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Orland-Oooh 2018 - Tagebuch eines Erstlings Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
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multimueller
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Aufsteiger Tom

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Link zum Beitrag #1010519 Verfasst am Sonntag, 27. Januar 2019 16:07 Relax
Sehr schönes Ding so weit! Bitte unbedingt dran bleiben!

DelLagos In der Preshow wird man dann gesäubert und man bekommt seinen eigenen Avatar verpasst. Ist beim ersten Mal ziemlich cool, ab der 2. Fahrt wird´s dann doch etwas lang.


Die Länge der Pre-Show ist variabel. Sie kann verlängert werden, wenn sich die Abfertigung im Link-Chamber verzögert.

Die Qualität von Dinosaur! kann man am besten durch die Reaktion von stilbruch bei seiner ersten Fahrt beschreiben:

Dirk (vor der Fahrt) Och nö. Darkride? Muss das?


Dirk (nach der Fahrt, sehr, sehr still) Für Kinder ist das aber nix!


Toll ist, dass bei Dinosaur!, so weit ich das überblicken kann, seit dem großen Refurbishment nur noch sehr selten Effekte ausfallen. Das war lange Zeit ein echtes Problem des Rides.

Die Kilimanjaro Safari steht und fällt mit dem Driver und ist auch immer ein Stück weit Glück, denn Tiere haben nun mal ihren eigenen Kopf. Mir ist die Attraktion über die Jahre mehr und mehr ans Herz gewachsen und für mich sind zwei Fahrten pro Besuch (eine morgens, eine bei Dämmerung) mittlerweile ein Muss.

Du hast den Gorilla Falls Exploration Trail vergessen. Ich hoffe, Du hast nur vergessen, ihn zu beschreiben, nicht vergessen, ihn zu machen.
Troy! de sensatie: beleef het ook, sluit aan en mis het niet
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DelLagos
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Link zum Beitrag #1011344 Verfasst am Samstag, 23. Februar 2019 16:00
2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.2019 16:04
Themenersteller
1 gefällt das Relax
Tatsächlich haben wir den Gorilla Trail nicht gemacht. Keine Ahnung wieso, glaube die Motivation für noch mehr Tiere hat gefehlt... S



Ich schreib jetzt einfach mal weiter wie ich Lust und Laune hab und achte mal nicht auf die chronologische Reihenfolge unserer Besuche. S

Weiter geht´s jetzt mit SeaWorld Orlando, dem Park der mir auf unserer Reise mit am schlechtesten gefallen hat, auch wenn da 3 große und spaßige B&M Bahnen stehen.
Fangen wir aber mal Vorne an: Dies war nun schon der 3. SeaWorld Park für mich. San Diego fand ich 2013 recht hübsch, geile Orca-Show, mit Manta eine coole Bahn, aber was Großes hat da gefehlt. San Antonio hatte mit Steel Eel und Great White 2 große, tolle Bahnen, aber der Park an sich war hässlich wie die Nacht, hatte kaum Tiere und hat mich ziemlich gelangweilt. Nun war Orlando also dran...dank unseres Discovery Cove-Tickets hatten wir freies Parken und freien Eintritt und den Plan irgendwann um 15 Uhr wieder abzuhauen, wenn wir alles erledigt haben. Im Vorfeld hab ich von vielen gehört das der Park nie voll ist und man schnell alles gesehen hat. Joa, wäre auch so wenn die Leute da anständig arbeiten würden und man nicht dauernd Umwege laufen müsste.

Der Parkeingang ist relativ klein, sieht aber mit dem Hafenstädtchen und dem kleinen Leuchtturm recht schick aus. Wir sind direkt rechts abgebogen um zur Neuheit zu laufen: Infinity Falls. Auf dem Weg kam uns eine Flamingo-Herde inklusive Pfleger entgegen, leider das einzige Street-Entertainment für den gesamten Tag. Kommen wir aber nun zum neuen Rafting aus dem Hause Intamin, vor dem wir uns mit Uli (Donnerbalken) und Silke getroffen haben. Die beiden standen schon triefend vor uns, da sie schon eine Runde ohne uns gefahren sind. Joa, gut, dann halt direkt nochmal. S


Infinity Falls, schon ziemlich schön anzusehen


Der Stil von Infinity Falls ist recht schick. Modernes Design, sehr natürlich belassene Umgebung ohne viel Schnickschnack. Highlight von Außen ist natürlich der große Drop, der höchste der Welt bei einem Rafting. Während der Fahrt ist dieser eigentlich nicht wirklich erwähnenswert. Anders aber der Rest der Fahrt, denn die ist verdammt spaßig! Nach der Station geht es erstmal gemütlich los, durch einen kleinen Bogen mit Wasserfall geht es das erste Mal ein Stückchen runter in die Wellen. Was dann folgt sind ein paar Schunkler bei denen das Wasser ziemlich gut ins Boot schwappt und dann eine DER Stellen auf der Fahrt. Unter der Zugangsbrücke zur Attraktion geht es runter, 5 Meter geradeaus in eine echt hohe Welle rein. Huiuiui, das war schon feucht. -> youtu.be jCb1-C60Mg4 Nun folgt ein kleiner Lift in den Bereich der Bahn, den man von Außen nicht sehen kann. Wenn man den vor der Fahrt sehen könnte würden glaube ich viele Leute wieder umdrehen. Eine Welle nach der anderen, mega gutes Rafting-Feeling und Wasser, sehr viel Wasser welches einfach von allen Seiten kommt. Nun noch der Aufzug und trockene Drop, das wars. Fazit: Sehr schönes und spaßiges Rafting, welches fast gänzlich ohne Wassereffekte auskommt. Da hat Intamin was echt schönes hingesetzt. In Orlando bleibt aber trotzdem Popeye König!

Wir waren ja jetzt eh schon nass und Uli und Silke fehlte nur noch Atlantis, also haben wir uns quer durch den Park begeben um die Wasserachterbahn aus dem Hause Mack zu fahren. Von Außen ja wirklich schick, das kann man nicht anders sagen. Von Innen ist Journey to Atlantis leider nur mäßig. Der Darkride-Part sieht ja ganz nett aus, glänzt aber durch viele ausgeschaltete Effekte. Uli erzählte während der Fahrt was da wohl mal immer passiert ist, was sich bewegt hat und das man mit der Zeit einfach immer mehr ausgemacht hat. Joa, gut, hats in dem Moment nur schlechter gemacht. Achja, der Soundtrack ist grausam und zerstört etwas die Atmosphäre! Die Optik nach dem Darkride-Part, also die Lifte hoch zum großen Drop sind auch hässlich. Der Drop ist spaßig, aber nicht wirklich nass. Dafür dieser kleine, fiese Drop, bei dem man sich von außerhalb fragt was der soll. Der soll halt Reihe 1 nass machen, mehr nicht. Das macht der aber auch ganz gut. -> youtu.be l68zMVtdrwk
Danach folgt wieder ein hässlicher Lift, ein Darkride-Part der durch den Billo-Soundtrack zerstört wird, ein Drop mit Richtungswechsel in einem hässlichen Betontunnel hinein in den finalen Splash. Für mich eine Anlage die ich so schnell nicht nochmal fahren muss. Ich glaube von den Atlantis-Anlagen hat mir San Diego am besten gefallen, da war wenigstens noch etwas Achterbahnpart, auch wenn der Darkride-Teil gefehlt hat.


Wie gesagt: Sieht ja echt schick aus von Vorne


Nun war es an der Zeit für die Orca-Show One Ocean, auf die ich mich eigentlich sehr gefreut hatte. In San Diego war das schon sehr beeindruckend diese Tiere mal zu sehen, auch wenn man natürlich im Hinterkopf hat wie schlecht das eigentlich ist. Da Tobi und Lisa noch nie einen Orca gesehen stand die Show halt auf dem Programm. Und was soll ich sagen? War scheiße...nee, im ernst, kann man sich wirklich sparen. Die Bildschirme an den Seiten, die ja fahr- und drehbar sind, werden kaum eingesetzt und die Orcas machen eigentlich nur noch die Besucher nass. Mehr passiert da nicht. Keine wirklichen Erklärungen zu den Tieren, keine richtige Interaktion und zwischendurch eine (bestimmt) gescriptete Pause um zu zeigen, dass man die Tiere ja nicht zwingt bei der Show mitzumachen. Danach kommen wieder 2 raus, machen Leute nass und vorbei. Ja, war halt echt langweilig und hatte nichts mehr von dem Zauber den ich in Kalifornien gespürt hab.

Um noch mehr Tiere zu sehen ging es in Richtung Wild Arctic. Hier sollte es Belugawale, Walrösser und Robben geben, nur leider haben wir keinen einfachen Eingang zu den Gehegen gefunden. Hier MUSS man sich leider diesen grauenhaft schlechten Film reinziehen bei dem man mit einem Heli durch die Arktis fliegt, in PS1 Grafik mit unfassbar schlechten Bewegungen. Wir haben die normale Kino-Version genommen, wobei ich mich am Ende geärgert hab weil ich den Müll doch gerne im Simulator erlebt hätte. S
Aber wir waren ja für die Tiere hier und da muss man sagen: Schick gemacht. Thematisiert, große Aquarien, durch die kleinen Gruppen auch kein Gedränge, immerhin mal wieder ein Lichtblick.

Jut, dann wollen wir aber mal mit den wichtigen Dingen weitermachen: Achterbahnen!
Hier kommt dann als nächstes der B&M Hypercoaster MAKO aus dem Jahr 2016. -> youtube.com watch Sieht von Vorne wieder mal ganz schick aus, ist insgesamt dann zum Glück auch eine ganz nette Anlage. Die Station ist noch halbwegs gestaltet, mit den Video-Panels an der Decke ganz stylisch, sonst ist das eher Hinterhof-Feeling. Ok, die Anlage selbst geht auch hintenrum einmal um einen See und ist 0 einsehbar vom Park aus, daher passt das mit dem Hinterhof ganz gut. Die Bahn ist mit ihren 61m jetzt nicht die Höchste, macht aber Laune. Layouttechnisch ists das typische B&M Auf-und-Ab mit den üblichen Umschwüngen, der zu stark greifenden Trim und dann diesem absolut sinnlosen Part vor dem Eingang der Bahn. Sind wir mit Manta zusammen als einziges mehrmals gefahren, weil hier die Abfertigung wenigstens auch funktioniert hat.

Direkt daneben befindet sich ein Aquarium inklusive Haien, war ganz nett, kriegt man im Burgers Zoo aber z.B. in schöner. Nun wollten wir zu Antarctica: Empire of the Penguin. Hier gilt auch wieder von Außen hui, von Innen superdupermega-pfui!
Hier gabs auch die längste Wartezeit des gesamten Tages mit vielleicht 10 Minuten. Hat man die relativ schlecht animierte Pre-Show über sich ergehen lassen kann man sich aussuchen ob man eine sanfte oder wilde Fahrt haben möchte. Natürlich entschieden wir uns für Wild. Bevor man ins Fahrzeug kommt gehts dann nochmal kurz in einen Privat-Kühlschrank (In dem Ding sinds ja 0 Grad, also nicht nach Infinity Falls oder Atlantis fahren!) bis die Tür sich öffnet und man boarden kann. Das Ride-System ist ein ähnliches wie bei Symbolica. Trackless mit 2 Reihen und die Gondel kann sich drehen und neigen. Außerdem fährt man quasi im 3er-Paket durch den Ride und kreuzt immer wieder die anderen.
Jut, zugegeben, der erste Raum (bzw. 2 wenn man die Station mitzählt) sieht noch ganz ok aus und dieses sinnlose Hin-und Hergegurke ist noch ganz witzig. Dann landet man aber vor einer Leinwand und ein Sturm wird simuliert, oder so ähnlich. Links ein Garagentor, oben und unten sieht man Wellblechwand hinter der Leinwand, der Film ist schlecht animiert, die Bewegungen passen 0 zum Filminhalt. Man denkt das wäre schon scheiße, aber dann kommt der nächste Raum. Wieder mal Garagentore, man sieht die Decke, der Film ist schlecht und langweilig und man fragt sich was jetzt noch so alles passiert. Ich kanns euch sagen: Eigentlich nichts. Jetzt kommt nämlich das Highlight der Fahrt: Das Ende. Man dreht sich einmal um, steht mit 3 Fahrzeugen in einer Reihe, die Garagentore gehen auf und man fährt parallel geradeaus auf das Pinguin-Gehege zu. Links ums Eck darf man dann aussteigen und steht direkt an den quirligen, kleinen Antarktis-Bewohnern. Das wiederum fand ich dann echt cool, gerade weil man wirklich nah an die Tiere rankommt. War zwar kalt, aber ich glaube ich hab da gemütlich 15 Minuten gefilmt und geguckt.
Insgesamt ist Antarctica glaube ich mit der schlechteste Darkride den ich kenne. Bietet nur 3 Szenen, ist leider nur ansatzweise gestaltet und langweilt halt irgendwie, also mich zumindest. Immerhin gibt´s nach der Fahrt Pinguine zu sehen, das besänftigt schon mal die Gemüter.


KRKN - SWRLD im Hipster-Modus


Nun folgte zum Glück eine Achterbahn auf die ich mich schon sehr lange gefreut habe. Die Rede ist von Kraken bzw. Kraken Unleashed (Aber zum Glück nicht mehr mit VR!), eine Bahn die ich durch No Limits oder Rollercoaster Tycoon schon sehr lange kenne. Wäre ich auch gerne öfters gefahren, leider war die Abfertigung absolut katastrophal. 1 Zug-Betrieb und ich glaube wir waren knapp 10 Leute im Zug, Abfahrt war erst nach mehreren Minuten. So macht das einfach keinen Spaß, wenn da ne geile Bahn vor einem steht.
Die Fahrt an sich fand ich nämlich verdammt cool, auch wenn das alles die Standard-Elemente der B&M Floorless-Coaster waren. Ist hoch, drückt ordentlich und spult schön einen Überschlag nach dem anderen ab. Optisch genau wie bei Mako oder generell dem gesamten Park von Außen schön, während der Fahrt halt wieder Hinterhof-Feeling.


Schicker Eingang!


Nun fehlte noch die beste Bahn aus dem B&M-Trio: Manta, B&M Flying-Coaster mit Pretzel Loop. -> youtube.com watch Der Eingang & die Warteschlange sind ganz schön gemacht mit den Aquarien. Generell ist die Bahn die schönste im Park, eben weil die auch nicht so an den Rand geklatscht wurde und über einen Bauhof fährt.. Die Abfertigung hab ich hier schlimmer erwartet, aber für SeaWorld und einen Flying Coaster war das recht fix. Zur Bahn selber kann man sagen: Ja, ist definitiv geil, hat mich aber leider nicht mehr so geflashed. Der Pretzel ist auf jeden Fall top, besonders in der letzten Reihe. Ich steh ja drauf wenn eine Bahn mal komplett eskaliert und einen gnadenlos in den Sitz presst. Der Rest des Layouts fährt sich dann auch ganz gut, lässt zum Ende aber dann noch etwas Intensität vermissen. Ok, gut, geflashed hat mich die Anlage halt nicht weil Ich Tatsu kenne, der halt nochmal ne Stufe über Manta steht. Das dazugehörige Aquarium war auch nochmal echt schick, ich mag ja Rochen. S


Splash-Effekt, bekommt man während der Fahrt immerhin mal mit


Nun waren wir eigentlich durch und ich hab noch ein wenig gefilmt. Das ging mir leider dank der Abfertigung relativ fix auf den Zeiger. Wir sind dann noch an irgendeinem Bauzaun entlang gelaufen zu den Seekühen, denn die wollte ich noch unbedingt sehen. Das haben wir so grade noch geschafft bis der Park um 17 Uhr geschlossen hat. War wohl nichts mit früher abhauen…
Das Seekuh-Gehege war aber schön und die Tiere sehr gut drauf und aktiv. Fand ich toll, wenn ich es schon nicht geschafft habe mit denen schwimmen zu gehen. Kommt aber dann beim nächsten mal in Florida!


S


SeaWorld Orlando hat mich schon ziemlich enttäuscht. Nicht weil hier unbedingt schlechte Achterbahnen stehen, aber der Park an sich war einfach nicht meins. Immer wieder ganz gut gestaltete Ecken, direkt daneben dann Wellblechhallen. Gefühlt ist da einfach kein richtiges Konzept hinter. War für mich eine halbgare Mischung aus San Diego und San Antonio.
Infinity Falls ist attraktionsmäßig immerhin ein Lichtblick, Antarctica ist dafür aber richtiger Müll. Dazu kann ich aber auch schon sagen das mir Busch Gardens als Park selber auch nicht so gut gefallen hat und die gehören ja nunmal zur selben Gruppe.
SeaWorld wäre jetzt ein Park den ich wahrscheinlich sogar beim nächsten mal auslassen würde...
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Link zum Beitrag #1011353 Smartphone verfasst am Samstag, 23. Februar 2019 21:41 Relax
Man stelle sich den Park vor Mako und Manta vor...
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Link zum Beitrag #1011367 Verfasst am Sonntag, 24. Februar 2019 20:08 Relax
...und mit funktionierendem Aussichtsturm Smilie :171: - Maxi - 218259 Zugriffe
Einfachheit ist das Resultat der Reife
michael86
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Link zum Beitrag #1011395 Verfasst am Dienstag, 26. Februar 2019 17:07 1 gefällt das Relax
DelLagos Von Innen ist Journey to Atlantis leider nur mäßig. Der Darkride-Part sieht ja ganz nett aus, glänzt aber durch viele ausgeschaltete Effekte. Uli erzählte während der Fahrt was da wohl mal immer passiert ist, was sich bewegt hat und das man mit der Zeit einfach immer mehr ausgemacht hat. Joa, gut, hats in dem Moment nur schlechter gemacht. Achja, der Soundtrack ist grausam und zerstört etwas die Atmosphäre!


Hier verweise ich gerne auf den Artikel von themeparktourist.com, wonach eben genau diese Attraktion ein Versuch von SeaWorld war, Disney Konkurrenz zu machen (ebenso wie Cedar Points Disaster Transport).
Es gibt immer einen Grund sich zu freuen.
... warum eigentlich nur einen?
First Public Rider on Raik - 29/06/2016
DelLagos
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Link zum Beitrag #1011404 Verfasst am Dienstag, 26. Februar 2019 21:56
Themenersteller
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Danke Christian, sehr interessant!
Wie viel Story man mit Atlantis mal probiert hat. Auch wenn das nicht das höchste der Gefühle war, die Projektionen und Sprache haben das Ding schon wesentlich geiler wirken lassen.
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Link zum Beitrag #1011496 Smartphone verfasst am Samstag, 02. März 2019 09:22
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.03.2019 09:27
Relax
So, jetzt hab ichs dann auch endlich mal geschafft, deine ersten Ersteindrücke aus Orlando aufzusaugen. Vor lauter Berichteschreiben komm ich gar nicht dazu, die fremden zu lesen. Smilie :58: - Maxi - 260095 Zugriffe

Grundsätzlich bin ich kein großer Freund dieses All-in-One-Konzepts. Erst recht, wenn sich die einzelnen Berichte dann nach und nach zwischen den Kommentaren wiederfinden. Find ich persönlich zu unübersichtlich und chaotisch. Aber das wichtigste sind ja die Emotionen, und die kommen richtig gut rüber. Orlando hat euch offensichtlich sehr gut gefallen. Müsste ich vielleicht auch endlich mal besuchen. S

DelLagos

Das ist also dieser Iguanodon, aha.

Quatsch, das ist doch ganz klar ein Idiotosaurus. S


Ich bin auf jeden Fall auf die Fortsetzungen gespannt.
multimueller
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Link zum Beitrag #1011497 Verfasst am Samstag, 02. März 2019 11:15 Relax
Runner
DelLagos

Das ist also dieser Iguanodon, aha.

Quatsch, das ist doch ganz klar ein Idiotosaurus. S


Das - und das werden nur User ab einem gewissen Alter verstehen - ist ganz klar ein Tillysaurus. Sie baden gerade ihre Hände drin.
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Link zum Beitrag #1011499 Smartphone verfasst am Samstag, 02. März 2019 12:32 1 gefällt das Relax
Hast du mich grade ALT genannt?! S
DelLagos
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Link zum Beitrag #1011518 Verfasst am Samstag, 02. März 2019 14:58
Themenersteller
Relax
Runner
Grundsätzlich bin ich kein großer Freund dieses All-in-One-Konzepts. Erst recht, wenn sich die einzelnen Berichte dann nach und nach zwischen den Kommentaren wiederfinden. Find ich persönlich zu unübersichtlich und chaotisch. Aber das wichtigste sind ja die Emotionen, und die kommen richtig gut rüber. Orlando hat euch offensichtlich sehr gut gefallen. Müsste ich vielleicht auch endlich mal besuchen. S


Danke für dein Feedback! Würde es helfen wenn ich die Berichte-Übersicht im Start-Post besser kenntlich mache? Hab mich für diese Art entschieden weil ich anfangs noch nicht wusste wieviel ich schreibe und wie lang eventuell die einzelnen Berichte werden. Da hätten sich einzelne Themen glaube ich nicht so richtig gelohnt. 😅

Und die wahren Emotionen und Lobhudeleien kommen ja alle noch! 😬
Beste Berichte 2018 "[HOTS] Tag 8: Silver Dollar City"Runner
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Link zum Beitrag #1011522 Smartphone verfasst am Samstag, 02. März 2019 18:31 Relax
Würde ein bisschen helfen, wenn man explizit die Berichte lesen möchte.
Ansonsten musste ich ja jetzt eh einmal alles lesen, da brauchte es die Übersicht höchstens, um die Berichte halbwegs zeitlich einordnen zu können. S
DelLagos
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Link zum Beitrag #1011523 Verfasst am Samstag, 02. März 2019 19:43
Themenersteller
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Jetzt ist es mal Zeit für einen kurz und knackigen Bericht: Discovery Cove!

Discovery Cove ist das Premiumprodukt neben SeaWorld Orlando und hauptsächlich bekannt durch das Delfin-Schwimmen. Wir haben uns einmal wegen dieses Erlebnisses dafür entschieden, aber auch weil 14 Tage Busch Gardens + SeaWorld + Parken im Ticket mit enthalten waren. Gezahlt haben wir glaube ich ca. 210€ dafür. Hat sich sowas von gelohnt! S


Starten wir dann mal entspannt in den Tag


Parken ist hier natürlich vollkommen umsonst und aufgrund der Größe des Parkplatzes weiß man schon, dass man nicht mit zu vielen anderen Menschen konfrontiert wird. Wir waren um kurz nach 10 beim Check-In, erst dann erfährt man (jenachdem was man gebucht hat) welche Zeit man für das Delfin-Schwimmen bekommt. Außerdem wird einem ganz genau erklärt wie der Tag abläuft, wann es wo Essen gibt, es wird ein Foto gemacht und einem das Ticket ausgehändigt. Und schon kann es losgehen.


Hier beginnt der entspannteste Tag den man in Orlando überhaupt haben kann


Nachdem wir das Gebäude verlassen haben sahen wir uns direkt mit einem Pfleger konfrontiert. Dieser hatte ein super süßes Gürteltier dabei und hat den ankommenden Besuchern direkt mal dieses kuriose Tierchen erklärt und allerlei Fragen beantwortet. Läuft!
Anlaufpunkt #1 war natürlich der Laguna Grill wo noch das Frühstück auf uns wartete. Was soll man groß sagen? Das Essen ist gut! Jetzt kein Überhighlight, aber echt gut und wirklich jeder findet etwas. Das Gebäude an sich ist auch groß genug und bietet auf 2 Seiten jeweils das identische Buffet, so das man auch nie lange warten muss. Auch der Service war hier verdammt flott und zuvorkommend, als Gast fühlt man sich auf jeden Fall direkt wohl.
Auch das Mittagessen war gut. Burger, kleine Steaks, Pommes, Salate, Hühnchen, Lachs, Nachtisch, alles dabei.

Nächster Halt waren die Spinte. Hier kann man sich in Umkleiden umziehen (eigentlich braucht man nur eine Badehose, mehr nicht), seine Sachen in die Spinte packen und sich seine Tauchausrüstung sowie Handtücher holen. Man hat die Wahl zwischen Weste und Anzug, jenachdem was einem halt lieber ist. Ich hab mich für den Anzug entschieden, hätte mich sonst sowieso verbrannt wie ich mich kenne.
Apropos, die Sonnencreme ist auch inklusive und man sollte bloß keine Eigene mitbringen. Die hier angebotene ist nämlich für die Tiere verträglich.

So, nun haben wir uns gemütlich ein paar Liegen genommen (Auf denen auch nochmal zusätzliche Handtücher lagen) und uns in den Lazy River gestürzt. Dieser verläuft einmal rund um den vorderen Bereich, ist mit Süßwasser ausgestattet und ist zwischen 60cm und 2m tief. Immer wieder gibt es tiefere Abschnitte, für Nichtschwimmer gibt es natürlich auch Poolnudeln. Absolutes Highlight des Rivers ist der Part durch eine Vogelvoliere. Durch einen Wasserfall hindurch gelangt man hinein, treibt ein wenig rum und kann dann über eine Treppe aussteigen. Hier wartet der nächste Pfleger und drückt einem einen Becher mit verschiedenen Früchten in die Hand. Nun darf man drauf los trapsen und Vögel füttern. Die sitzen auf Ästen, auf Brücken, laufen auf dem Boden rum und sind sehr kontaktfreudig. Sehr spaßige Angelegenheit! Beim Pfleger selber kann man sich auch eine Liste anschauen welche Vögel denn grade hier unterwegs sind. Durch eine kleine Höhle gelangt man in 2 weitere Bereiche in denen man dann andere Vögel vorfindet. Interessant fand ich das im Tagesverlauf die gesamte Piepmatz-Crew wechselt. Wir hatten später ganz anderes Futter in der Hand und haben es dann erst dadurch gemerkt. Außerdem gab´s bei uns z.B. eine Papageien-Dame die sich jedem quasi an den Hals geworfen und geflirtet hat, durfte aber nichts bekommen weil wegen Weight Watchers und so.

Nun kann man sich noch weiter treiben lassen und die Sonne, die Atmosphäre und die Musik genießen. Der gesamte Park ist voll von Palmen, Felsen und kleinen Themingelementen (Auch unter Wasser!). Im Hintergrund läuft im gesamten Park aktuelle Chartmusik, jedoch vollkommen auf hawaiianisch und Strandfeeling getrimmt. Trägt ungemein zur relaxten Stimmung bei! S

Nun haben wir uns mal die ersten Getränke gegönnt, die man sich an mehreren Stellen im Park besorgen kann, natürlich kostenlos. Lediglich Cocktails kosten meine ich Aufpreis. Genossen haben wir das erste kühle Budweiser stilecht im Wasser auf kleinen, gemütlichen Bänken. Direkt daneben befindet sich ein Ottergehege bei dem man die Tiere einmal von Außen, aber auch vom Wasser aus beobachten kann. Da kommt man schon verdammt nah an die Tiere an, besonders wenn die dann an die Scheibe tauchen. Mega süß!
Und als weiteres Highlight in dem vorderen Teil gibt es eine kleine Insel mit kleinen Äffchen, um die man gemütlich herumtreiben kann. Auch hier ist eine Pflegerin vor Ort und erklärt jedem ganz gemütlich alles was man wissen möchte.

Im vollkommenen Entspannungsrausch wurde es dann Zeit für die Delfine.
Im ersten Moment beim Blick auf die Lagune hab ich gedacht "Oh Gott, so viele Gruppen die im Wasser stehen". Man sammelt sich in kleinen Hütten, wird in 4 8er Gruppen eingeteilt und bekommt erstmal etwas über DC zu sehen und über die Delfine. Außerdem gibt´s hier etwas Bürokram in Richtung Krankheiten etc.

Vollkommen euphorisiert ging es dann endlich mal ins Wasser, mit uns 4en 2 Mädels und 2 aus einer Behindertengruppe, die auf mehrere Delfine aufgeteilt wurde. Zeit hatten wir glaube ich ne halbe Stunde mit dem Delfin.
Unsere junge Delfindame hieß "Prim" und war einfach zuckersüß. Wenn die Delfine keine Lust haben, können die einfach wegschwimmen (Im Hintergrund gabs auch wohl noch Rückzugsbereiche), die Zeit wird dann gestoppt oder es wird kurz ein andere hergerufen. Mit den Delfinen werden spielerisch die Tiere erklärt, wie sie leben, was ihre Ausdrücke bedeuten, wie kommuniziert wird etc. Super interessant und eben durch die junge Prim sehr spaßig. Da wurde auch ab und zu mal die Trainerin geneckt. Als Highlight gabs dann natürlich noch eine kleine Strecke die man gezogen wurde. Das nicht von Prim, da zu jung, sondern von einer anderen Delfindame. Klingt total banal, dieses 15m vom Delfin gezogen werden, aber das ist einfach toll. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Noch toller war dann noch die Reaktion der beiden Behinderten aus unserer Gruppe die vollkommen im Lach- und Glücksflash aufgingen. Absolut herzerwärmend!
Insgesamt ein Erlebnis welches ich wohl nie wieder vergessen werde!

Bevor ich dann so langsam zum Video kommen noch das wahre Highlight von Discovery Cove: Das große Tauch- und Schnorchelbecken mit diversen Fischen. Eine kleine Salzwasser-Lagune, bewohnt von unfassbar vielen Fischen und kleinen bis zu riesigen Rochen. Ich mag ja Rochen, wie majestätisch diese durchs Wasser gleiten, daher war das für mich absolut traumhaft. Da kann man auch einfach mal 15 Minuten bewegungslos im Wasser rumliegen und die Tiere beobachten. Traumhaft schön!
Richtig cool wurde es dann gegen Ende als eine Fütterung anstand. Im Halbkreis stehen kommend die Rochen alle an einem vorbei zu den Pflegern, holen sich ihr Futter und hauen dann wieder ab. Lustig wird das dann wenn die Tiere die Kurve nicht richtig kriegen und einem am Bein treffen und man fast umkippt. S
Bester Moment war als ich mal so im Wasser stand, ein Rochen kommt angeschwommen, ist an meinem Bein, ich halte meine Hand ins Wasser, er klatscht mich quasi ab und schwimmt weg. Er wollte glaube ich nur mal "Hallo" sagen, so kam es mir zumindest vor. Super niedlich!

Angrenzend (mit einer Glasscheibe getrennt) gibt es noch ein Becken mit Haien, wofür man auch eine individuelle Tauchtour buchen kann.


So, ich komm mal zum Ende.
Discovery Cove war einfach nur der Wahnsinn und absolut toll. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich an das Delfinschwimmen denke oder die Bilder von den Rochen sehe. Das war mit großem Abstand der entspannteste Tag den wir im gesamten Urlaub hatten, ich glaube das spreche ich die uns alle 4. Ich kann das jedem nur wärmstens empfehlen!




Hier dann noch mein kleiner Zusammenschnitt des Tages (nur mit GoPro gefilmt) der glaube ich einen ganz guten Eindruck vermittelt:

Dieses Video wird direkt von youtube.com abgespielt. onride.de übernimmt keine Haftung für die dargestellten Inhalte.
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Link zum Beitrag #1013742 Verfasst am Mittwoch, 01. Mai 2019 14:34
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Dann wollen wir nach Längerem doch hier mal weitermachen! S

Bevor es mit dem Thema Wasser weitergeht schiebe ich die kleinen, aber feinen Fun Spots dazwischen. In Orlando (und Kissimmee) gibt es nämlich 2 von den Parks mit Tivoli-Prinzip. #1 befindet sich auf Höhe Universal und #2 südöstlich des Disney-Resorts. Je nach Verkehrslage liegen die beiden knapp 20 Minuten auseinander, also perfekt zum verbinden. Noch besser machts dann noch die Tatsache das die Öffnungszeiten quasi jeden Tag sagen "bis Mitternacht".

Besucht haben wir die beiden Parks glaube ich nach einem der Disney-Wasserparks, da diese sowieso nur bis 18 Uhr geöffnet hatten. Angefangen haben wir dann logischerweise beim Fun Spot in Kissimmee. Hier haben wir unsere Fun Spot-Card erstmal aufgeladen um die hiesigen 3 Bahnen zu fahren. Darunter befinden sich die Kinderachterbahn Kiddie Coaster aus dem Hause E&F Miler, eine Zamperla Spinning-Maus namens Rockstar Coaster und Mine Blower von der Gravitygroup. Die ersten beiden sind natürlich nichts Besonderes, deshalb spare ich mir große Worte dazu. Traurig ist eigentlich nur das die eine Bahn 5$ und die andere 10$ kostet, so viel hab ich auf jeden Fall noch nie für einen Standard-Spinning bezahlt. Und hier beschweren sich die Leute über 9€ für den Olympia Looping... S


"Spinning powered by Rockstar" oder so ähnlich


Zu Mine Blower komm ich gleich nochmal. Nach unseren Fahrten sind wir dann nach Norden aufgebrochen um 3 weitere Bahnen zu fahren. Angekommen am wirklich riesigen Parkplatz (im Vergleich zu den gefühlt 10 Stellplätzen in Kissimmee) mussten wir erstmal durch eine Sicherheitskontrolle (die es an #1 auch nicht gab) und wieder zur Kasse um unsere E-Card aufzuladen. Das funktioniert nämlich mehr oder weniger Fun Spot-übergreifend, ein Wristband für so einen Fall gibt es laut den Mitarbeitern nicht. Durch das Aufladen der E-Card bekommt man je nach Betrag auch noch ein paar Dollar geschenkt und so haben wir wild durchgerechnet wieviel Guthaben wir draufpacken. Eine Bahn hat uns dann nämlich doch nochmal so sehr interessiert, dass wir nach dem Fun Spot in Orlando wieder runtergefahren sind zum Fun Spot in Kissimmee. Vom ersten Fun Spot sollten wir eigentlich noch Guthaben besitzen, war aber laut der Kassendame nach mehrmaligem Prüfen nicht der Fall. Nun gut, dann erstmal aufgefüllt für 3 Bahnen, wir konnten am anderen ja auch nochmal aufladen.


Die Vekoma-Bahn schlängelt sich schön über die Wege


Am Fun Spot in Orlando steht (wieder) ein E&F Miler Oval, ein Vekoma SFC und eine leicht veränderte Hybrid-Variante von Heidi aus dem Hause GCI (Wobei WL 4 Jahre eher eröffnet wurde). Am Kiddie wurden wir erstmal von 2 Mitarbeiterinnen an- (und wahrscheinlich aus)gelacht, wir kamen dann aber ins Gespräch und wieder mal waren die Leute unfassbar begeistert das 2 Deutsche eine Dauerkirmes in den USA besuchen um Achterbahnen zu fahren. Weiter ging es nun mit dem gelb-blauen Freedom Flyer. Der Vekoma Suspended Family Coaster hat das selbe Layout wie Kvasten in Gröna Lund, kommt halt nur komplett ohne Thematisierung aus. Ändert aber zum Glück nichts an der Tatsache das die Bahn Spaß macht.


Schöne Züge!


Gut gelaunt ging es dann zum hiesigen Objekt der Begierde aus dem Hause GCI. White Lightning schlängelt sich einmal am Rand des "Parks" an einer Straße entlang und besticht abends durch bunte Beleuchtung. Die Fahrt macht auch wie bei Plopsa sehr viel Spaß! Die kurzen Züge rasen nur so über die Strecke und gerade warm gefahren (was in Orlando bei den Temperaturen ja immer der Fall sein sollte) machts richtig Laune über die Hügel zu fliegen.


Holzi, Holzi...achnee.


Richtig gut gelaunt haben wir uns wieder ins Auto gesetzt und sind die 13 Meilen zurück nach Kissimmee gefahren. Vor Ort wieder unsere E-Card gezückt und gehofft das wir nicht mehr viel für eine weitere Fahrt auf Mine Blower draufzahlen müssen. Nun gut, angezeigt wurde erstmal 0$ Guthaben. Total verdutzt haben wir ein bisschen mit dem Kassierer gequatscht, dass das ja nicht sein könnte etc. Er hat es dann nochmal probiert und wieder nichts. Beim nächsten Versuch hat er anscheinend irgendwas gedrückt und schwups war sogar genug Guthaben drauf das wir nichts mehr zahlen mussten. Geilomat!

Also ab zur nur 25m hohen Holzachterbahn mit Rolle über die Station. Unsere Fahrt beim ersten Besuch haben wir in Reihe 1 absolviert und waren schon restlos begeistert, nun wollten wir natürlich noch die letzte Reihe ausprobieren. Und was soll man anderes sagen außer scheiße geil!!! ?
Die Bahn rockt derbe und macht einfach unfassbar viel Spaß. So klein die Bahn auch wirkt, sie hat es faustdick hinter den Timberlinern. Ab dem Firstdrop heißt es nonstop Tempo, richtig krasse Airtime-Momente und intensive Kurven. DAS gepaart mit fantastischen Holz-Fahreigenschaften weiß zu begeistern. Wir kamen jedenfalls aus dem Grinsen und Lachen nicht mehr raus. Richtig gut fand ich auch die Idee die Fotoanlage in der Mitte der Rolle zu platzieren und die Fotos quasi über Kopf zu machen.


Mir fällt einfach nichts anderes ein als GEIL!


MB war für mich am Ende des Trips definitiv eine der besten Achterbahnen die wir gefahren sind. Ich steh ja sowieso auf Holz, war aber auch erst skeptisch weil ich die Timberliner-Züge nicht wirklich mag. Hier hat mir die Gravitygroup aber bewiesen das sie es doch echt draufhaben und mehr als nur Familienbahnen bauen können. Gerne mehr davon! Smilie :580: - bubbleskh - 283409 Zugriffe

Ansonsten sahen die Fun Spots insgesamt eigentlich recht ordentlich aus. Gut, wir waren unter der Woche quasi die einzigen Gäste (weshalb ich auch nichts filmen konnte, fuhr ja nix), aber das Attraktions-Angebot ist für Familien ganz nett. Ich weiß zwar nicht wie man hier mehr als 2h verbringen könnte, aber das Wristband lohnt sich ja schon ab dem Zeitpunkt wo man mehr fährt als nur die Achterbahnen. Auf jeden Fall sah alles sehr gepflegt aus, die Kartbahnen sahen so aus als würden sie Spaß machen und joa. Wer mal in Orlando ist sollte halt unbedingt White Lighting und gerade Mine Blower fahren. Die anderen 4 Bahnen sind doch eher "nur" Counts...
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Link zum Beitrag #1014429 Verfasst am Montag, 20. Mai 2019 19:55
Themenersteller
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Heute mal kurz und knackig etwas Neues:

Disney's Animal Kingdom in Videoform. Viel Spaß! S

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Link zum Beitrag #1014432 Verfasst am Montag, 20. Mai 2019 21:08 1 gefällt das Relax
Sehr schön geschnittenes Video! Mehr davon Smilie :25: - Dr. Weizenkeim - 1940195 Zugriffe

Gruß Endy
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Super! Du hast dich wieder mal selbst übertroffen. S
Carpe omnia!
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Link zum Beitrag #1014455 Verfasst am Dienstag, 21. Mai 2019 16:55
5 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.2019 16:59
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Relax
Kann gelöscht werden, irgendwie löscht der automatisch alles nach Bild 2. :/
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Link zum Beitrag #1014456 Verfasst am Dienstag, 21. Mai 2019 19:42
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Danke ihr beiden! S



Weiter gehts! Bleiben wir direkt bei den Tier-Freizeitparks und machen weiter mit Busch Gardens Tampa, zuhause von (zu der Zeit) 8 Achterbahnen, dem ersten 90-Grad Freifallturm der Welt sowie einem absolut erstklassigen Halloween-Event. Aber fangen wir von Vorne an:

Dank unseres Discovery Cove-Tickets hatten wir schon mal kostenloses Parken + kostenlosen Eintritt und das Portfolio verspricht ja zumindest Achterbahn-Spaß. Im Park angekommen haben wir erstmal das “Upgrade”-Kiosk aufgesucht um die Serengeti-Safari für knapp 30$ zu buchen. Da es verdammt leer war haben wir natürlich einen sehr frühen Spot bekommen und hatten erstmal gar nicht so viel Zeit für Attraktionen. Weils aber auf dem Weg lag sind wir schon mal zu Cobra´s Curse gegangen, dem Kapazitätsmonster schlechthin und der (mittlerweile) 2. neuesten Achterbahn im Park. Dieser Spinning-Coaster aus dem Hause Mack bietet einen Vertikallift, kontrollierte Drehung sowie freie Drehung. Das wohl bekannteste Bild ist die Schlangenstatue direkt vor der ersten Kurve, die ich persönlich aber etwas deplatziert finde. Sieht halt nur von Außen gut aus.
Gestaltungstechnisch ist jedoch die Warteschlange das Highlight der Bahn, auch wenn diese verdammt düster ist. Immerhin gibt´s hier ein paar Projektionen und schicke Gestaltungselemente zu entdecken. Das Layout der Bahn ist ja ganz nett, aber insgesamt halt doch irgendwie nichts Besonderes. Wir haben es auch bei der einen Fahrt belassen...
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Nun war quasi schon die Zeit gekommen für unsere Safari. Startpunkt ist quasi in der Mitte des Parks wo man natürlich erstmal ein paar Dinge erklärt bekommt. Geschlossen als Gruppe geht es dann zu den Trucks um auf die sonst nicht begehbare Serengeti Plain zu fahren und sich die Tiere etwas genauer anzuschauen. Man steht die gesamte Fahrt über auf der Heckfläche und ein Guide erzählt einem allerlei zu den Tieren. Es werden immer wieder Stops eingelegt für Fotos und Videos und man kann alles fragen was einem so einfällt. “And we are goooooooood”, ein Satz den man nach dieser Tour nie wieder vergessen wird. S
Nach jedem Stop geht der Guide nämlich sicher das alle sich festhalten, das nichts im Weg ist und die Tiere nicht in Gefahr sind. So weiß der Fahrer dann auch das er weiter fahren kann.
Absolutes Highlight dieser Tour ist die Begegnung und das Füttern der Giraffen. Mit Salat bewaffnet darf man seine Arme in die Luft strecken und die sehr relaxten Langhäse schnappen sich das Futter einfach weg. Es ist schon unfassbar faszinierend diese riesigen Tiere einmal aus der direkten Nähe zu betrachten. Hier ist natürlich genug Zeit für tolle Fotos und Videos vorhanden, gerade auch weil die Tiere keine Scheu haben und nah rankommen. Sobald man wieder losfährt sollte man aber aufpassen, ansonsten ist ein Giraffenhals im Weg! S


Zum Füttern muss man auch schon mal lange Arme machen


Im vorderen Parkbereich warteten eigentlich noch Cheetah Hunt und Montu auf uns, da aber Erstere noch nicht fuhr entschieden wir uns einfach dem Rundweg zu folgen. Vorbei an badenden Elefanten ging es in das Gebiet “Pantopia”, dem 2014 neu gestalteten Afrika-Bereich. Erster Stop war hier selbstverständlich Falcon´s Fury, die erste Auslieferung des Intamin Sky Jump, einem Freefall Tower mit 90 Grad-Seitzneigung. Mit einer Höhe von 102 Metern ist das Teil schön hoch und optisch siehts auch noch schick aus. Die Fahrt an sich ist dann echt gut, wobei ich nicht so geflashed war wie ich es erwartet hatte. Die Neigung der Sitze und der Blick nach unten ist natürlich phänomenal, der Fall macht auch sehr viel Spaß, aber die Intensität blieb dann doch etwas auf der Strecke. Nichtsdestotrotz natürlich ein 1A Türmchen und ein Must-Do im Park!
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Diese Farben!



Direkt daneben befindet sich mit Scorpion ein Schwarzkopf-Schätzchen aus dem Jahre 1980. Das Modell hört auf den Namen “Silverarrow” und bietet neben einem Looping ein paar schön drückende Kurven. Die Abfertigung war hier etwas langsamer, aber das macht die Bahn an sich zum Glück wieder wett. Sehr intensiver Looping, laufruhig und eine starke Endhelix. Macht auf jeden Fall Bock!
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Achterbahn #2 in diesem Bereich ist Sand Serpent, eine Mack-Maus die nicht so recht in den Park passen möchte. Abgestellt in der Ecke, gänzlich ohne Thematisierung gurkt diese lahme Maus herum und möchte auf gar keinen Fall mehrmals gefahren werden. Haken dran und weiter.
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Weiter dem Rundkurs entlang gelangt man nun in den Themenbereich “Congo”. Hier steht mit Kumba eine der Achterbahnen, auf die ich mich auf dem Trip am meisten gefreut habe! Alleine durch No Limits damals und die ganzen Bilder der Korkenzieher-Kombi oder dem Looping um den Lift herum wollte ich die Bahn immer schon mal fahren. Zusammen mit Hulk und Kraken auch einer der Gründe, weshalb ich mich überhaupt erst für Achterbahnen interessiert habe.
Durch sehr langsame Abfertigung und trotz 2-Zug Betriebs hab ich für die FirstRow knapp 15 Minuten gewartet. Alle anderen Reihen konnten glaube ich sofort bestiegen werden. Seit 1993 rauscht die Bahn durch den über 1200m langen Parkour mit 7 Inversionen, darunter einem ca 35m Looping, Dive Loop, Zero-G, Cobra Roll und 2 Korkenzieher. Die Bahn ist mit über 40m gut hoch, ist flott, drückt ordentlich und bietet mit den Inversionen schöne Fahrkombinationen. Fährt sicherlich nicht ultra sanft und erfindet heutzutage layouttechnisch das Rad nicht neu, macht aber unfassbar viel Spaß und ist für mich auf Platz 2 im parkinternen Achterbahn-Ranking. Geile Kiste!
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Vorbei am Congo River Rapid, bei dem man schön sehen konnte wie die Gäste durchnässt werden, ging es zum relativ neuen Tigergehege. Die Anlage ist wirklich sehr schön angelegt, nur war es quasi allen Tieren (und uns) viel zu heiß. In den Gehegen haben wir lediglich einen einzigen Tiger gesehen, ganz hinten im Felsen versteckt. Gefunden hab ich den auch nur durch den Zoom meiner Kamera.
Direkt gegenüber befindet sich mit Treetop Trails ein wirklich sehr schöner Kletterbereich für die Kids, bei dem wir zufällig auch ein Flughund-Gehege gefunden haben. Coole Sache!

Vorbei an einer ziemlich uninteressant aussehenden Wildwasserbahn ging es zu SheiKra, dem ersten Dive Coaster aus dem Hause B&M der aus mehr als Drop und Kurve besteht. 61m hoch und 112km/h schnell und dennoch war ich nach der Fahrt nicht wirklich beeindruckt. Ja, der Drop ist wirklich sehr geil und auch der Dive Loop macht noch Spaß, aber wieso muss man dann sofort wieder abbremsen? Der zweite Drop ist dann halt noch da, den Splash nimmt man eigentlich nur von Außen wahr. Optisch eine verdammt schöne Anlage und eine sicherlich eine gute Achterbahn, aber irgendwie werde ich mit den Divern nicht warm. Mir gefällt Oblivion immer noch am besten, denn da macht mans wenigstens straight: Lift, Drop, Kurve, Bremse.
Aber hey: Umso mehr freue ich mich auf die Tour in ein paar Wochen und Yukon Striker. Endlich mal ein Dive Coaster mit Layout vor der Zwischenbremse.
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Geile Farbkombi und schönes Drumherum


Nun kommt auf dem Rundweg eine Ride-technische Durststrecke bis man wieder am Eingangsbereich angelangt. Vorbei an einer Lori-Voliere (Diese Vögelchen sind einfach Zucker! S ), dem Sesamstraßen-Bereich inklusive (noch) unthematisierter Zierer-Kinderachterbahn namens Air Grover, ein paar begehbaren Gehegen mit Flamingos und Känguruhs, vorbei am geschlossenen Gwazi (Sehr schade, wäre ich gerne gefahren) ging es dann endlich zum Intamin-Launcher.


S


Cheetah Hunt bietet mit 3 Launches, einer Streckenlänge von 1350 Metern und einer Geschwindigkeit von fast 100 km/h natürlich erstmal schöne Zahlen. Sachen in den Locker gepackt, die eher mäßig schöne Warteschlange hoch in die unnötige Doppelladestation. Wieso macht man sowas? Ich mein, das mag ja Sinn machen wenn man entsprechend schnell arbeiten würde…
Es waren 4 Züge auf der Strecke, sobald Zug 1 in der Station ankommt muss dieser solange warten bis Zug 2 dahinter steht, erst dann öffnen sich die Bügel. Sind beide Züge abgefertigt wird #1 direkt gelaunched, Zug 2 darf erstmal vor dem Launch stehen bleiben. Statt eines flüssigen Durchlaufs stoppt das die Bahn immer wieder, so dass auch 5 Minuten mal nichts fährt. Nervt natürlich ziemlich wenn nur 2 Personen in der Station warten…

Nun aber zur Bahn:
Launch 1 ist ja quasi total unnötig, man hätte auch einfach eine Kurve runter in Launch 2 bauen können. Egal, die erste Kurve sieht optisch dafür dann schick aus, wie der Gepard sich heranpirscht um dann Gas zu geben. Vor dem ersten knackigen Abschuss wird man nochmal kurz abgebremst (hä?) um dann in das “Nest” hinaufzuschießen. Für eine Übersicht ist die Figur ganz gut, hätte aber gern ein paar mehr km/h vertragen können. Nach dem großen Drop beginnt dann der seeeeeeeeehr langgezogene Part der Bahn. Langgezogene Umschwünge, Geraden, die schöne Heartline-Roll, dann eine Zwischenbremse. Nun folgt der kurvige Part im alten Teil der Rhino Rallye bis zu Launch 3, auf den dann ein Airtime-Hill und wieder langgezogene Umschwünge und Kurve folgen.
Ja, gut, Cheetah Hunt mag ein Konzept haben und das auch ganz gut verfolgen, aber die Bahn ist nahezu kraftlos. Nach der ersten Fahrt waren wir ziemlich ernüchtert, weitere Fahrten haben den Eindruck dann zum Glück etwas gebessert. Für mich persönlich ist das Teil viel zu langgezogen, richtig gezwungen bis in den Rhino Rallye-Canyon und halt einfach zu lasch. Ist eine schöne Familienbahn, mehr aber auch nicht.
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Fotogen ist die Bahn ja


Nun fehlte uns noch der B&M Inverter Montu, den wir zeitlich so grade noch geschafft haben. Dank des Halloween-Events macht der Park ja um 18 Uhr zu und später wieder auf und wir haben uns doch etwas viel Zeit gelassen den Tag über.
Mit dem ägyptischen Gott des Krieges wartete tatsächlich auch die Achterbahn auf uns, die mir im Park am Ende am allerbesten gefallen hat. Ich mein, ich mag Inverter sowieso, aber Montu hat mich wirklich richtig begeistert. Geiles Farbschema, sehr hoch, viele Überschläge und G-lastige Momente. Gerade der Batwing fährt sich unfassbar stark. Hier haben wir dann auch direkt mehrere Runden gedreht, war ja eh nix los.
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Insgesamt war Busch Gardens Tampa bis jetzt ein ganz netter Park. Irgendwie kein richtiger Freizeitpark, kein richtiger Zoo, irgendwie so ein Zwischending. Ein paar geile Achterbahnen stehen hier ja, aber halt auch nicht ganz so viele. Den Park an sich hätte ich jetzt eher mittelmäßig eingeschätzt. Manche Ecken sind super schön gestaltet, andere wiederum so gut wie gar nicht. War halt sehr schwankend...

Aaaaaaaber dann kam ja noch etwas, das Tobias und meine Meinung noch stark geändert hat: Howl-O-Sceam!


Es war wirklich verdammt heißt, besonders für einen Oktober!


Chrissi und Lisa haben es sich am Eingang gemütlich gemacht und auf uns gewartet. Da es tagsüber mega leer war gingen wir davon aus, dass wir die Mazes auch flott durchbekommen. In der Übergangszeit von 18-19 Uhr waren ein paar Attraktionen geöffnet, so dass wir noch ein paar Mal Cheetah Hunt gefahren sind bis wir die ersten Nebelschwaden gesehen haben.
Ein Blick auf den Parkplan zeigt, dass sich die Mazes alle ab SheiKra bis hin zu Montu ziehen und im Bereich rund um Kumba / Falcons Fury “nur” Scarezones sind. Wir haben uns also von Cheetah Hunt richtung Kumba begeben und uns schon mal die ersten Scarezones angeschaut.

Gelandet sind wir als erstes auf dem Maniac Midway, eine Scarezone in Pantopia. Die Erschrecker kamen uns auf Stelzen entgegen, manche rutschten auf ihren metallenen Knieschonern durch die Gegend, andere sind Parkour-esque durch die Gegend gesprungen: wow! Es war zwar noch hell, aber super neblig und die Stimmung war schon jetzt mega. Die Scare-Actor hatten alle richtig Bock, waren sehr gut kostümiert/maskiert und haben sehr schön interagiert. Ich hab ja schon öfters gehört das Howl-O-Scream sehr gut sein soll, nach dem Tag konnten wir das aber noch nicht so wirklich glauben. Mit jeder neuen Scarezone und mit jedem Maze bestätigte sich aber etwas, das dann aber zum Ende.

Unser erstes Maze befand sich dann in der Nähe von SheiKra und hörte auf den Namen The Black Spot. Die Warteschlange ging vorbei an der Baustelle von Tigris wo anscheinend mal ein Spillwater stand. Man bog links in eine Felsformation ab und befand sich plötzlich inmitten eines Schiffes. Die Gestaltung war absolut mega, sehr neblig, sehr atmosphärisch. Gut, die Scares waren bis auf einen ganz nett, aber die Stimmung hat einfach gepasst. Dieser eine Scare hat mich dann aber sehr schwer beeindruckt (Daher bis zum nächsten Abschnitt eine kleine Spoilerwarnung): In einer Kajüte ist man ums Eck gelaufen und geradeaus war ein Spiegel. Man läuft auf den Spiegel zu, der Schatten wird größer. Man läuft nach rechts und das Spiegelbild läuft mit. Und urplötzlich kommt der Darsteller aus der “Scheibe” gesprungen und erwischt einen. Das war bewegungstechnisch perfekt gemacht und absolut wirkungsvoll. Ich hab den immer noch genau vor Augen, weil genau solche Scares machen den Unterschied!
Insgesamt war das Maze vielleicht etwas kurz, daher aber auch perfekte zum Einstieg.

Next Stop war die Scarezone Deadly Toys. Gut, ein Thema welches man eigentlich schon nicht mehr sehen kann und irgendwie schwer verbraucht ist. Aber auch hier hat man wirklich das Beste rausgeholt. In weiter Ferne erblickt man eine Nebelschwade und ein übergroßer Teddybär steht einfach mitten auf dem Weg, regungslos. Von hinten beleuchtet erkennt man auch nicht ganz so viel und mit der Soundkulisse war das wirklich creepy. Man läuft immer weiter auf ihn zu, er regt sich aber einfacht nicht. Der Fokus liegt komplett auf dem Bären und ehe man sich versieht kommen von links und rechts Erschrecker an Bungee-Seilen rausgesprungen. What the hell! So setzt man auf jeden Fall richtige Scares!

Die nächsten 150m Fußweg waren eigentlich gar nicht als Scarezone festgelegt, weshalb man natürlich auch nichts erwartet hat. Tobi ist hier aber trotzdem einige Male gesprungen. In den Büschen, in den Hecken, in den Bäumen waren überall Erschrecker in Tarnkleidung verteilt. Die haben eigentlich nicht viel gemacht, aber durch die Ruhe und das Unerwartete hat da so gut wie jeder Scare gesessen. Geilomat.
Nächstes Maze war das Motel Hell. In diesem verlassenen Motel werden Albträume wahr. Der Eingang mit dem Highwayschild, die verlassenen Autos sowie das Motel-Gebäude haben schon Bock auf mehr gemacht. Die Gestaltung im Innenraum war dann wieder mal großartig. Viele verschieden Motelzimmer und Flure, verwüstete Lagerräume und ein schicker Outdoor-Bereich. Dazu kamen sehr viele gute Scares von allen Seiten, Spiegeltricks, gute Masken...wer da nicht von begeistert ist, dem kann man auch nicht mehr helfen.


Irgendwas stimmt mit dem Schild nicht, aber was?


Nächster Halt war eine Scarezone ab 17 Jahren namens “Meat Market” inklusive dem Maze Simon´s Slaughterhouse. Der Bereich an sich war jetzt eher unspektakulär und war dann doch eher Fress- und Fotomeile. Ab 17 nur weil mehr nackte Haut und abgetrennte Gliedmaßen. Das Maze war dann ganz gut, aufgrund des überaus verbrauchten Themas (gerade in unserer Region) aber nicht so spektakulär. Der Anfang war aber sehr cool. Hier wird die Gruppe einfach auf 3 verschiedene Türen aufgeteilt und ins Maze gehetzt. Durch das Holzgebälk einer stinkenden Scheune findet man dann nach kurzer Zeit wieder zueinander und begibt sich ins richtige Schlachthaus. Die üblichen abgetrennten Gliedmaßen, Blut ohne Ende, Kettensägen und Gestank, alles solide umgesetzt.

Maze #4 befand sich unter der Gwazi-Station (Glaube ich) und hörte auf den Namen Unearthed. Hier geht es auf Dämonenjagd in ziemlicher Dunkelheit. Eine coole Idee war das jeder 6. eine Lampe in die Hand gedrückt bekommt. Das war aber auch gleichzeitig das Problem, denn ich hab die bekommen. Als großer Halloween- und Maze-Fan bin ich leider etwas abgebrühter und nicht mehr so schreckhaft. Aus diesem Grund schaue ich mir immer sehr gerne die Mazes an, guck die Scares umgesetzt werden etc. Leider versaue ich so glaube ich die meisten, da ich mich quasi schon vorher umschaue von wo hier jemand kommen könnte.
Die Gestaltung war wieder mal absolut top. Man läuft durch ein verwaistes und zerstörtes Haus und wird immer wieder von Dämonen heimgesucht. Highlight im letzten Raum ist dann ein Effekt wo quasi das gesamte Zimmer auseinandergerissen wird. Sehr geil gemacht!


Klingt ja fast wie eine Metalband


2 Mazes waren nun noch offen und wir hatten glaube ich erst 20 Uhr, also lief das Event offiziell erst 1 Stunde. Gewartet haben wir bis hierhin maximal 5-10 Minuten, also alles perfekt. Vorbei an einer Mad Max-Zombie Scarezone ging es zu Maze #5 und meiner Meinung nach dem besten im Park: Death Water Bayou!
Dieses Maze besticht durch Voodo- und Sumpfthematik und bietet schon von Außen eine sehr schöne, verlassene Hütte. Von Innen ist diese unfassbar detailverliebt gestaltet. Von alter Hütte über Friedhof und Sumpf war hier alles dabei. Gestaltungstechnisch vielleicht nicht immer Top-Niveau, aber stimmungsmäßig absolut bombe!


So unscheinbar und sooooooo gut


Letztes Maze hörte auf den Namen Insomnia und kommt wieder mit altbekannter Thematik daher: Irrenanstalt. Aaaaaaber: Das hier war das beste Maze zu diesem Thema welches ich bis dato gesehen habe.
Von der Eingangshalle mit Rezeption geht es über diverse Patientenzimmer durch die Anstalt. Der rote Faden sind dabei verschiedene Krankheiten bzw. Wahnvorstellungen die jeweils in einem Raum dargestellt werden. Das wird zwischendurch auch etwas surrealer und skurriler, aber super gut gemacht. Es gab auch eine Gummizelle in der sich die Wände stark bewegt haben oder eine Krankheit, bei der der Patient Angst hat von Schafen gefressen zu werden. Passenderweise saß da jemand blutüberströmt auf dem Boden und hat mit einem Schaf gekämpft. Witzig und geil gestaltet, top.


Altbekanntes Thema - mega geil umgesetzt!


Wie ihr es vielleicht rausgelesen habt: Howl-O-Scream ist der Hammer! Ja, die Mazes sind vielleicht nicht 100% durchgängig perfekt gestaltet, aber das macht nichts. Die Atmosphäre war überall super, die Scares waren sehr kreativ und abwechslungsreich, es war nicht so voll und die Scareactor hatten alle richtig Bock. Dank des Events hat uns Busch Gardens dann doch wieder besser gefallen, gerade weil man bei so einem Park nicht so ein starkes Halloween-Event erwartet.

Generell war Busch Gardens ganz nett. Gut, die großen Achterbahnen sind natürlich wirklich gut, besonders Montu und Kumba, und Falcon´s Fury macht sehr viel Spaß, aber für einen richtigen Freizeitpark fehlt irgendwie noch was. Ich weiß nicht, ein paar schöne Flatrides oder vielleicht sogar eine Themenfahrt…Ein paar Tiergehege sind wirklich schön, andere dann wiederum nicht. Die Upcharge-Safari kann ich sehr empfehlen, gerade weil man sonst nicht immer dazu kommt Giraffen zu füttern und für 30$ fand ichs preislich auch gut.

Das Halloween-Event hat es dann nochmal richtig rausgerissen. DAS war ganz großes Kino und insgesamt (besonders weil es nicht so überlaufen war) einen Ticken besser als die Universal Horror Nights. Dazu kommt dann natürlich auch noch ein Bericht, irgendwann. Eventuell schaff ich ja ein paar im Juni auf der Tour zu schreiben.

Das wars dann aber auch erstmal wieder, ich hoffe es gefällt weiterhin. S
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Cool, danke. Death Water Bayou ist mega! Diese Bungee-Scares im Sumpf haben mich total gekriegt. Zudem war bei mir damals ebenfalls so wenig los, dass wir teilweise zu zweit durchgelaufen sind. Universal hat zwar das bessere Theming und tolle Lizenzen, Howl o Scream imho originellere Ideen und mehr Atmosphäre.
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Link zum Beitrag #1014531 Verfasst am Donnerstag, 23. Mai 2019 21:38
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Deinen letzten Satz hab ich exakt so gesagt als wir das Event verlassen haben! Smilie :25: - Dr. Weizenkeim - 1940195 Zugriffe



Das Wetter wird schöner, die Sonne kommt raus, Zeit für Wasserparks würde ich mal sagen! Das erste örtliche Erlebnisbad, welches wir im Urlaub aufgesucht haben, gehört zum Hause Disney und hört auf den Namen Typhoon Lagoon.
Meine Vorfreude war auf jeden Fall groß, wobei die bei Blizzard Beach noch wesentlich höher war, dazu aber später mehr. Der Eingang zum Park kommt tatsächlich relativ unscheinbar daher: Ein paar Kassen, ein Segel mit “Welcome” und der Name des Parks, dahinter nur Bäume. Vom eigentlichen Wasserpark kann man von außerhalb relativ wenig sehen, das fand ich schonmal ziemlich cool.


Kleiner aber schicker Eingang


Der Park verfolgt ein Hauptthema welches verdammt gut und stilvoll umgesetzt wurde: In Typhoon Lagoon betritt der Gast nämlich ein von einem Sturm verwüstetes Paradies. In der Mitte des Parks befindet sich der “Mount Mayday” auf welchem der Fischkutter “Miss Tilly” gestrandet ist. Das Wahrzeichen des Parks spuckt jede halbe Stunde eine riesige Wasserfontäne aus und gibt das Warnzeichen im Wellenbecken, das in Kürze wieder mit erhöhtem Seegang zu rechnen ist. Sieht aus der Ferne mega schick aus!
Generell sieht der Park unfassbar schön aus. Die Häuser sind alle vom Sturm gezeichnet, schief, überall liegen zwischen den Palmen Boots/Schiffsteile rum und zusammen mit typischer Surf-Musik bietet der Park wirklich perfekte Atmosphäre zum Relaxen. Das ist finde ich auch der große Unterschied zu Blizzard Beach. Setzt das Skigebiet auf Action und krassere Rutschen ist hier wirklich Urlaubs-Feeling angesagt.


In weiter Ferne der Mount Mayday


Und weil es so gut zum entspannten Feeling passt: Haupttransportmittel sind hier natürlich nicht die Füße der Gäste sondern der riesige Lazy-River, der quasi einmal das Wellenbecken inkl. Strand umrundet und an allen wichtigen Punkten Ausstiege bietet. Hier dreht man selbstverständlich auch mal die ein oder andere Runde und begutachtet die wirklich tolle Gestaltung, lässt sich treiben und von schön kühlem Wasser berieseln. Eine Runde dauert auch mal eben geschmeidige 15-20 Minuten, das ist schon echt entspannend. S

Ich für meinen Teil war aber natürlich auch für die Rutschen vor Ort. Angefangen haben wir auf der rechten Seite des Mount Mayday. Hier befinden sich mit Humunga Kowabunga 3 Speed Slides auf denen man bis zu 60km/h erreicht und mit “Jib Jammer”, “Stern Burner” und “Rudder Buster” 3 verschiedene “Standard”-Rutschen.
Um zum Einstieg zu den Rutschen zu kommen muss man selbstverständlich den Berg erklimmen. Der Weg nach oben gleicht eher einem Wanderpfad in den Alpen. Es geht kreuz und quer, mal hoch und mal runter, mal über Brücken bis man letztendlich oben ankommt. Ist ein wenig anstrengend, ich bin da aber trotzdem 4x hochgekraxelt.
Humunga Kowabunga bietet quasi nur einen steilen Fall in einer Röhre. Ich mag Speed Slides sehr gerne, hier hab ichs aber bei einem Rutschen belassen. War halt ganz nett, mehr aber auch nicht.
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Ein paar Meter höher starten die Storm Slides. Diese Rutschen winden sich den Berg hinunter, sind schick in die Felsen eingelassen und landen am Ende alle in einem großen Pool. Die 3 sehen von Außen wirklich sehr schön aus, aber der Funke wollte nicht überspringen. Die Fugen sind relativ schlecht verarbeitet, dementsprechend unspaßig wurde das Rutschen. Am Ende war der Rücken rot, das hat den ersten Eindruck von Typhoon Lagoon leider auch erstmal etwas getrübt.
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Durch die Forgotten Grotto ging es zu Fuß einmal unter den Berg und am Lazy River vorbei auf die linke Seite von Mayday. Hier warten 3 verschiedene Reifenrutschen auf die Gäste. Die erste von uns getestete hört auf den Namen Gang Plank Falls. Hier rutscht man mit 4er Reifen relativ gemächlich den Berg hinunter. Der Wasserstand ist so dermaßen niedrig das wir ein paar Mal aufgesetzt haben und das Rutscherlebnis dadurch etwas lahmer war. Durch die aber auch eher uninteressante Strecke hab ichs nicht nochmal probiert.
Direkt daneben befinden sich dann noch 2 Rutschen mit Einzelreifen, die auch von Außen schon mal wesentlich spannender aussehen. Dank Skandinavien und auch Schlitterbahn bin ich riesiger Fan von guten Reifenrutschen, daher war ich schon gespannt.

Auf der Höhen-Mitte starten die Keelhaul Falls. Highlight hier ist eine große Helix durch eine Felsformation. An sich eine nette Rutsche, lässt aber Stromschnellen und das “Wilde” vermissen. Ist halt eher eine gemütliche Familien- bzw. Kinderrutsche.
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Die rasantere Variante startet von ganz oben und hört auf den Namen Mayday Falls. Hier bekommt man genau das, was man bei Keelhaul vermisst: Wilde und bekloppte Stromschnellen. Die Fahrt hat auch eine angenehme Länge, gefällt also!
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Die letzten Rutschen befinden sich jetzt natürlich auf der komplett anderen Seite des Parks und was macht man da? Richtig, Lazy Rivern...Vorher haben wir uns noch den Rest in dieser Ecke angeschaut um auch vom gesamten Park mal einen Eindruck zu bekommen. Am nächsten Einstiegspunkt sind wir dann in den River geplumpst und mit einem Reifen erstmal 2 Runden umher getrieben. Bei Runde 3 sind wir dann doch mal an den Miss Adventure Falls, unserem nächsten Ziel, ausgestiegen. Die Wartezeit lag hier zum Glück nur bei 5 Minuten, generell war der Park für so ein Bombenwetter super leer, Offseason würde ich mal behaupten.
Bei dieser Rutsche handelt es sich wieder um ein Family-Rafting und gleichzeitig um die längste Anlage in Typhoon Lagoon. Ganze 2 Minuten geht die Fahrt, natürlich inklusive Lift. Das Besondere an dieser Anlage ist die definitiv die Gestaltung. Liegen in der Warteschlange noch alte Kisten, Karten und Schatzsucherutensilien rum, steht neben dem Lift z.B. das Wrack eines Bootes. Im Inneren befinden sich diverse Schätze sowie Duncan, ein Papagei-Animatronic, der mit seinem Fernglas auf Schatzsuche ist.
Die Strecke ist lang, abwechslungsreich und bietet mehrere Tunnel und diverse Themenobjekte innerhalb der Kurven. Insgesamt eine wirklich sehr schöne Anlage auf der man auch gerne Wiederholungsfahrten absolviert. Nur auf dem Lift stehenbleiben ist wirklich ätzend, man brutzelt da ohne Schatten halt schön vor sich hin.
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Mein persönliches Highlight in Typhoon Lagoon fehlt aber noch: "Banana Blaster", "Coconut Crusher" und "Pineapple Plunger", zusammengefasst unter dem Namen Crush’N’Gusher. Hierbei handelt es sich um 3 Watercoaster die alle im selben Turm starten und nebeneinander im großen Becken landen. Wie für solche Bahnen üblich gibt es am Anfang einen schönen Drop bis die erste Ladung Wasser einen wieder noch oben transportiert. So wirklich unterscheiden sich die Anlagen nicht voneinander, lediglich die Anordnung von Kurven und Drops ist anders. Manche Drops, die direkt auf eine flotte Kurve folgen, katapultieren einen kurz mal in die Luft. Das macht schon echt Laune, Airtime geht halt immer. Dazu sehen die Anlagen von Außen auch echt schick aus. Definitiv die beste und thrilligste Attraktion in Typhoon Lagoon, sowas gefällt mir. S
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Beste Attraktion im Park


Damit haben wir den Park auch quasi schon durch, wobei natürlich noch der Mittelpunkt fehlt: Der Typhoon Lagoon Surf Pool aka Wellenbecken. Alle 90 Sekunden kommen hier doch etwas höhere Wellen (Glaube knapp 2 Meter) und schieben die Schwimmer zurück an den Strand. So blöd es klingt, aber Tobi und ich hingen einfach mal eine halbe Stunde nur in diesem Becken und haben uns immer wieder von der Welle zurück drücken lassen. Irgendwie macht das doch ziemlich Laune. S

Joa, gut, das wars dann aber auch. Was kann man sonst noch zur Sturm-Lagune sagen? Es gibt ausreichend Liegen (auch im Schatten), ausreichend Snack & Getränkestände, ordentliche Umkleiden und eigentlich gar nicht so viel Disney-Feeling.
Typhoon Lagoon macht definitiv Laune, war aber dann doch der m.M. schwächste der 3 Wasserparks die wir besucht haben. Die Atmosphäre ist super relaxed, die Gestaltung sehr gut, nur hapert es etwas an guten Rutschen. Zwischen wirklich sehr geil und schlecht verfugt gibt es hier alles. Wenn man nur einen Tag in einem Disney-Wasserpark einplant und entspannen möchte würde ich glaube ich zur Lagune raten. Es ist einfach wesentlich gemütlicher und doch einen Ticken schöner gestaltet als das Skigebiet. Wer auf gute und thrillige Rutschen steht kommt um Blizzard Beach nicht herum.

Die nächsten beiden Berichte handeln dann glaube ich auch von den anderen beiden Wasserparks, wenn wir schonmal beim Thema sind.

Und mit diesem Bild sage ich dann mal “Danke” fürs Lesen!


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Link zum Beitrag #1014533 Verfasst am Donnerstag, 23. Mai 2019 22:00 1 gefällt das Relax
Danke für den Bericht aus der Typhoon Lagoon. Leider hatte der Schuppen bisher immer zu wenn ich da war.
DelLagos
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Link zum Beitrag #1014721 Verfasst am Dienstag, 28. Mai 2019 20:53
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Ja, bei den Öffnungszeiten muss man immer gucken. Wir hatten Glück das wir quasi in der letzten Öffnungswoche der beiden Parks da waren.



Wechseln wir nun von den verwüsteten Tropen in ein klimatisch ganz anderes Gebiet und damit dem 2. Wasserpark aus dem Hause der Maus. Die Rede ist natürlich von Blizzard Beach, dem Wasserpark mit DER Rutsche (für mich).
In Kindertagen hatte ich eine Promo-VHS aus dem Jahre 1997 zuhause, auf der die verschiedenen Parks und Attraktionen der Walt Disney World präsentiert wurden. Neben den Freizeitparks wurden auch die Wasserparks beleuchtet und einer stach dabei eben ziemlich heraus. Blizzard Beach hat nämlich kein alltägliches Thema und bietet eine sehr ungewöhnliche Thematisierung. Der Storyline zufolge hat ein großer Schneesturm gewütet und ein findiger Unternehmer wollte das erste Skigebiet Floridas eröffnen. Leider blieb der Schnee nicht liegen und das mit dem Wintersport hatte sich quasi schon erledigt. Eines Tages wurde ein Alligator gesichtet, der eine Schanze hinunter rutschte und in einem Becken landete. Daraufhin wurde das Skigebiet wieder eröffnet und ab sofort als Wasserpark betrieben. Auf 3 verschiedenen Pisten kann man hier den Rutschspaß finden, den man eventuell in Typhoon Lagoon vermisst hat. Eine Anlage hatte es mir schon auf dem Video aufgrund ihrer Optik und der schieren Größe verdammt angetan: Summit Plummet! Ich hab mich wie ein kleines Kind auf diese Rutsche gefreut. Was Kindheitserinnerungen so alles auslösen können. S


Disney-Wasserpark #2


Aber fangen wir mal von Vorne an:
Der Eingang des Parks ist wie auch schon bei Typhoon Lagoon eher klein gehalten und man sieht bis auf den großen Turm quasi nichts vom Wasserpark. Hat man den Park einmal betreten hat man zumindest das Gefühl sich auf einer Mainstreet zu befinden, auch wenn hier nur ein paar Häuser stehen. In der Lagune ist man nur an Pflanzen vorbeigelaufen bis man schon mitten im Wasserpark stand, hier gibt es immerhin erstmal einen großen Shop, ein Restaurant und dann die Umkleiden. Alles ist aus Holz gehalten und tatsächlich auch mit Schnee bedeckt, so dass man wirklich meinen könnte man wäre im Skigebiet in den Alpen. Geht man ein paar Meter in den Park hinein gelangt man einen süßen Fotopunkt mit einer kleinen Familie, die ihren Sohn mit Micky-Ohren fotografiert. Traurig ist das man den 3en schon beim Schmelzen zuschauen kann, die Sonne Floridas ist leider nichts für Schneemänner...


Schmelzende Schneemannfamilie auf Disney-Trip


Von hier aus hat man nun auch einen besseren Blick auf den Park mit seinem Mittelpunkt: Dem Mount Gushmore. Auf diesem künstlichen Berg befinden sich fast alle Rutschen, die man zu Fuß oder per Sessellift erreichen kann. Richtig gelesen, Sessellift. Ultra stilvolle Art um auf den Berg hinaufzufahren die ich so noch nirgendwo gesehen habe. Der Sessel bringt einen an die grüne Piste, die ich aber als letztes abarbeite. Wir sind ein paar Mal mit dem Lift gefahren bis es dann zu voll wurde und ich zu Fuß hochgegangen bin. Sind zwar einige Treppen, aber man ist doch etwas flotter. Sollte man aber trotzdem mal gemacht haben wenn man da ist, sowas skurriles.

Rund um den Mount Gushmore führt wie auch in der Sturm-Lagune ein Lazy River, nur ist dieser hier nicht soooo schön. Weniger Interaktionen, weniger Thematisierung rundherum, daher hat man den eher weniger genutzt. Aber hey, ich war ja eh für ein wenig Nervenkitzel hier. Fangen wir also mit der ersten der 3. Pisten an: Rot.
Die rote Piste befindet sich quasi auf der Rückseite des Berges und lässt sich nur zu Fuß erreichen. Mit den Runoff Rapids bietet diese Piste auch nur eine einzige Attraktion welche aber 3 verschiedene Rutschen beinhaltet. Eine war leider an ein paar Stellen zerlegt und gesperrt, mittags hab ich ein paar Mitarbeiter die Strecke inspizieren sehen.
Bei den Runoff Rapids handelt es sich um 180m Reifen-Rutschen die alleine oder zu zweit berutscht werden können. Eine der Bahnen ist komplett offen, die andere geschlossen. Layouttechnisch sind die jetzt nichts Besonderes, durch die Länge machen die aber ordentlich Spaß. Ein paar der kleinen Drops bieten immerhin auch den Anschein von Airtime.
POV: youtube.com watch

Machen wir weiter mit der violetten Piste die man entweder mit dem Sessellift (und zu Fuß) oder von der anderen Seite nur zu Fuß erreichen kann. Diese Piste bietet mit 3 “Attraktionen”, die auch alle mehrere Spuren besitzen, den größten Spaß für Gruppen. Fangen wir an mit den 75 Meter langen Toboggan Racers. Hierbei handelt es sich um eine 8-spurige Mattenrutschen bei der man klassisch in Wellen nach unten rast. Macht Spaß, punkt. Die Anlage ist leider eine von denen, bei der der Weg quasi am längsten ist. Einmal hat mir gereicht.
POV: youtube.com watch

Direkt daneben befinden sich die Snow Stormers. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Mattenrutschen, 3 an der Zahl, die sich parallel den Berg in Form von Serpentinen herunterhangeln. Auf der knapp 100 Meter langen Strecke befinden sich natürlich ein paar kleine Drops die einen in der folgenden Kurve schön hochschwingen lassen, geilo! Fand ich verdammt spaßig, hatte aber nur bei einer Rutschpartie die Kamera mit.
POV: youtube.com watch

Violette Highlight-Rutsche war aber definitiv der Downhill Double Dipper. Nach der mit Abstand längsten Wartezeit im Park (knapp 20 Minuten) darf man sich in seinen Reifen setzen und auf das Rennen vorbereiten. Die Rutschen sind zwar nur 70 Meter lang, bieten aber mit 15 Metern Höhe eine ordentliche Geschwindigkeit (ca. 40km/h) und einen spaßigen Jump in der Mitte. Stark fand ich auch das Einstiegssystem: Ihr legt euren Ring ins Startbecken, setzt euch in den Reifen und haltet euch mit dem Fuß auf einer Platte. Auf Knopfdruck klappen die Platten der Kontrahenten runter und ohne selber Schwung zu holen geht es abwärts. Fand ich sehr cool!
POV: youtube.com watch

Kommen wir nun zu den 3 Top-Rutschen des Parks und damit der grünen Piste. Der Sessellift endet direkt am Fuße der großen Sprungschanze von der Summit Plummet und Slush Gusher starten. Auf der anderen Seite befindet sich aber noch Teamboat Springs, ein Familienrafting ähnlich Miss Adventure Falls in Typhoon Lagoon. Bei Eröffnung war dies mit 426 Metern Strecke die längste Rutsche ihrer Art. Die Bahn hangelt sich durch diverse Kurven, kleine Drops und bietet sehr langes Familienvergnügen. War ganz witzig, sind wir auch mehrmals gerutscht.
Dieses Video wird direkt von youtube.com abgespielt. onride.de übernimmt keine Haftung für die dargestellten Inhalte.


Kommen wir aber nun zu den beiden höchsten und spektakulärsten Rutschen auf dem Mount Gushmore und in Blizzard Beach. Slush Gusher startet am Fuße des riesigen Turms und bietet mit 27 Metern schon eine beachtliche Höhe. Im Gegensatz zur ultra steilen Rutsche nebenan geht es hier erstmal etwas gemächlicher hinab. Ein kleiner Drop um auf noch mehr Geschwindigkeit zu kommen um dann beim folgenden Sturz den Kontakt zur Rutsche komplett zu verlieren. Mit über 50 km/h rast man hinab und schwebt teilweise einfach nur hinunter bis man ins Landebecken knallt. Verdammt ist das geil! So harmlos der Start mit seinen 2 kleinen Drops vielleicht aussehen mag, der große Sturz rockt einfach derbe und lässt einen richtig schön fliegen. Mega geil!
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Kommen wir nun zu meinem großen Highlight und meinem Kindheitstraum: Summit Plummet. Der riesige Turm, die Skisprungschanze, der Wassereffekt wenn die Rutschenden runter rasen, der Sessellift nebenan...verdammt, ich war richtig aufgeregt.
Sobald man ganz oben steht hat man eine richtig schöne Aussicht und kann in weiter Ferne einige andere Disney-Attraktionen erspähen. Die Rutsche bietet mit 36 Metern (!) mehr Höhenmeter als so einige Achterbahnen und ist laut Wikipedia die 2. Höchste / Schnellste Rutsche der Welt. Mit jeder Treppenstufe wuchs meine Vorfreude, besonders da die Warteschlange aus ganzen 3 Personen bestand, von denen eine auch noch Bedenkzeit brauchte. Ich hab nicht großartig überlegt, mich hingelegt und ab geht die Post. Mit bis zu wahnsinnigen 90km/h rast man hinunter und sieht nach wenigen Milisekunden quasi gar nichts mehr. Der Auslauf ist natürlich etwas härter, was man bei solchen Geschwindigkeiten aber auch verstehen kann. Verdammt, das war geil! Eh steh sowieso total auf Turbo- und Kamikaze-Rutschen, aber das hier war einfach nur verrückt. Alleine durch die Optik wirkt das alles so surreal, dazu die mega hohe Geschwindigkeit, die Höhe, das hat so dermaßen Bock gemacht. Ich bin noch einige Male gerutscht, alleine weil ich froh war meinen Kindheitstraum erfüllt haben zu können. Zwischendurch hab ich mich auch nochmal für die genauso geniale Slush Gusher entschieden und bin danach wieder die paar Stufen höher gestiegen.
POV: youtube.com watch

Das war es dann eigentlich auch schon was man zu Blizzard Beach erzählen kann. Es gibt noch ein Wellenbecken mit kontinuierlichen Wellen (wo es aber auch echt Spaß macht herumzutreiben), einen Kinderbereich mit kleinen Rutschen und einige Liegen.

Alles das was Typhoon Lagoon fehlt bietet Blizzard Beach in top Qualität. Nicht nur sind die Rutschen hier wirklich thrillig, sie sind auch besser verarbeitet. Dafür gibt es halt nicht viel zum Relaxen und die Stimmung ist alleine durch die Optik eine ganz andere. BB hat mir aber noch viel besser gefallen als TL. Das Thema ist so dermaßen skurril, die Idee mit dem Sessellift so bekloppt und einige der Rutschen so gut, das kann man einfach nur toll finden.
Und damit endet auch schon der Bericht von Disney Wasserpark #2. Next stop wird Vulcano Bay sein. S


Liebe für das Skigebiet! Smilie :580: - bubbleskh - 283409 Zugriffe Smilie :333: - Chucky - 189700 Zugriffe
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TopHat
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Link zum Beitrag #1014731 Smartphone verfasst am Mittwoch, 29. Mai 2019 06:43 Relax
Ich finde Slush Gusher mit der Airtime deutlich besser, für Summit Plummit bin ich zu sehr Pussy und meine ideale Anzahl an Fahrten lag bei genau einer. Aber auch Downhill Double Dipper ist trotz der Kürze prima. Danke für den Bericht. Wart ihr auch in Aquatica?
DelLagos
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Link zum Beitrag #1014732 Verfasst am Mittwoch, 29. Mai 2019 07:52
Themenersteller
Relax
Kann ich nachvollziehen, für mich persönlich sind beide quasi gleichauf.
Wir haben neben den Disney Wasserparks nur Vulcano Bay und Discovery Cove besucht. Für Aquatica hat die Zeit nicht gereicht bzw wurde als Erstbesucher in ein paar Wiederholungsbesuche auf den Islands oder ähnlichem gesteckt. 😅
MRoehrich
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Link zum Beitrag #1014764 Verfasst am Mittwoch, 29. Mai 2019 19:58 1 gefällt das Relax
Der Weg auf die Plattform von Summit Plummit lässt einen wirklich an seiner Entscheidung zweifeln. S War auf der Kassette zufällig dieser Video?
Ich habe Typhoon Lagoon als den eindeutig besseren Park der beiden erlebt und Blizzard Beach (im direkten Vergleich!) eher als Enttäuschung. Klar beeindruckt Summit Plummit, wir hatten aber an den Wildwasser-ähnlichen Rutschen einfach mehr Spaß als an den One-Trick-Ponies in BB und haben gerne noch einen zweiten Vormittag in TL verbracht. Außerdem stank Blizzard Beach in manchen Bereichen ganz arg nach Turnhallen-Schuhmuff, das ist uns in TL nicht aufgefallen. Natürlich danke für den ausführlichen Bericht!
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