RunnerNeu26.04.2026Sonntag, 26. April 2026 22:130 gefällt das
Runner
Dominik Leinen
Beilingen
Deutschland . RP
Da ich während des onride-Ausfalls auch nicht mehr auf den nächsten in Arbeit befindlichen England-Bericht zugreifen konnte, habe ich mich in der Zeit stattdessen mal den nächsten Berichten der Südkorea-/ Japan-Tour von 2023 gewidmet. Die Reihe hatte ich nach dem ersten Tag vorübergehend unterbrochen, da ich für die Park+Ride (Ausgabe 94) eine "kurze" Zusammenfassung der Tour verfasst hatte. Aber selbstverständlich wollte ich euch die gewohnt ausführlichen Berichte nicht vorenthalten. Mal sehen, wie viele Jahre ich diesmal zum Nachholen brauche...
Nachdem das Essen am Vortag etwas kurz gekommen war, konnten wir uns für den zweiten Tag der Tour ausgiebig am Frühstücksbuffetdes Hotels stärken - auch wenn das zu meinem Bedauern recht westlich anmutete und mit normalem Besteck statt Stäbchen serviert wurde. Pünktlich um 9 Uhr sammelte uns anschließend der Bus vor dem Hotel auf. Bevor es zum nächsten Freizeitpark gehen sollte, stand allerdings noch etwas FUN(Kul)Tours auf dem Programm. Denn Dirk hatte es geschafft, auch noch ein paar Sightseeing-Ziele in die Tour einzubauen. So startete der Tag also mit einer (sehr) kleinen Stadtrundfahrt.
Egal, wohin wir fuhren. Der am Vorabend besuchte N Seoul Tower auf dem Namsan war meist das erste, was wir sahen.
Berlin, Berlin, wir fahren... Nein, fahren wir nicht. Wir blieben natürlich im deutlich schöneren Seoul.
Während der Fahrt versuchte uns die örtliche Reiseleitung derweil einige Fakten zu Südkorea näherzubringen. So erfuhren wir, dass Südkorea mit gut 100.000 km² etwas kleiner ist als Bayern und Baden-Württemberg zusammen (106.000 km²), dafür aber mehr als doppelt so viele Einwohner hat - nämlich über 51,5 Millionen gegenüber knapp 24,5 Millionen. Etwa die Hälfte davon lebt in der Metropolregion rund um Seoul, die Hauptstadt selbst hat knapp 10 Millionen Einwohner. Den Ausführungen zur Geschichte Koreas konnte ich allerdings nicht ganz folgen, auch wegen recht sprunghafter Themenwechsel. Ich versuche mich daher mal an einer eigenen Version:
Die ersten menschlichen Spuren auf der koreanischen Halbinsel lassen sich auf ein Alter von rund 700.000 Jahren datieren, tatsächlich besiedelt wurde sie allerdings erst ab etwa 18.000 vor Christus. Das erste Königreich Koreas - Go-Joseon, also altes Joseon - wurde der Legende nach 2333 v. Chr. durch den Halbgott Dangun im Norden der Halbinsel gegründet. Historisch belegbar ist die Entstehung des Reichs jedoch erst spätestens im 7. Jahrhundert v. Chr. zu verorten. Joseon wurde 194 durch den chinesischen General Wei Man erobert und später von der Han-Dynastie unter die Kontrolle von vier Militärkommandanturen gestellt. Deren Einfluss hatte allerdings wenig Bestand und es spalteten sich immer mehr Nachfolgestaaten ab, die schließlich Teil des im 1. Jahrhundert v. Chr. entstandenen Goguryeo-Reichs wurden. Auch im Süden der Halbinsel gab es zunächst diverse kleinere Stämme, Stadtstaaten und Staatenbünde, aus denen sich 57 v. Chr. das Silla-Reich und 18 v. Chr. das Königreich Baekje entwickelten. Die folgenden Jahrhunderte waren geprägt von den Drei Reichen, die im ständigen Clinch miteinander lagen. Das "vierte Reich" die 42 n. Chr. entstandene Konföderation Gaya ganz im Süden zwischen Baekje und Silla konnte sich dagegen nicht durchsetzen und wurde 562 in das Silla-Reich eingegliedert. Nachdem Baekje durch ein Bündnis mit Silla vergeblich versucht hatte, die Expansion Goguryeos zu verhindern, wechselte man den Bündnispartner und schloss sich mit Goguryeo gegen Silla zusammen. Silla wiederum suchte Unterstützung bei der chinesischen Tang-Dynastie und konnte so 660 n. Chr. Baekje besetzen. 668 n. Chr. fiel auch Goguryeo und wurde unter Silla und Tang-China aufgeteilt. Als Vereinigtes Silla war somit erstmals der Großteil des heutigen Koreas in einem Staat vereinigt. Aufgrund des rigiden Klassensystems nahm die Unzufriedenheit in der Bevölkerung jedoch immer weiter zu. Es kam zu Aufständen der Bauern und der Landadel versuchte seine Macht mit der Aufstellung eigener Armeen auszuweiten. Rebellentruppen eroberten unter dem früheren General Gyeon Hwon ab 892 die Regionen im Südwesten der Halbinsel und begründeten damit Hubaekje, also das Spätere Baekje. Gungye, der wohl selbst Mitglied der Königsfamilie von Silla war, hatte sich ebenfalls verschiedenen Aufständischen angeschlossen und gründete 901 Hugoguryeo, das spätere Goguryeo. Dieses nach kurzer Zeit in Majin und dann in Taebong umbenannte Reich entwickelte sich zum mächtigsten der Späteren Drei Reiche und umfasste bald drei Viertel der Halbinsel. Allerdings war Gungye wohl dem Größenwahn verfallen und ließ sich als Maitreya-Buddha (also Buddha der Zukunft) bezeichnen. Daher wurde er von seinen Generälen abgesetzt, die Wang Geon zunächst zum Premierminister des Reichs ernannten. Dieser machte sich 918 schließlich zum König und legte Goryeo als neuen Namen für das Reich fest. Goryeo ist dabei eine Abkürzung des früheren Goguryeo-Reichs, dessen Grenzen Wang Geon wieder herstellen wollte, und zugleich Ursprung der heute in den westlichen Sprachen üblicherweise genutzten Bezeichnung Korea. Im Jahr 935 nahm Goryeo das verbliebene Silla-Reich ein, 936 folgte Hubaekje und die Halbinsel war wiedervereint. Unterdessen hatten aus dem einstigen Goguryeo Geflüchtete nördlich der Halbinsel das Königreich Balhae gegründet. Als dieses 926 von den Kitan erobert wurde, floh wiederum ein Teil der Bevölkerung nach Goryeo. In der Folge gab es drei große Invasionen des Liao-Reichs der Kitan, die Goryeo abwehren konnte. Ab 1170 übernahm jedoch eine Militäraristokratie die Macht, welche durch innere Aufstände und Machtkämpfe unter den Militärdiktatoren das Goryeo-Reich zunehmend schwächte. So musste man sich 1259 nach einer Reihe militärischer Feldzüge dem Mongolischen Reich geschlagen geben und Goryeo wurde zu einem Vasallenstaat der Yuan-Dynastie.
Erst 1356 gelang König Gongmin Wang die Rückgewinnung der Souveränität, seine Reformversuche scheiterten jedoch am Widerstand des Landadels und er wurde ermordet. Sein daher mit 11 Jahren auf den Thron gehobener Sohn U Wang konnte den Niedergang des Goryeo-Reichs ebenfalls nicht verhindern. In seiner Verzweiflung befahl er 1388 einen Angriff auf die Ming-Dynastie, um die Provinz Liaodong zurückzuerobern. General Yi Seong-gye erkannte aber die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens und weigerte sich, seine Truppen in den sicheren Tod zu führen. Stattdessen kehrte er um, setzte König U ab und übernahm die Kontrolle über die Regierung - auch wenn der 9-jährige Königssohn Chang Wang formal den Thron übernahm, bis er im Folgejahr zusammen mit seinem Vater vergiftet wurde. Der als Nachfolger installierte Gongyang Wang verfügte nur noch über wenig Macht und Einfluss. Er sollte der letzte König von Goryeo sein, denn 1392 griff Yi Seong-gye selbst nach dem Thron, nachdem versucht worden war, ihn zu töten. Damit begründete er die Joseon-Dynastie, die bis 1897 Bestand haben sollte. Als neue Hauptstadt wurde 1394 Hanyang, das heutige Seoul gegründet (wobei sich zuvor auch schon die Hauptstadt von Baekje in diesem Bereich befunden hatte). Die Lage wurde dabei anhand der Feng-Shui-Lehre gewählt, wobei vier die Stadt umgebende Berge Schutz bieten sollten, während der Fluss Han die zentrale Lebensader bildete. 1443 entwickelte König Sejong das koreanische Alphabet Hangeul. Nach Angriffen aus Japan und durch die Mandschu schottete sich Joseon ab dem 17. Jahrhundert nahezu komplett von der Außenwelt ab. Lediglich zu China und Japan wurden geringfügige Kontakte gepflegt. Ausländische Handelsschiffe, die dennoch immer wieder versuchten, Verhandlungen über Handelsbeziehungen zu starten, wurden stets freundlich aber bestimmt abgewiesen. Besonders hartnäckige Händler ließ man vor der Küste vergeblich auf eine Antwort des Königs warten, bis ihnen die Vorräte ausgingen und sie unverrichteter Dinge davonsegeln mussten. So auch 1866 die General Sherman, deren Eigner W.B. Preston sich der Anweisung jedoch widersetzte und dem Kapitän auftrug, über den Taedong ins Landesinnere vorzustoßen, wobei der mitreisende Missionar Robert Jermain Thomas protestantische Bibeln an die wohl durchaus aufgeschlossene Bevölkerung verteilte. Nachdem auch eindringlichere Warnungen ignoriert wurden, ließ der Prinzregent ein Militäraufgebot entsenden, um das inzwischen bei der Provinzhauptstadt Pjöngjang angekommene Schiff zu zerstören. Zwar konnte die Schiffsbesatzung bei ersten Kampfhandlungen den koreanische Kommandeur als Geisel gefangen nehmen, doch aufgrund des zwischenzeitlich ablaufenden Hochwassers lief die General Sherman anschließend auf Grund. Letztlich konnte das Schiff von den Koreanern in Brand gesteckt werden und die flüchtende Besatzung wurde getötet. Später konnte Japan dem Land Handelsabkommen aufzwingen und auch China drängte auf eine Öffnung Koreas. 1894 kam es jedoch zu einem Aufstand, der sich gegen die ausländischen Einflüsse richtete. Die Regierung bat China um Hilfe, woraufhin auch Japan Truppen entsendete. In der Folge kam es zum ersten Japanisch-Chinesischen Krieg, den Japan für sich entscheiden konnte. 1897 proklamierte König Gojong das Kaiserreich Korea, um eine diplomatische Gleichstellung mit den Kaiserreichen China und Japan zu erreichen. Dennoch nahm der japanische Einfluss zu, weshalb Gojong Hilfe in Russland suchte. Aber auch den Russisch-Japanischen Krieg gewann Japan, woraufhin Korea 1905 zum japanischen Protektorat erklärt wurde. 1910 wurde Korea als Provinz Chosen zu einer japanischen Kolonie, bis das japanische Kaiserreich am 15. August 1945 im Zuge des zweiten Weltkriegs kapitulierte. Der Norden Koreas wurde daraufhin von der Sowjetunion besetzt, der Süden von den USA. Gemäß einer UN-Resolution zogen sich beide Besatzungsmächte 1948 zurück und es fanden die ersten Wahlen statt - allerdings nicht einheitlich in ganz Korea, sondern zunächst nur im Süden. Im Norden wurde daraufhin die Demokratische Volksrepublik Korea gegründet. Natürlich erhoben beide Regierungen Anspruch auf die Führung ganz Koreas, was 1950 im Koreakrieg gipfelte. Zwar konnte 1953 ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen werden, faktisch befinden sich Nord- und Südkorea aber nach wie vor im Krieg.
Soweit zur Geschichte Koreas, kommen wir zurück zu unserer Stadtrundfahrt. Hier der moderne Bahnhof Seoul Station.
Das historische Bahnhofsgebäude von 1925 wurde 2011 nach einer Renovierung wiedereröffnet und bietet heute Platz für Kulturveranstaltungen.
Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1988 wurde hinter dem alten Empfangsgebäude ein neues Bahnhofsgebäude über den Gleisen errichtet. Dabei handelte es sich um den ersten privat finanzierten Bahnhof Koreas. Mit dem Bau der ersten Hochgeschwindigkeitsstrecken für den KTX (Korea Train Express) wurde abermals ein neues Bahnhofsgebäude - direkt südlich des bestehenden - gebaut, welches 2003 fertiggestellt wurde. Im früheren Bahnhof zog 2004 ein Lotte Mart ein, eine Verkaufsfläche des neuen Bahnhofs beherbergt seit 2013 ein Lotte Outlet. Ob da wohl "Whole Lotte Love" aus den Lautsprechern tönt?
Auf einer nördlich der Bahnhofsbauten die Gleise und die angrenzenden Straßen überspannenden Brücke wachsen offenbar Bäume.
Nachdem man eingesehen hatte, dass die in den 1970er-Jahren erbauten Hochstraßen die Verkehrsprobleme in der Stadt nicht lösen konnten, dafür aber die umliegenden Viertel eher zu Slums verkamen, wurden viele dieser Hochstraßen in den 2000ern wieder abgerissen. Auch die knapp einen Kilometer lange Straße über das Bahnhofsareal wurde 2015 für den Autoverkehr stillgelegt, blieb aber dennoch größtenteils erhalten. Nach dem Vorbild der High Line in New York wurde die ehemalige Hochstraße mit über 24.000 Bäumen, Büschen und Blumen bis 2017 zu einem Park umgebaut. Als Name für den hochgelegenen Park wählte man Seoullo 7017 - Seoul ist wohl klar, das lo kommt von ro für Straße und 7017 steht für die Jahre 1970 (Eröffnung der Hochstraße) und 2017 (Eröffnung des Parks).
Einige Minuten später passierten wir den Deoksugung Palast, von dem wir allerdings nur das Daehanmun Tor sehen konnten.
Ursprünglich als Villa eines Prinzen erbaut, richtete König Seonjo hier 1592 einen temporären Palast ein, nachdem die übrigen Paläste in Seoul allesamt durch japanische Angriffe zerstört worden waren. Sein Nachfolger baute die Villa bis 1611 zu einem vollwertigen Palast aus - auch wenn dieser eher selten genutzt wurde und klar im Schatten der anderen, zwischenzeitlich wieder aufgebauten Paläste stand. 1896 machte Gojon den Palast zu seiner Residenz und ließ ihn nach Gründung des Kaiserreichs als Symbol für die Modernisierung Koreas erweitern und ausbauen. Große Teile des Palasts wurden 1904 durch ein Feuer zerstört, beim anschließenden Wiederaufbau fielen einige der Gebäude etwas kleiner aus als zuvor. Die Straße, auf der wir unterwegs waren, wurde 1912 mitten durch das Palastgelände gezogen. Einige Gasthäuser wurden somit vom eigentlichen Palast abgetrennt, während die östliche Palastmauer mitsamt des zwischenzeitlich zum Haupttor des Palast gewordenen Daehanmun Tors entsprechend versetzt wurde (eine weitere Verlegung erfolgte 1970, als die Straße weiter ausgebaut wurde). Nach Gojons Tod wurde der Palast weiter verkleinert und Teile des Grundstücks wurden verkauft. Lediglich 8 der originalen Palastgebäude blieben erhalten.
Weshalb die unzähligen Polizeibusse in der ganzen Stadt verteilt parkten, ist mir nicht bekannt.
Nördlich an den Deoksugung Palast angrenzend begann 1922 der Bau der Seoul Anglican Cathedral of St. Mary the Virgin and St. Nicholas.
Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten musste der etwa halbfertige Bau 1926 unterbrochen werden. Erst 1991 wurden die Arbeiten fortgesetzt, nachdem die zwischenzeitlich verschwundenen Baupläne wieder aufgetaucht waren. Fertiggestellt wurde die anglikanische Kathedrale schließlich 1996. Das von den japanischen Besatzern errichtete Nebenbüro des Nationalen Steuerdienstes, das diesen Blick blockierte, wurde 2015 abgerissen. Stattdessen entstand bis 2019 die größtenteils unterirdisch gelegene Seoul Hall of Urbanism & Architecture.
Eine 1968 errichtete Statue ehrt Admiral Yi Sun-sin, der als einer der größten Helden Koreas gilt.
Der brillante Militärstratege war als Anführer der Seestreitkräfte entscheidend an der Abwehr der japanischen Invasionen ab 1592 beteiligt. In einer der letzten Schlachten wurde er tödlich verletzt, wies seinen unter ihm dienenden Sohn aber an, sein Ableben bis zuletzt geheim zu halten, um die Flotte nicht zu demoralisieren.
Unmittelbar dahinter ist das Sejong Center for the Performing Arts zu sehen.
Es handelt sich um ein 1978 eröffnetes Kunst- und Kulturzentrum, welches ein 1972 an dieser Stelle abgebranntes Theater ersetzte. Es beinhaltet mit dem über 3.000 Plätze bietenden Grand Theater (der größere Gebäudeteil rechts im Bild) das größte Theater des Landes. Hinzu kommen weitere Veranstaltungssäle, sowie eine Kunstakademie.
Auf den ersten Blick dachte ich, da fände eine Lego-Ausstellung oder so statt.
Die Google-KI vermutet dagegen einen Bezug zur südkoreanischen Netflix-Serie Squid Game. Abgesehen von einem Konzert des für die Musik der Serie verantwortlichen Komponisten Jung Jae-il, welches jedoch erst im Dezember stattfinden sollte, konnte ich aber leider nichts konkreteres herausfinden. Möglicherweise handelt es sich auch um Kunst im Rahmen der Seoul Biennale of Architecture and Urbanism 2023. Benannt ist das Center übrigens nach Sejong dem Großen, dem im Geschichtsabschnitt erwähnten Erfinder des koreanischen Alphabets.
Ihm wird mit einer 2009 auf dem neu gestalteten Vorplatz enthüllten Statue gedacht.
Auch bei dieser Kunstinstallation tippe ich mal auf einen Beitrag zur Biennale.
Am Ende der Straße stießen wir dann auf das bereits im Lotte-World-Bericht gezeigte Gwanghwamun-Tor in der südlichen Burgmauer des Gyeongbokgung Palasts. Tatsächlich sollte dieser unser erstes Tagesziel darstellen, doch zunächst fuhren wir noch einmal fast komplett außen herum. Denn auch dieser 1395 durch König Taejo erbaute Palast musste im Laufe der Jahrtausende einige gravierende Veränderungen über sich ergehen lassen. So wurde der ursprüngliche Palast bei den japanischen Invasionen der 1590er-Jahre vollständig zerstört und das Gelände lag über 270 Jahre lang brach, ehe König Gojong den Palast 1867 wieder aufbauen ließ. Dabei entstand im Norden, außerhalb der Palastmauern, ein großer Garten. Dieser diente als Rückzugsort für den König, aber auch die Ausbildung des Militärs fand dort statt. Viele der in diesem Garten befindlichen Gebäude wurden während der japanischen Besatzung abgerissen, dafür errichteten die Japaner 1939 dort eine Residenz für den Generalgouverneur, welche ab 1945 auch vom Leiter der Militärregierung der US-Armee genutzt wurde. 1948 zog dann der erste gewählte Präsident Südkoreas dort ein. Seit 1960 trug das Gebäude aufgrund der markanten, blauen Dachziegel den Namen Cheong Wa Dae - quasi analog zum Weißen Haus in den USA also Blaues Haus. Da man sich von den Spuren der japanischen Besatzung trennen wollte und die Präsidentenresidenz ohnehin zu klein geworden war, wurde bis 1990 eine neue Residenz und bis 1991 ein neues Hauptgebäude mit den Büros des Präsidenten errichtet. Das frühere Gebäude wurde anschließend abgerissen. 2022 zog Präsident Yoon Suk-yeol allerdings mit dem Präsidentenamt ins Gebäude des Verteidigungsministeriums um, sodass das Blaue Haus seither für die Öffentlichkeit zugänglich war - jedenfalls bis sein Nachfolger Lee Jae-myung Ende 2025 die Verlegung wieder rückgängig machte und ins Blaue Haus zurückkehrte.
Wir näherten uns dem Blauen Haus vorbei am 1996 errichteten Phoenix-Brunnen mit dem Berg Inwangsan im Hintergrund.
Quasi gegenüber steht mit Yeongbingwan das 1978 errichtete Gästehaus. Zuvor hatten Staatsgäste in einfachen Hotels nächtigen müssen.
Und hier direkt am Fuße des Schutzbergs Bugaksan haben wir das Bürogebäude des Blauen Hauses. Das Wohngebäude ist von der Straße aus nicht zu sehen.
Im ebenfalls 1990 in der südöstlichen Ecke des Geländes errichteten Pressezentrum Chunchugwan hält der Präsident seine Pressekonferenzen ab.
Gegen 9:30 Uhr erreichten wir den Parkplatz des Gyeongbokgung Palasts, der sich wiederum in der südöstlichen Ecke des Palastgeländes befindet.
Durch das Hyeopsaengmun-Tor betraten wir den ersten von zwei Vorhöfen des Palasts.
An der südlich angrenzenden Außenmauer dient das bereits mehrfach angesprochene Gwanghwamun-Tor als Haupttor des Palasts.
Im Norden gelangt man durch das Heungnyemun-Tor zum zweiten Vorhof, ab dort wird auch ein Ticket zur Besichtigung des Palasts gebraucht.
Letzteres war - wie rund 80% des Palastkomplexes - im Zuge der japanischen Besatzung abgerissen worden. Der ebenfalls angeordnete Abriss des Gwanghwamun-Tors konnte dank des Widerstands der Bevölkerung verhindert werden, sodass es lediglich an die Ostseite des Palasts verlegt wurde. Anstelle des Vorhofs wurde 1916-1926 das Regierungsgebäude der japanischen Generalregierung von Korea errichtet. Nach der Befreiung Koreas diente dieses als Sitz der Südkoreanischen Nationalversammlung. Im Koreakrieg war das Gebäude zunächst von nordkoreanischen Einheiten besetzt und schließlich in Brand gesteckt worden. Der damalige Präsident weigerte sich, das Symbol der japanischen Unterdrückung zu renovieren, sein Nachfolger ließ das Gebäude aber 1962 wieder für die Nationalversammlung herrichten. In den 1970er-Jahren wurden dann neue Regierungsgebäude errichtet und das alte japanische Regierungsgebäude zum National Museum of Korea umgebaut, welches 1986 eröffnete. Nach kontroversen Diskussionen wurde der Bau schließlich 1995 abgerissen, um den Gyeongbokgung Palast in seiner vorkolonialen Pracht wieder aufbauen zu können. Das Gwanghwamun-Tor war bereits 1968 vor dem Generalregierungsgebäude in moderner Betonbauweise rekonstruiert worden, nachdem der Holzaufbau des versetzten Originals im Koreakrieg abgebrannt war. Von 2006 bis 2010 wurde das am nicht mehr existenten Regierungsgebäude ausgerichtete Tor wieder in der ursprünglichen Form in einer Achse mit den weiteren Toren und der Haupthalle des Palastes platziert, wobei der Aufbau wieder originalgetreu aus Holz gefertigt wurde. Die für Hofzeremonien genutzte, erhöhte Plattform vor dem Tor (Wŏltae) wurde bis 2023 ebenfalls rekonstruiert. Das Durchschreiten des minimal größeren mittleren Torbogens war übrigens dem König vorbehalten. Seine Untertanen nutzten die äußeren Torbögen - Militärangehörige den linken, Zivilisten den rechten.
Kaum angekommen, ertönten Trommelschläge gefolgt von schrillem, dudelsackähnlichem Gequäcke der Taepyeongso und weiteren Instrumenten.
Den Musikern folgten Fahnenträger.
Es handelte sich um die Zeremonie zur Wachablösung. Beziehungsweise um einen Probelauf, wie wir wenig später erfuhren.
Die tatsächliche Wachablösungszeremonie startete pünktlich um 10 Uhr.
Nachdem wir ein wenig auf dem Vorhof herumgeschlendert waren, schauten wir uns das Ganze also noch ein zweites Mal an.
Im Anschluss an die rund 15-minütige Zeremonie führte uns die Reiseleitung durch das Heungnyemun-Tor zum zweiten Vorhof.
Die mit zahlreichen kunstvollen Details verzierte Rekonstruktion wurde 2001 fertiggestellt.
Ganz schön bunt.
Als drittes und letztes Tor vor der Haupthalle des Palasts folgt das Geunjeongmun-Tor, welches tatsächlich noch weitestgehend von 1867 erhalten blieb.
Der zweite Vorhof wird von einem steinernen Kanal durchzogen.
Dieser wird von der Yeongjegyo Brücke überspannt, die wohl den ältesten Teil des Palasts darstellt.
Denn zumindest Teile der Brücke sollen noch vom ursprünglichen Palast von 1395 stammen. Damals soll es sich bei dem Kanal noch um einen einfachen, kleinen Graben gehandelt haben, durch den vom Bugaksan kommendes Wasser floss. Später wurde dieser zu einem richtigen Kanal ausgebaut. Das künstlich angelegte Gewässer sollte den weltlichen Bereich vom heiligen Bereich des Königspalasts trennen und das Eindringen böser Geister verhindern.
Zu diesem Zweck bewachen auch vier Cheonroks die Kanalwände links und rechts der Brücke, damit nichts Böses aus dem Kanal in den Palast gelangt.
Wer die Brücke selbst passiert, wird derweil von Drachenfiguren an den Enden der Brückengeländer beäugt.
Wasser fließt in dem Kanal indes nicht mehr, da sämtliche Zuflüsse zwischenzeitlich zugeschüttet wurden. Lediglich nach ergiebigen Regenfällen kann sich im Kanal noch (stehendes) Wasser sammeln. Auch die 13 Meter lange und 10 Meter breite Yeongjegyo Brücke war von den Japanern abgetragen worden, ihre Überreste wurden aber immerhin eingelagert und konnten in den 1950er-Jahren an anderer Stelle auf dem Palastgelände vorübergehend wieder zusammengesetzt werden. In den 1970ern zog die provisorische Brücke innerhalb des Palastes um, ehe sie im Zuge der Rekonstruktion des Kanals um die Jahrtausendwende wieder an ihren angestammten Platz zurückkehrte.
Nach dem Durchschreiten des Geunjeongmun-Tors erreicht man die Haupthalle Geunjeongjeon.
Es handelt sich um die größte Haupthalle aller Paläste der Joseon-Dynastie. Auch sie blieb weitestgehend aus dem Jahr 1867 erhalten.
Die Haupthalle war im Grunde ein repräsentativer Thronsaal.
Hier nahm der König während Zeremonien und zur Verkündung von Edikten Platz.
Krönungen fanden nach dem Wiederaufbau dagegen keine mehr hier statt, da Gojong aus dem Königreich ja ein Kaiserreich machte.
Freundeskreis Königspaläste und Festbankette.
Nachdem wir etwa fünf Minuten die Haupthalle bestaunt hatten, fiel uns an der Seite des Hofes ein Durchgang auf.
Auch die dort im westlichen Teil des Palasts befindlichen Gebäude stammen aus dem Jahr 1867.
Das Gebäude links im Bild nennt sich Sujeongjeon und wurde wohl für Regierungsgeschäfte genutzt. Der Vorgängerbau soll zudem einer der Orte gewesen sein, an denen das koreanische Alphabet entwickelt wurde. Von 1966 bis 1975 war dort ein Vorgänger des Nationalen Volkskundemuseums untergebracht. Im Hintergrund, etwas von Bäumen verdeckt, ist Gyeonghoeru zu erahnen. Ein Festsaal, der zur Ausrichtung von Banketten für Würdenträger genutzt wurde.
Dabei befindet sich der eigentliche Festsaal im Obergeschoss, getragen von 48 Steinsäulen auf einer künstlichen Insel in einem künstlich angelegten Teich.
An den Seiten der Insel neben der Festhalle befinden sich Grasflächen. Die waren offenbar frisch gemäht worden.
Ein schmaler Gang zwischen zwei Mauern führte uns weiter gen Norden. Hinter der linken Mauer befand sich eben der Teich mit der Festhalle, hinter der rechten Mauer befanden sich das "Büro" des Königs, sowie die privaten Bereiche der Königsfamilie. Einige der dortigen Gebäude waren nach einem Brand im Changdeokgung Palast 1917 auf Anordnung der Kolonialregierung dorthin versetzt worden. Leider habe ich es verpasst, dort vorbeizuschauen. Stattdessen folgte ich weiter dem schmalen Gang bis zum nächsten Durchgang.
Dieser entließ mich auf eine größere Freifläche mit dem Inwangsan im Hintergrund.
Dort hatten die Japaner tatsächlich alles an Gebäuden abreißen lassen. Es wird angenommen, dass der Gyeongbokgung Palast einst über fast 500 Gebäude verfügte. Nach der Befreiung Koreas 1945 waren davon nur noch lediglich 40 übrig, die restlichen waren abgerissen, in andere Paläste oder nach Japan versetzt, oder sogar verkauft worden. In der ersten Rekonstruktionsphase bis 2010 konnten 89 Gebäude wiederhergestellt werden, weitere 90 sollen in der zweiten Phase bis 2045 folgen.
Hier rechts ragt Heungbokjeon ins Bild, im Hintergrund verstecken sich Hamhwadang und Jipgyeongdang.
Verstecken, weil die beiden letztgenannten an sich die beiden höheren Dächer hinter den Mauern sind. Alle drei Gebäude bildeten ursprünglich einen zusammenhängenden Komplex, bislang wurde jedoch nur der Bereich um Hamhwadang und Jipgyeongdang herum und eben Heungbokjeon selbst restauriert, der bereich dazwischen ist bislang noch offen.
Der Wiederaufbau von Heungbokjeon erfolgte recht frisch in den Jahren 2015-2018.
Die kunterbunte Farbgestaltung hätte bis 2022 aufgebracht worden sein sollen, ließ aber noch auf sich warten.
Nördlich von Hamhwadang und Jipgyeongdang befindet sich ein weiterer, idyllischer Teich mit dem Hyangwonjeong Pavillon auf einer kleinen Insel.
Aber diese ganze Parkanlage habe ich mir dann gar nicht mehr näher angeschaut, da ich von der Weitläufigkeit des Palastgeländes doch etwas überrascht wurde und unsere Zeit zur Erkundung recht beschränkt war. Um 11 Uhr sollten wir nämlich schon wieder im Bus sitzen, insgesamt hatten wir also nur rund 40 Minuten, um einen Durchgang nach dem anderen zu entdecken - und wieder den Weg zurück zu finden. Mit rund 20 Minuten verbleibender Zeit wollte ich mich daher langsam wieder Richtung Ausgang orientieren.
Im Osten des Palastgeländes fiel der Blick dabei auf eine recht hohe Pagode.
Die steht auf dem Dach des heutigen National Folk Museums of Korea. Das Gebäude selbst wurde 1972 für das National Museum of Korea erbaut, während sich das Folk Museum (bzw. damals noch Korea Folk Pavilion) wie gesagt noch auf der anderen Seite des Palastgeländes im Sujeongjeon befand. Nachdem das National Museum zunächst ins Gebäude der ehemaligen Generalregierung und später schließlich in einen eigens dafür errichteten Neubau umgezogen war, wurde das Gebäude für das National Folk Museum umgebaut, welches dort 1993 eröffnete. Im Zuge der Rekonstruktion des Palasts soll aber auch das Volkskundemuseum bis 2031 einen Neubau außerhalb erhalten, sodass anstelle des aktuellen Gebäudes der Seonwonjeon-Komplex wiederaufgebaut werden kann.
Südlich des Folk Museums kommt man an Jagyeongjeon vorbei.
Der östliche Palast (linkerhand) war der Bereich für den jeweiligen Kronprinzen.
Blick auf die Haupthalle durch ein Tor am südlichen Ende des östlichen Palasts.
Schräg gegenüber befindet sich mit dem Geonchunmun-Tor das Osttor des Gyeongbokgung Palasts.
Ganz in der Nähe zeigte eine Zeichnung auf einem Bauzaun, wie der Palast vor der Zerstörung durch die Japaner ausgesehen haben soll.
Von der Ostseite kommend gelangten wir anschließend wieder zur Haupthalle und wenig später saßen wir wieder im Bus.
Pünktlich um 11 Uhr verließen wir den Parkplatz des Palasts mit Blick auf den 1974 direkt gegenüber gegründeten buddhistischen Tempel Beomnyeonsa.
Quasi in dessen Garten ragte eine 12 Meter hohe Gerüsttreppe in den Himmel.
Als Sky Pavilion sollte es die temporäre Aussichtsplattform auf dem Songhyeon Green Plaza ermöglichen, das historische, das gegenwärtige und das zukünftige Seoul von Oben zu entdecken. Es handelte sich um einen Beitrag im Rahmen der bereits erwähnten Seoul Biennale of Architecture and Urbanism 2023. Für uns ging es nun wieder quer durch Seoul, über den Han River bis ins südlich angrenzende Gwacheon, wo wir den Rest des Tages im nächsten Freizeitpark verbringen sollten.
Fazit: Ich fand es sehr gut, dass Dirk neben den obligatorischen Freizeitparks auch einige Sightseeing-Ziele in diese Tour einbauen konnte. Wobei mich der Besuch des Gyeongbokgung Palasts zunächst nicht ganz abholen konnte. Allzu viel gab es auf diesem großen, recht leeren Platz ja nicht zu sehen. Außer eben die Wachablösungszeremonie - die aber dafür gleich zweimal. Doch dann ging es weiter in den eigentlichen Palast und ein Durchgang nach dem anderen enthüllte weitere Bereiche des überraschend weitläufigen Gyeongbokgung Palasts. Leider reichte die Zeit dann nicht mehr, um wirklich alles erkunden zu können. Wobei der Großteil des Palast historisch bedingt leider nicht mehr original, sondern lediglich eine Rekonstruktion ist - was die Bauten natürlich nicht weniger sehenswert macht.
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SnoopNeu28.04.2026Dienstag, 28. April 2026 09:280 gefällt das
Snoop
Stefan Fliß
Herten
Deutschland . NW
Danke für den umfangreichen Bericht. Ein sehr detaillierter Einblick in eure Stadttour.
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