Eifelpark Gondorf
Über den Park
Fläche in HA: 75
Eröffnungsjahr: 1964
Unternehmensform: GmbH
Geschäftsführer: Alexander Goetzke und Nadine Löwenthal
Kontakt
Telefon +49 6565 956633
Fax +49 6565 956644
E-Mail info@eifelpark-gondorf.com
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Webseite: eifelpark.com
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Weißstr. 12
54647 Gondorf
Deutschland
Start
onride.de Redaktion
Redakteure: Dominik Leinen Runner
Letzte Änderung: 11.10.2018 (vor 1 Woche)
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Vorstellung
Der Eifelpark liegt in Gondorf bei Bitburg in der idyllischen Eifel. Er bietet auf ca. 750.000 m² mit über 45 Attraktionen, mehreren Shows und einem Wildpark für jeden etwas. Ob man es lieber gemütlicher haben möchte und eine kleine Fahrt mit den Tretbooten wagt oder ob man es doch lieber etwas rasanter mag und die neue Achterbahn oder die Allwetterrodelbahn testet, bleibt jedem selbst überlassen. Zu den Highlights zählt der Neuzugang im Wildpark aus dem Jahr 2009 - die Wölfe, die hier in ihrer Schlucht von einem Turm aus gesehen werden können. Der Park ist sehr behindertengerecht gestaltet, denn hier gibt es fast keine Stufen. Bollerwagen und Kinderbuggys können sehr kostengünstig im Park ausgeliehen werden. Auch an das Portemonnaie der Familien wurde hier gedacht, denn das Parken auf dem Parkplatz ist kostenlos und die Gastronomie im Park recht günstig.

Der Eifelpark liegt inmitten der Eifel, die sich auf einer Fläche von über 5300 km² erstreckt. Die Eifel besteht zum großen Teil aus erloschenen Vulkanen, was auch an den unzähligen Maaren zu sehen ist. Maare sind kreisrunde Seen, die durch die vulkanischen Aktivitäten in der Eifel entstanden sind. Da auch der Park recht gebirgig gelegen ist, sollte man auf festes Schuhwerk achten, vor allem im Wildpark. Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinder- und Bollerwagen können den Eifel-Express zum Überwinden des Höhenunterschieds zwischen den einzelnen Parkbereichen nutzen. Der Wildpark ist ganzjährig geöffnet, solange es die Witterung zulässt. Der Freizeitparkbereich bleibt über den Winter jedoch geschlossen.

Der Eifelpark war das erste Wildfreigehege der Bundesrepublik Deutschland. Unter dem Namen „Hochwildpark Eifel“ wurde der Park 1964 von Josef Schulte-Wrede eröffnet. 1969 übernahm Berlin für die Braunbären in der neuen Bärenschlucht die Patenschaft. Dr. Helmut Kohl, der damalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, eröffnete 1975 den neuen Bergwildpark. In den folgenden Jahren wurde das Attraktionsangebot des Eifelparks immer weiter ausgebaut. Nach und nach wurden das Rutschenparadies, die Achterbahn, die Parkrundfahrt „Eifel-Express“ und die Allwetterrodelbahn „Eifelcoaster“ gebaut. Im Mai 2008 verlobten sich die Parkmaskottchen Petz und Petzi. Zur Party kamen 82 Maskottchen aus ganz Deutschland, die gleichzeitig den europäischen Rekord im "Maskottchenzusammentreffen" feiern konnten. Im Jahr 2009 kamen sechs kanadische Timberwölfe in den Park, da es in ihrer alten Heimat zu eng für sie geworden war.

Turbulent wurde es dann im Januar 2013, als Besitzer Bernd Capellen nach anhaltendem Besucherschwund und Streitigkeiten mit der Gemeinde den Park in die Insolvenz schickte. Letztlich betrieb er den Park doch noch ein Jahr weiter, beendete die Saison aber überraschend vorzeitig. Glücklicherweise konnte bereits wenige Tage später bekannt gegeben werden, dass der Eifelpark einen neuen Besitzer gefunden hatte. Die Schausteller Nadine Löwenthal und Alexander Goetzke übernahmen den Park Ende 2013 und planten Investitionen in Millionenhöhe, um den Park zu sanieren und attraktiver zu machen. Zum 50. Jubiläum des Parks gab es zahlreiche neue Attraktionen und eine kräftige Steigerung der Besucherzahlen. Eine Richtung, die die neuen Eigentümer auch in den kommenden Jahren fortsetzen möchten.
Christian Milch . dermilch
Neuigkeiten 2018
Eigentlich sollte Seeräubers Kanonenritt bereits zum Saisonbeginn 2017 eröffnet werden. Es blieb jedoch beim Unterbau der als Weltneuheit angekündigten Attraktion. Auch über die Saison hinweg schaffte es der Hersteller Inno-Heege nicht, das eigentliche Fahrgeschäft zu liefern. Lediglich ein Testfahrzeug fand den Weg in den Eifelpark. Geplant sind zehn Fahrzeuge, die in der bereits vorhandenen Hohlkehle mit einem Durchmesser von 16 Metern an Teleskopstanden befestigt ihre Runden drehen sollen. Dabei sollen die Besucher die Fahrzeuge selbst die Steilwand hinauflenken können, sodass sie eine Seitenneigung von bis zu 60º erreichen werden. Nach der gescheiterten Eröffnung 2017 hofft man nun, Seeräubers Kanonenritt pünktlich zum Start der neuen Saison 2018 vom Stapel laufen zu lassen.

Doch der verspätete Flatride wird natürlich nicht die einzige Neuheit bleiben. Nachdem im vergangenen Jahr die erste größere Achterbahn in den Eifelpark zog, folgt nun der nächste Schritt auf dem Weg zu einem vollwertigen Freizeitpark. Auf der großen Fläche hinter dem Tretbootsee wird sich künftig eine weitere Piratenattraktion erheben, die besonders im Sommer für eine gelungene Erfrischung sorgen dürfte. Bei der Pirateninsel wird es sich nämlich um eine ausgewachsene Wildwasserbahn handeln. Die Anlage von Mack Rides war 1983 eine der ersten transportablen Wildwasserbahnen der Welt und reiste über Jahrzehnte unter der Familie Löwenthal über die deutschen Kirmesplätze, bis sie 2006 in den Skyline Park zog. 2017 bekam sie jedoch Konkurrenz durch die größte transportable Wildwasserbahn der Welt, deren Betrieb auf der Kirmes für Joachim Löwenthal schlicht zu aufwändig wurde. Die "alte" Pirateninsel gibt er nun an Tochter Nadine ab, die der Bahn im Eifelpark ein neues Zuhause geben wird. Dank des bereits vorhandenen Piratenthemas, dürfte sie hervorragend auf den Piratenplatz passen. Die Eröffnung ist im Mai geplant.

Alleine über die Eintrittspreise lassen sich solch massive Investitionen in neue Attraktionen wie in den vergangenen Jahren aber nur schwerlich refinanzieren. Das weiß man auch im Eifelpark. So entsteht mit der Sterndl Alm eine neue Event-Location für bis zu 300 Gäste. Die große Almhütte, die etwas abgeschottet vom üblichen Parkbetrieb hinter den Autoscootern auf dem Westernplatz errichtet wird, soll vor allem hochklassige Firmenveranstaltungen in die Eifel locken, die zusätzlich Geld in die Kasse spülen. Aber auch vom Park selbst soll die Alm für Veranstaltungen wie Public Viewings und Oktoberfeste genutzt werden. Ob es darüber hinaus auch wieder Renovierungen und Verschönerungen im bestehenden Park geben wird, bleibt indes abzuwarten, ist aber nicht unwahrscheinlich.
Dominik Leinen . Runner
Geschichte
Neuigkeiten 2010
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2011
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2012
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2013
In diesem Jahr gab es keine bedeutenden Neuigkeiten.
Neuigkeiten 2014
Zum Ende der Saison 2013 wurde der Park von Nadine Löwenthal und Alexander Goetzke gekauft. Während der Wintermonate wird der Park für ca. 1 Million Euro auf Vordermann gebracht. So soll das Attraktionsangebot des Parks massiv ausgebaut werden. Neben neuen Karussells, mehreren Spielplätzen und einem Wasserspielplatz soll auch eine neue Familienachterbahn wieder Besucher in den Park locken, auch wenn vieles aufgrund der kurzen Vorlaufzeit nur provisorisch umgesetzt werden kann. Die Greifvogelschau soll ab dem Saisonbeginn 2014 täglich gezeigt werden. Der Eifel-Petz und seine Petzi werden zudem in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Zum 50. Jubiläum des Parks übernehmen die neuen Maskottchen Purzel und Tatze.
Christian Milch . dermilch, Dominik Leinen . Runner
Neuigkeiten 2015
Nach der erfolgreichen Debüt-Saison für die neuen Eigentümer – man verzeichnete 162.000 Besucher im 50. Jahr nach der Gründung des Parks – wollen Nadine Löwenthal und Alexander Goetzke auch im Jahr 2015 weiter am Erfolg ihres Projekts arbeiten. Die bereits nach der Übernahme begonnene Renovierung und Verschönerung vorhandener Attraktionen und Gebäude soll weitergeführt werden. Insbesondere das Kettenkarussell war vom Vorbesitzer stark vernachlässigt worden und muss nun generalüberholt werden. Und auch an der Infrastruktur wird gearbeitet. Denn gerade bei schlechtem Wetter sind die mit Hackschnitzeln ausgelegten Plätze wenig attraktiv. Und auch der bereits 2014 eröffnete Wasserspielplatz an der Bergstation wird erweitert.

Neben all den Verbesserungen des Bestandes sollen aber auch zwei neue Attraktionen die leicht erhöhten Eintrittspreise rechtfertigen. Hierzu wird der neue Tapsi-Platz an der Bergstation erweitert. Beide Attraktionen werden ein Element in den Park bringen, das bislang eher vernachlässigt wurde, nämlich Wasser. Besonders im Sommer wird die „Gondorfer Piratenschlacht“ für Abkühlung bei den Besuchern sorgen. Dabei handelt es sich um ein Splash Battle des italienischen Herstellers SBF Visa. Während der Fahrt „vorbei an goldenen Schatzkisten und grimmig blickenden Piratenfiguren“ werden sich die Fahrgäste gegenseitig mit Wasserkanonen beschießen können. Aber auch die Landratten sollten sich in der Nähe des Kanals in Acht nehmen. Gleich daneben entsteht die „Eifler Wasserjagd“, ein Wasserskirondell, bei dem die Besucher auf dem Rücken eines Krokodils über die Wasseroberfläche jagen können.
Dominik Leinen . Runner
Neuigkeiten 2016
Auch in der Saison 2016 geht der Aus- und Neubau im Eifelpark weiter. So wird die im vergangenen Winter begonnene Befestigung der Wege und Plätze fortgeführt, damit der Park einfacher mit Rollstuhl oder Kinderwagen erkundet werden kann. Außerdem werden die Toilettenanlagen im gesamten Park saniert. Man denkt aber nicht nur an die zahlenden Besucher, sondern kümmert sich auch um die Tiere, die den Ursprung des Parks bilden und nach wie vor einen großen Stellenwert einnehmen. Die größten Änderungen gibt es bei den Greifvögeln, die neue und größere Volieren erhalten. Gleichzeitig entsteht eine Tribüne, von der aus die Besucher dank eines neuen Falkners noch spektakulärere Flugschauen erleben können. Aber auch das Gehege der Braunbären wird ein wenig umgestaltet. Damit sich die Tiere auch in Zukunft in der Eifel wohl fühlen, wird ihr Badesee über den Winter vergrößert.

Und selbstverständlich dürfen sich auch die Besucher auf einige Neuheiten freuen. An der Talstation wird der See der Bumper Boats erweitert. Er zieht sich künftig über die komplette Seite der Talstation und ersetzt somit auch den kleinen Teich, auf dem einst die Fernlenkboote fuhren. Um die Wartezeiten zu verkürzen, werden dabei auch gleich zusätzliche Boote eingesetzt. Noch mehr tut sich an der Bergstation. Dort muss die Pferdereitbahn, die seit der Übernahme die ehemalige Familienachterbahn ersetzte, ihren Platz räumen. Ihre Stelle nimmt die Baustellenfahrt ein, bei der die jungen und junggebliebenen Besucher in kleinen Baggern und Traktoren den 200 Meter langen Parcours durch eine Baustelle absolvieren können. In unmittelbarer Nähe wird auch ein zum Baustellen-Thema passender Spielplatz errichtet. Der 2015 bereits provisorisch angelegte Platz unterhalb des neuen Piratenplatzes wird ebenfalls fertiggestellt. Hier soll eine Westernstadt entstehen, die die beiden Autoscooter, die Trampoline und das im letzten Jahr bereits passend thematisierte Kinderkarussell enthalten wird. Obendrein wird die Pferdereitbahn in der Westernstadt ein neues Zuhause finden.
Dominik Leinen . Runner
Neuigkeiten 2017
Die Saison 2017 bringt erstmals eine "richtige" Achterbahn in den Eifelpark. Bisher gab es mit der 2012 verschwundenen Familien-Achterbahn (Zierer Force - One) und aktuell dem Eifelpark-Blitz (Big Apple) jeweils nur kleinere Bahnen für die jüngeren Besucher des Parks. Künftig wird das Angebot mit dem Kirmes-Klassiker Wilde Maus nach oben erweitert. Die 15 Meter hohe Anlage wird aus dem nur knappe zweieinhalb Autostunden entfernten Holiday Park übernommen, wo sie seit 2010 als Holly's Wilde Autofahrt ihre Runden drehte. Zuvor war die von Maurer gebaute Bahn in England und Schottland zu finden. Im Eifelpark wird sie nach einer Generalüberholung beim Hersteller künftig als Käpt’n Jacks Wilde Maus den Piratenplatz dominieren.

Doch dies wird nicht die einzige neue Attraktion auf dem Piratenplatz sein. Nichts geringeres als eine Weltneuheit hat der Park für die kommende Saison angekündigt. Seeräubers Kanonenritt, so der Name des interaktiven Prototyps aus dem Hause Inno-Heege Freizeittechnik, besteht aus einer Arena mit einem Durchmesser von 16 Metern, die als Hohlkehle in den Boden zwischen Tretbootsee und Eifler Wasserjagd eingelassen wird. Darin werden zehn thematisierte Fahrzeuge an vier Meter langen Teleskopstangen im Kreis fahren. Diese können von den Besuchern dann während der bis zu 30 km/h schnellen Fahrt die Steilwand hinaufgelenkt werden und so eine Seitenneigung von bis zu 60° erreichen.

Doch damit nicht genug. Der bereits angesprochene Tretbootsee, den man erst zur Saison 2015 mit der Einrichtung des Piratenplatzes angelegt hatte, soll noch vergrößert werden. Hinzu kommen einige kleinere Neuheiten, wie ein speziell für Rollstuhlfahrer geeignetes Karussell, ein Schubkarren-Rennen, sowie ein Wett-Melken (auch wenn letzteres bereits zum Ende der vergangenen Saison debütierte). Außerdem wird das Spielplatz-Angebot mit einem Sandspielplatz erweitert. Die interaktive Comedy-Factory-Show wird zu guter Letzt die lustigste Baustelle der Welt (also nach dem Flughafen BER) im Waldtheater des Eifelparks zeigen. Als Bauarbeiter werden einzelne Besucher dabei Teil der Show, die mit Slapstickcomedy die Lachmuskeln der übrigen Zuschauer strapazieren soll.
Dominik Leinen . Runner
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