs abgespielt werden können. Daneben wurde auf eine offenere Gestaltung des Zuges geachtet. Dazu wird die Bahn nun in der Nacht mit verschiedenen Farben per LED-Beleuchtung angestrahlt, weshalb sie schon von weitem ein Blickfang ist. Auch wird weiterhin das Beleuchtungsevent „Fantasie des Lichts“ stattfinden und den Park bei Nacht in ein Lichtermeer verwandeln.
Nicolas Mayer . Caruso
Neuigkeiten 2017
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2018
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
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