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Orland-Oooh 2018 - Tagebuch eines Erstlings Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
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DelLagos
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Leiter Markus Hilgers

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Link zum Beitrag #1014865 Verfasst am Freitag, 31. Mai 2019 18:17
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Relax
Haha, ja, genau das war das Video! Smilie :333: - Chucky - 192499 Zugriffe
Sehr geil.
Beide Parks sind ja definitiv toll, aber irgendwie ist der Funke bei Blizzard Beach mehr rübergesprungen.



Machen wir weiter mit dem letzten Wasserpark unseres Urlaubs und mit ganz großem Abstand dem besten: Universal´s Vulcano Bay!
Da mich das Universal-Resort im Vorfeld mehr interessiert hat als die Maus-Welt war ich absolut On-Top auf der Vorfreude-Skala. Egal ob bei den Studios, den Islands oder eben der Vulkan Bucht, ich war so dermaßen (innerlich) aufgeregt, das glaubt mir keiner. Ich hatte vorher Bilder von diesem riesigen Felsmassiv mit Rutschen drumherum gesehen, wusste aber gar nicht so genau was da an Rutsch-Anlagen steht. Zusätzlich wusste ich es TapuTapu gibt, ein System welches bei uns wunderbar funktioniert hat.

Hat man sein Auto im Universal-Parkhaus abgestellt (Vulcano Bay hat eine Extra-Spur in der untersten Etage) darf man durch einen Sicherheitscheck in einen Shuttle-Bus steigen, der einen binnen 5 Minuten zum Eingang bringt. Durch einen Tunnel inklusive Rolltreppe gelangt man zum karibisch-angehauchten Eingang der direkt das volle Urlaubs-Feeling versprüht.
Schlicht aber sehr schick! Der Slogan “Water is Life - Life is Joy” passt natürlich auch wie die Faust aufs Auge.


Hinein ins Abenteuer. S


Jeder Gast erhält am Eingang dann sein TapuTapu aka. “Hiermitmacheichalles”-Bändchen. Man kann seine Kreditkarte verknüpfen und alles damit zahlen, man nutzt seinen Spint damit, man stellt sich virtuell in die Warteschlangen und man kann im Park überall interaktive Touchpoints nutzen. Ich hab oft gelesen wie semi-gut das System läuft was ich aber überhaupt nicht bestätigen kann. Bei uns hat das alles absolut perfekt funktioniert und hat einen eh schon tollen Tag nur noch toller gemacht.

Wo fang ich jetzt am besten an mit der Beschreibung? Klar dürfte ja sein das der Park rund um den 61 Meter hohen Vulkan angelegt ist. Im Eingangsbereich befinden sich Snacks/Shops, die Umkleiden + Spinde. Nun folgt eine riesige Area mit Liegen bis zum Wavepool am Fuße des Krakatau. Dieses Wellenbecken bietet zwar nicht so hohe Wellen wie z.B. das in Typhoon Lagoon, dafür aber die weitaus geilere Optik und den besten Start-Sound für den höheren Wellengang. Da ich selbst meine GoPro nicht mit hatte, bzw. nicht nutzen konnte, greife ich in diesem Bericht auf andere Videos zurück. Daher entschuldigt das Hochkantvideo, aber es geht mir vornehmlich um den Sound. Denn DER spiegelt finde ich ganz gut das Feeling in Vulcano Bay wieder:

Dieses Video wird direkt von youtube.com abgespielt. onride.de übernimmt keine Haftung für die dargestellten Inhalte.


Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut wenn ich die Drums höre. So laut, so eindringlich, so genial. Noch besser wirds wenn wirklich alle im Pool den dazugehörigen “Tanz” aufführen, quasi als Ritual der Wellen. Absolut geil! S

Gehen wir nun links herum um den Vulkan, lassen aber die ersten beiden Rutschen noch aus. Am Ende komm ich dann zu den Anlagen die sich IM Vulkan befinden. Vorab sollte noch erklärt sein, dass man sich mit dem TapuTapu an den Eingängen der jeweiligen Rutsche in die Warteschlange einloggen muss. Dort steht die aktuelle Wartezeit angeschlagen und bei abgelaufener Zeit vibriert das Bändchen und man kann ohne langes Anstehen rutschen. Sonderfall ist natürlich wenn niemand ansteht, dann steht auf den Displays nämlich “Ride Now”. Mit seinem Bändchen tapped man kurz den Button am Eingang an zum registrieren und man kann direkt die Stufen hochkraxeln.

Die ersten Rutschen wären dann im Gebiet “Rainforest Village” die Ohya & Ohno Drop Slides. Hierbei handelt es sich um 2 kleine Röhrenrutschen die am Ende mit einem ca. 2m hohen Fall enden. Die eine Anlage ist knapp 1-2m höher, aber wirklich unterscheiden tun die beiden sich nicht voneinander. Der Fall am Ende ins Becken ist wirklich witzig, da der doch relativ plötzlich kommt, jenachdem wie flott man unterwegs ist. Dazu könnte man theoretisch auch noch ein Foto mit seinem bescheuerten Gesicht beim Fall kaufen, denn in Vulcano Bay gibt´s mehrere Fotoanlagen an den Rutschen. Wartezeit: Ride Now!

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Entlang des “TeAwa The Fearless River”, vorbei am Restaurant “Bambu” gelangt man zu Maku und Puihi, den Maku Puihi Round Raft Rides. Hierbei handelt es sich um 2 verschiedene Reifenrutschen die mit bis zu 6 Personen gerutscht werden können. Bietet Maku lediglich kontinuierliches herunterfahren und 3 “high-banked saucer elements”, also 3 Kurven in denen man (leider nur theoretisch) höher ausschwingen könnte, macht Puihi das Gegurke wieder wett. Hier gibt es steile Abfahrten, 2 Trichterelemente bei denen man richtig schön hochpendelt und einen finalen Splash. Mega spaßige Anlage welche wir auch mehrmals gerutscht sind. Wartezeit: Ride Now!

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Hier haben wir auch festgestellt was man bei TapuTapu beachten muss. Hat man sich in eine virtuelle Line gestellt (In unserem Fall der Krakatau Water Coaster mit 110 Minuten), kann man sich eigentlich in keine andere Schlange einloggen und der erste Eintrag würde überschrieben werden. Steht aber “Ride Now” auf dem Display kann man rutschen, nichts wird überschrieben und alles ist gut. Muss man halt auch erstmal wissen bevor man sich nicht traut woanders zu rutschen um nichts zu löschen.

Wir überqueren den TeAwa und kommen zu den Punga Racers. Da ich der einzige war mit Lust auf Mattenrutschen bin ich zumindest einmal alleine hochgelaufen. Die anderen Rutschen hatten es mir auch mehr angetan, daher hab ichs bei einer Fahrt belassen. Die war aber richtig gut. Mit den Matten ist man richtig flott unterwegs, schöne Drops zwischendrin. Wartezeit auch hier: Ride Now.

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Letzte Rutsche für den ersten Bereich sind die Taniwha Tubes aka Tonga und Raki mit jeweils nochmal 2 Rutschen. Hierbei handelt es sich um Reifenrutschen für Ein- oder Zweisitzer. Gerutscht bin ich hier nur die blaue Anlage ganz links. Diese hatte mehrere schöne Kurven, darunter eine verdammt intensive Mehrfach-Helix. Wartezeit wieder einmal: Ride Now!

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Bevor es mit den Rutschen weiter ging war erstmal eine Runde im TeAwa The Fearless River angesagt. So doof man es vielleicht am Anfang sehen mag: Hier sind Schwimmwesten Pflicht! Sobald man aber eine Runde gedreht hat kann man zumindest nachvollziehen wieso, auch wenn man es nicht gut findet. Der TeAwa schlängelt sich einmal um das Rainforest Village und geht bis unter den Vulkan. Hierbei handelt es sich nicht um einen Lazy River sondern eher um einen Crazy River. Stromschnellen, die einem die Badehose ausziehen wollen, plötzliche Hindernisse, riesige Wellen, Blubber von unten...das ist halt einfach Spaß pur! Wir sind hier unzählige Runden getrieben und man musste sich wirklich zwingen mal wieder rauszugehen um noch die restlichen Rutschen zu erleben. Darf und sollte es gerne öfter geben, besonders als Alternative für die, denen Lazy River dann doch zuuuuu langsam sind.

Auf dem Weg in den nächsten Bereich, dem “River Village”, sind uns TapuTapu-Points an ein paar Brücken aufgefallen. Dies sind die interaktiven Punkte die ich anfangs angesprochen habe. Hier haltet ihr euer Bändchen dran und aktiviert Wasserfontänen, Luftdruckstrahlen oder Beleuchtungseffekte. Als kleines Gimmick ganz witzig.
Im River Village selber befinden sich der Kinderbereich Runamukka Reef, der richtig, richtig schön aussieht, sowie der Lazy River Kopiko Wai Winding River. Dieser hier ist auch wirklich Lazy und wird wie üblich mit Reifen benutzt. Mehrere Ausstiege, eine schön gestaltete Höhle mit Beleuchtungseffekten sowie mehrere Fontänen oder Wasserstrahlen die einem die Haut feucht benetzen.

Großes Highlight in diesem Bereich inklusive einer der besten Rutschen sind Honu ika Moana, zwei Raft Slides für wieder mal bis zu 6 Personen. Ika Moana ist hier die sanftere Variante und ist eigentlich ein normaler Raftslide mit ein paar Kurven, kleinen Drops und Helices. Honu ist dann die zig-Mal wildere Variante und eben eines der Highlights im Park. Hierbei handelt es sich um eine Rutsche mit steilen Abfahrten und 2 Halfpipes zum Auspendeln, wobei man von der ersten direkt per Drop in die 2. befördert wird. Das Vergnügen einer solchen Rutsche hatten wir ja schon mal im Skara Sommarland auf der Skanditour, nur ist diese hier nochmal höher und länger. Die Airtime bei der Abfahrt, wenn man auf dem richtigen Sitz sitzt, ist absolut genial. Super, super spaßiges Ding!
Wartezeit: Ride now! S

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Kommen wir nun zum Mittelpunkt des Parks und den letzten 4 Rutschen: Krakatau.
Wir waren grad nochmal Getränke holen und die Becher dann im Spind verpacken, da hat unser Bändchen vibriert und unsere Fahrt auf der längsten Rutsche im Park stand an. Statt außen herum zu gehen sind wir einmal durch den Vulkan marschiert. Es gibt einen Pfad an der Front des Wavepool entlang bis ins Innere, wo doch tatsächlich noch ein paar Gimmicks auf uns warteten. Das spaßigste dabei war wohl “Vol - The Spirit of Krakatu”. Eine Projektion einer Maske (hat mich ein wenig an Crash Bandicoot oder Zelda erinnert) die, wie diverse Brunnen, mit den Besuchern sprechen und interagieren kann. Hier kommen verschiedenste Beleuchtungseffekte und Wasserfontänen mit ins Spiel. Wir haben uns das Ganze 5 Minuten angeschaut und waren echt begeistert. Es gibt sehr viele Interaktionsmöglichkeiten für den Operator und die Kids, das war echt cool.

Auf der anderen Seite sind wir dann raus aus dem Vulkan und ab in die 5 Minuten-Schlange vom Krakatau Aqua Coaster. Hierbei handelt es sich quasi um den Flagship-Ride des Parks und um die Attraktion, die immer die meiste Wartezeit hat. In 4er Booten werdet ihr per Magneten die Hügel hochgeschossen und fahrt so knapp eine Minute kreuz und quer durch den Vulkan. Ja, macht definitiv viel Spaß, war für mich aber nicht das Highlight. Auf der 2017er Tour durften wir eine ähnliche Anlage mit Wildebeest in Holiday World erleben, die war leider auch wesentlich besser. Durch die lange Wartezeit haben wir es hier auch bei einer Partie belassen. Wartezeit zwischen 60-150 Minuten.

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Kommen wir nun aber zu den 3 absoluten, und damit meine ich wirklich absoluten Highlights von Vulcano Bay. Für diese Rutschen müsst ihr ziemlich fit sein, denn es liegen einige Stufen vor euch. Ich glaube irgendwas um die 250 pro Rutsche waren es. 38 Meter müsst ihr zu Fuß im Inneren des Vulkans nach oben zurücklegen, aber es lohnt sich. Nehmen wir erstmal die präsenteste der 3 Rutschen an der Front des Vulkans, Ko’okiri Body Plunge. Wie auch die anderen beiden Rutschen startet man hier in einer Kapsel inklusive Fallstart. Ihr dropped mit fast 70 Grad Gefälle nach unten, rutscht in einer Glasröhre durch ein Becken und landet mit einem Affenzahn im Auslauf. Die Höhe ist ja quasi die selbe bei Summit Plummet, nur lässt der Fallstart das alles nochmal so viel krasser und höher wirken. Unten stand “Ride Now”, aber oben muss man halt trotzdem nochmal 5-15 Minuten warten. Die Kapazität ist halt nicht die Höchste.
Macht definitiv ultra Bock, aber die anderen beiden Rutschen die auf fast gleicher Höhe starten sind dann doch etwas spektakulärer.

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Mein Rutschenhighlight im gesamten Urlaub waren dann Kala & Tai Nui, ebenfalls zwei Fallstart-Rutschen die 2 Meter unter Ko’okiri starten. Diese beiden sind von Außen relativ unscheinbar, haben es aber faustdick in der Röhre. Nach dem Fallstart geht es sofort in eine enge, mega intensive Kurve die einen richtig gegen die Wand presst. Die Richtungswechsel lassen einen verdammt hochschwingen, so dass man auch mal an den Röhrenteil gelangt an dem sich kein Wasser befindet. Da merkt man dann mal Fugen und es zieht ein wenig, aber verdammt, man rast da einfach so verdammt schnell vorbei, das macht trotzdem Bock. Beide geben sich nichts in Sachen Intensivität, wobei mir Tai Nui (grün müsste das sein) ein wenig besser gefallen. Hier ist die Kurve nach dem Start noch viel enger, es gibt ein paar mehr Umschwünge und kurz vor Ende kommt noch ein geiler Jump bis es dann mit Vollspeed ins Becken geht.
Die beiden sind verdammt hoch, super schnell und machen einfach mega viel Spaß. GEILOMAT!

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Das war es dann eigentlich auch zu Vulcano Bay.
Absoluter Top-Wasserpark mit einem perfekten Stimmungsmix aus Relaxtheit und Action, mit sehr schöner Thematisierung (Auch wenn der Vulkan von hinten offen ist), toller Sounduntermalung und mit sehr guten Rutschen. Bei uns war es zum Glück sehr leer so das wir alles ganz gemütlich erleben konnten. Einen Orlando-Urlaub ohne den Vulkan kann ich mir definitiv nicht mehr vorstellen! S


Wunderschöner Anblick!
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Disney's California Adventure | 10 Jahre onride - Fort Fun
DelLagos
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Link zum Beitrag #1017168 Verfasst am Montag, 12. August 2019 20:26
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Relax
Nach einer gefühlten Ewigkeit machen wir doch mal weiter mit den Orlando-Berichten und einem weiteren Disney-Park, wobei man Park hier etwas anders deuten sollte: EPCOT!

Epcot ist kein Freizeitpark im klassischen Sinne. Aufgeteilt ist der Park in 2 Teile: Der Future World (die mittlerweile etwas altbacken wirkt) und dem World Showcase. Betritt man den Park läuft man geradewegs auf das Wahrzeichen des Parks zu, welches doch irgendwie weltweit bekannt ist, zumindest können viele Ottonormalmenschen damit was anfangen. Die große silberne Kugel, unter Kennern bekannt als “Spaceship Earth”. Wir sind aber natürlich erstmal dran vorbeigelaufen, Fastpass sei Dank. Erstens hatten wir einen (unnötigen) für Mission: Space und zweitens hatten wir einen Mittagsslot für das Spaceship.


Street-Entertainment allererster Klasse: Dr. Bunsen Honeydew und Beaker im Muppets Mobile Lab, mega spaßige Sache!


Auf Epcot hatte ich mich tatsächlich sehr gefreut, einfach weil der Park so anders ist im Vergleich zum Disney-Rest, so schön Undisney eben. Der erste Blick auf die Lagune mit dem World Showcase war schon mal richtig schön, aber die erste Attraktion rief nach uns. Es ging also nach links in Richtung Mission: SPACE. Ich habe schon viel von dieser Attraktion, diesem Simulator gehört, wusste aber dennoch nicht genau was mich erwartet. Zuallererst muss man sich zwischen 2 Programmen entscheiden: Grün und Orange, Sanft oder Intensiver. Natürlich ging es ins orange Trainingsprogramm. Die Warteschlange ist sehr schick gestaltet mit diversen Mars-Fahrzeugen, Raumanzügen und einer echt wirkenden Kommandobrücke, wohl das Operator-Häusschen.
Am Ende angekommen wird man in 4er Grüppchen aufgeteilt, bekommt eine Preshow gezeigt und schon geht es in das Raumschiff-Cockpit. Jeder hat eine andere Funktion im Schiff, z.B. der Pilot, der Ingenieur etc. Hierzu darf man dann an verschiedenen Punkten Knöpfe drücken oder Hebel ziehen die aber glaube ich nichts auslösen, sondern einfach nur der Belustigung dienen. Damit entsteht aber zumindest ein kurzes Gruppengefühl, auch wenn man Fremde mit an Bord hat. Die Fahrt an sich simuliert den Flug zum Mars (Sofern ich das richtig im Kopf habe) und geizt nicht mit G-Kräften. Das Cockpit ist quasi eine Gondel an einer Zentrifuge und es werden starke positive Kräfte und Schwerelosigkeit simuliert.
Sehr, sehr spaßige Angelegenheit und mit das “härteste” was Disney je gebaut hat. Tobi und ich haben uns beim Raketenstart vollkommen begeistert und überrascht angeschaut und das Ganze hat echt Spaß gemacht, lädt aber im Endeffekt nicht zu Wiederholungsfahrten ein.

Der nächste Fastpass lag noch in einer Stunde Entfernung, Test Track war noch zu, also ging es auf die andere Seite der Future World. Auf dem Weg dorthin haben wir doch tatsächlich ein Charakter-Meeting mitgenommen, das Einzige für mich in diesem Urlaub. Für Mickey/Minnie/Goofy stand man hier nur 5 Minuten an, genau die richtige Wartezeit für mich. S

Nach einem kurzen Wartezeitencheck haben wir uns als nächstes für The Seas with Nemo and Friends entschieden.
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Hierbei handelt es sich um einen Pavillon mit 2 Attraktionen und diversen Aquarien. Der Hauptride ist ein Endlos-System bei dem man in Muscheln Platz nimmt und an einigen Szenen aus Findet Nemo vorbeifährt. Die Gondeln drehen sich nicht, manche Deko-Elemente sind relativ billig, ist also irgendwie nichts Besonderes. Am Ende landet man dann mitten im Aquarium. Hier finden sich verschieden große Becken mit allerlei Fischis. Highlight für mich waren die beiden Seekühe (Die an sich ja eh schon Zucker sind), bei denen grade Education betrieben wurde, sowie das große Rundum-Becken mit riesiger Schildkröte und etwas größeren Rochen. Wirkt alles insgesamt etwas altbacken und in einem Disneypark irgendwie komisch, aber das ist eben Epcot.

Nun aber zu einem der vermeintlichen Highlights in Epcot, eine Fahrt die ich weniger als wenig genießen konnte und am Ende recht genervt ausgestiegen bin. Das lag aber natürlich nicht am Ride an sich…
Spaceship Earth oder auch die große Kugel, ein Darkride aus dem Jahre 1982 mit einer Fahrzeit von ca. 15 Minuten.
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Erzählt wird die Geschichte der menschlichen Kommunikation von der Urzeit bis zur Gegenwart. Gefahren wird in einem Endlossystem mit Onboard-Sound, Touchdisplay und der Möglichkeit die Sprache umzuschalten. Klingt ja erstmal alles sehr cool, ist es im Prinzip auch, wenn da nicht so ein Disney-Problem wäre.
Die Szenen sind weitestgehend alle schön gestaltet, es gibt sehr viele Animatronics auf gutem Niveau und der Weg nach oben ist sehr lang, abwechslungsreich und toll gemacht. Knackpunkt: Unsere Fahrt hat glaube ich über 25 Minuten gedauert. Die ganzen Fatmobile zerstören einem leider jegliche Illusion, besonders auf solch Story/Erzähl-lastigen Rides. Angehalten während der Fahrt sind wir glaube ich knapp 10 Mal, sehr oft war der Erzähler schon fertig bevor wir überhaupt in der Szene angekommen sind. Ätzen. Bei Arielle stört mich das Null, bei Nemo war es mir egal, aber genau bei dem Ride wo passend zu den Szenen Dinge erzählt werden ist das schon schwer nervig.
Der Rückweg nach unten ist dann auch nicht gerade spannend und wird dem Rest des Rides nicht gerecht. Hier tippt man nur auf dem Display rum und füllt ein paar Dinge aus während man in einem dunklen Tunnel hinabfährt. Seinerzeit war das wahrscheinlich hyper-modern, heutzutage...naja. Am Ausstieg wartet dann noch eine Halle mit 80er Jahren Spielen auf einen, da merkt man leider doch stark das Alter der Anlage.

Insgesamt sicherlich eine wirklich tolle Attraktion die alleine durch die Bauweise und die Fahrzeit beeindruckt. Letztlich hat sie mich nicht so gecatched, was aber auch daran lag das ich mich stark von den Stops hab nerven lassen. Naja, passiert.

Ein Fastpass war noch offen und in weiter Ferne, daher machten wir uns auf den Rest der Future World zu erkunden. Auf dem Plan stand nun “The Land”, ein Pavillon über nachhaltige Landwirtschaft und neue Technologien der Nahrungsmittelerzeugung. Hier gibt es mit “Living with the Land” und “Soarin” auch gleich 2 Rides. Von Außen wirkt der Pavillon noch recht stilvoll, von Innen hat das Ganze leider eher Kantinen-Flair. Wir waren uns am Ende des Besuchs aber auch alle einig: Future World ist altbacken, das müsste man eigentlich alles mal anpacken und modernisieren.

Wir haben uns als Erstes für Living with the Land entschieden.
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Bei dieser 20-minütigen Bootsfahrt geht es erst durch ein paar Darkride-Szenen zur Tierzucht und später durch Gewächshäuser wo neue Aufzucht-Arten gezeigt werden. Auch wenn hier quasi nichts passiert fand ich den Ride ganz cool. Er war halt anders und gleichzeitig ganz interessant. Die Atmosphäre ist halt auch was ganz Besonderes, im Inneren der Gewächshäuser ohne Musik an Gemüse vorbei zu tuckern. S

Nun stand Soarin auf dem Plan, ein Ride der mich schon in Kalifornien 2013 nicht so wirklich begeistert hat. Immerhin gab es da noch eine schöne Warteschlange, zumindest soweit ich mich erinnern kann. Hier ist es ein langweiliger, kahler Gang mit Teppichboden. Hier haben wir auch mit Abstand am längsten gewartet, am Ende waren es glaube ich 45-60 Minuten.
Joa, und was soll ich sagen? Der Film wurde ja zwischendurch mal verbessert, das hab ich tatsächlich auch an den Übergängen gemerkt und fands auch gut, aber die grundsätzliche Attraktion bleibt dasselbe langweilige Rumgeschaukel wie auch in Kalifornien. Ich kann damit einfach nichts anfangen, mich catched der Film nicht, die Bewegungen sind viel zu sanft und da wir im untersten Ausleger saßen hatte ich Füße und den Rand der Leinwand im Blickfeld. Mag alles dazu führen das ich den Ride noch schlechter finde als er eigentlich ist, aber Soarin ist einfach nicht meine Attraktion.

Weiter geht es mit dem Pavillon “Imagination!”. Neben einem 4D Kino gibt es hier die Fahrattraktion Journey into Imagination with Figment.
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In kurzen Zügen fährt man hier durch Räume die den menschlichen Sinnen gewidmet sind. Begleitet durch den kleinen Drachen Figment, der natürlich auch allerlei Blödsinn im Kopf hat. Den Ride fand ich eigentlich echt cool, besonders den Illusions-Effekt bei den Einfahrt in den Zielbahnhof. Mega gut gemacht, auch wenn man irgendwie merkt das der Ride ein paar Downgrades hinter sich hat. Hier und da hätte etwas mehr in den Räumen passieren können und kurz was das Ding auch irgendwie.

Direkt daneben befindet sich das Disney & Pixar Short Film Festival, ein 4D Kino mit ein paar Kurzfilmen, inklusive Auftritt von Mickey und Co. Fazit: MEGA! Die Kurzfilme kannte ich zwar schon von vorherigen Pixar-Filmen, sind aber trotzdem immer wieder toll anzusehen. Highlight war aber definitiv die Mickey-Nummer in Schwarz-weiß. Sehr kreativ und genial umgesetzt!

Ein paar Attraktionen waren nun noch offen, Test Track hatte über 90 Minuten Wartezeit, bis zu unserem Fastpass waren es noch 2h, also sind wir erstmal ins World Showcase gelatscht.

Direkt hinter dem Imagination-Pavillon liegt Kanada, das erste Land welches wir uns angeschaut haben. Generell kann man eigentlich schon mal sagen, dass jeder einzelne Pavillon im World Showcase verdammt schön ist! Einer mal größer als der andere, der eine mit mehr Gebäuden, der anderen mit mehr Grün, generell aber alles wirklich schön.
Hier haben wir uns auch, damit mans mal gesehen hat, den 360-Grad Film “Oh, Kanada” angeschaut. Keine Ahnung obs der schlechteste der Filme war, die in verschiedenen Ländern gezeigt werden, aber wirklich gut war das nicht. War nett zu sehen, aber mehr auch nicht. Deswegen haben wir uns auch dazu entschieden keinen der anderen Filme zu schauen. Die Zeit sollte zum Ende hin sowieso noch knapp werden…


Viva la Mexico!


Da sich die große Runde aufgrund unseres 3. Fastpasses nicht gelohnt hätte sind wir im Uhrzeigersinn in Richtung Mexico gegangen, tatsächlich auch auf der Suche nach etwas Essbarem. Es war zwar Food & Wine-Festival, aber dermaßen überteuert für viel zu kleine Portionen, da war es echt schwierig was Normales zu bekommen. Letztendlich waren wir dann im “San Angel Inn Restaurante”, das einzige Restaurant wo man recht zügig überhaupt noch Platz bekommen hat. Gegessen haben wir nur was Kleines ala Nachos, kleinen Salat etc., das war aber echt gut. Und da wir ja nun eh schon im Inneren des großen und wirklich schicken Tempels waren, mussten wir die nächste Fahrattraktion nicht lange suchen. Gran Fiesta Tour Starring The Three Caballeros heißt diese Bootsfahrt die sich mit Donald, José und Panchito beschäftigt.
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Eine Mischung aus schöner Thematisierung, eingebundenen Screens, einer Prise It´s A Small World und am Ende sehr schönen Animatronics. Die Caballeros hätte man aber gerne öfters als Figuren einsetzen können, insgesamt also ganz nett.


Norwegen, schöne Architektur, beste Attraktion im Park


So, nun war es endlich Zeit für unseren letzten Fastpass und eines der riesigen Highlights von EPCOT: Frozen Ever After. Den Film dazu find ich nur ganz nett, der Hype ist aber ja riesig. Früher als Maelstrom unterwegs wurde diese Bootsfahrt also umgestaltet in ein anderes, typisch norwegisches Thema: Die Eiskönigin. Reguläre Wartezeit waren 75-90 Minuten, mit Pass standen wir ganze 3 Minuten. Ich wusste außer Bootsfahrt auch absolut 0 über diesen Ride.
Aus der wirklich schönen Station fahren wir raus, links ums Eck und instant fällt mir die Kinnlade auf den Bootsboden. Begrüßt wurden wir von Olaf und Sven, 2 Audio-Animatronics die sich sowas von genial bewegen, einfach der absolute Wahnsinn. Gerade Olaf der singend und tanzend dem Boot hinterher springt, phänomenal! Und genau so geht es einfach weiter: Die kleinen Steintrolle, ein schlittschuhlaufender Olaf, Anna und Kristoff, der überaus geniale “Let It Go”-Moment mit Elsa...einfach WOW! Ich hab mir natürlich auch den Ride vor dem Umbau angeschaut, welcher auch bei weitem nicht schlecht aussah, aber was man daraus gezaubert hat, mega. Das Ding ist aber nicht perfekt: Einziger Kritikpunkt wären die Figuren mit den Screens als Gesicht. Bei den sieben Zwergen hat das wunderbar funktioniert, hier war das Gesicht aber leider 10x heller als der Rest des Körpers, das sah etwas komisch aus. Ansonsten einfach eine absolut geile Attraktion, auch wenn man kein Fan des Films ist!

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Eine Fahrattraktion fehlte uns nun noch, angezeigt in der App wurden 75 Minuten Wartezeit. Also ging es aus dem Showcase wieder zurück in die Future World zu Chevrolet, genauer genommen zu Test Track presented by Chevrolet. Zum Jahr 2012 wurde die Attraktion neu gestaltet und wiedereröffnet inkl. Sponsor-Wechsel. Vorher mit General Motors als Sponsor ging es durch eine Test-Dummy Werkshalle, heute erinnert das eher an Tron.
Die Warteschlange ist voll von Prototypen, Designstudien und anderem futuristischem Zeugs, was ja erstmal nicht schlimm ist. Nach rund 40 Minuten durften wir das Chevrolet Design-Center betreten und unser eigenes Auto planen. Die Bildschirme funktionieren mal besser, mal schlechter und stürzen gerne mal ab. Chrissi und Tobi hatten Glück und haben ernsthaft einen Wagen zusammengebastelt, bei Lisa und mir hab ich in den letzten 10 Sekunden wild alles angeklickt was bescheuert genug aussah.
Beim einsteigen in die Karre wird die Karte gescannt und während der Fahrt analysiert. Es werden verschiedene Tests durchgeführt in Richtung Wind und Wetter, Bremstest, Windkanal, schwieriges Gelände und der sehr spaßige Geschwindigkeitstest. Zwischendurch wird immer wieder angezeigt wie die im Fahrzeug gescannten Autos abgeschnitten haben und so ein Highscore ermittelt. Find ich am Ende eigentlich ganz witzig die Idee.
Insgesamt sicherlich eine gute Attraktion, die mir aber zu viel TRON in sich hatte. Das war einfach zu stilisiert und nicht das was ich erwartet hatte. Die Variante vorher war glaube ich um einiges besser. Nichtsdestotrotz natürlich toll mal gefahren zu sein.

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Nun hatten wir doch tatsächlich alle Fahrattraktionen durch und konnten uns in Highspeed das World Showcase zu Gemüte führen. In jedem Pavillon sind wir durch die Shops gelaufen (Japan ftw!), haben uns alles angeschaut, nur eben in etwas flotterem Tempo. In good old Germany waren wir natürlich in den Shops, haben uns Gurken am Tannenbaum angeschaut und haben uns noch was kleines zu futtern geholt inkl. Karamell-Popcorn (Mjam!).
In Amerika haben wir uns noch The American Adventure angeschaut, eine Animatronic-Show ähnlich der Hall of Presidents im Magic Kingdom. Im Vergleich war die Show als solche tatsächlich verdammt langweilig, umso mehr hab ich mich aber über die genialen Animatronics gefreut. Was Disney da bastelt bzw. gebastelt hat ist einfach wahnsinnig realistisch, ich sag nur Lasso-Cowboy!


The American Adventure oder auch: Wir müssen uns selbst noch mehr feiern


Mittlerweile war es schon dunkel und bis zu Illuminations war nicht mehr ganz so viel Zeit. Dementsprechend flott sind wir durch die restlichen Pavillons durch und gefühlt hab ich die Eindrücke binnen Sekunden aufgesogen. Japan war mein Favorit, dicht gefolgt von Morocco und Norwegen. Das World Showcase ist riesig und einfach verdammt schön! Eigentlich war es echt schade das wir hier so durch hetzen mussten, anders hätten wir es aber nicht geschafft. Da braucht man mindestens einen halben Tag nur zum Spazieren und Begutachten.

Zu guter Letzt folgte noch die Abschlussshow Illuminations: Reflections of Earth. Man muss schon sagen: Alleine durch die Atmosphäre rund um die Lagune ist das absolute Gänsehaut. Die riesigen Fackeln rundherum die nach und nach entflammt werden, die Erzähler-Stimme...die Show insgesamt fand ich toll, aber bei weitem nicht so gut wie Happily Ever After oder Star Wars: A Galactic Spectacular (Ok, absolute Premium-Shows), aber immer noch sehr gut. Sehr schöne Kombination aus Laser, Feuer, LED-Weltkugel und Feuerwerk. Generell sollte man bei Disney keine Abendshow auslassen, sofern man natürlich Zeit dafür hat. (bis auf die im Animal Kingdom haben wir alle gesehen)


Good old Germany...irgendwie ein bisschen anders als wir Deutschen denken


Ja, EPCOT, was soll man dazu sagen. Der untypischste Disney-Park der so langsam disneyfiziert wird, wo IPs einziehen die man vorher stark versucht hat zu vermeiden. Das Entertainment-Education Konzept ist scheinbar nicht aufgegangen bzw. ist mittlerweile komplett überholt. Dafür trällert Elsa mittlerweile ihren Song, kann Coco im mexikanischen-Tempel bestaunt werden, darf man bald mit Rémy durch französische Küchen jagen und mit den Guardians die Galaxie retten. Das was EPCOT so besonders macht ist aber zum Glück auch das World Showcase ansich und das bleibt ja, nur mit integrierten Disney-Attraktionen. Der Park fühlt sich einfach anders an und sollte nicht als klassischer Freizeitpark gesehen werden. Trotz der veralteten Future World und den doch zahlenmäßig wenigen Fahrattraktionen hat mir der Park echt gut gefallen, ist in Orlando letztendlich aber nur mein Disney-Platz 3 oder 4, so recht kann ich mich da immer noch nicht entscheiden. Die Tendenz geht aber zur 4...

Und entschuldigt bitte die Qualität von so manchem Bild, die sind nur kurz zwischendurch mit dem Handy gemacht. S
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Avatar von sodapop
Link zum Beitrag #1017361 Verfasst am Sonntag, 18. August 2019 17:24
2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.2019 17:25
Relax
DelLagos Nach einer gefühlten Ewigkeit machen wir doch mal weiter mit den Orlando-Berichten

Sehr gut. Lese ich immer gerne.


DelLagos [Spaceship Earth:]Wir sind aber natürlich erstmal dran vorbeigelaufen, Fastpass sei Dank.

Fastpass? Puh... ich kenne das nur mit nahezu Walk On. Als Tom einmal sein Stativ aus dem Auto holte, nutze ich die Zeit für eine dritte oder vierte Runde. Gerade in EPCOT ist der Ride für mich wie 15min Powernapping. Die ständigen Stops nerven allerdings wirklich. Aber hier doch weniger als bei den Haunted Mansions.

DelLagos [Mission! SPACE:] ...lädt aber im Endeffekt nicht zu Wiederholungsfahrten ein.

Genau so geht es mir auch. Guter Ride. Nahezu einmalig. Tolle Technik. Aber einmal reicht. Und das nicht nur wegen der körperlichen Beanspruchung. Schade eigentlich.

DelLagos ...auf der Suche nach etwas Essbarem. Es war zwar Food & Wine-Festival, aber dermaßen überteuert für viel zu kleine Portionen, da war es echt schwierig was Normales zu bekommen.

Hier bin ich nicht deiner Meinung. Ich liebe dieses Konzept. Und ich esse lieber 4 mini Portionen á 5$ welche kulinarisch für US Verhältnisse wirklich gut sind, als ein Freizeitpark-Menü für 12$. Einfach mal drauf einlassen. So wenig ist das in der Summe garnicht. Ist wie Tapas oder Mezedes. Nur das Bier ist, wie überall dort, unverschämt teuer.

DelLagos Ja, EPCOT, was soll man dazu sagen. Der untypischste Disney-Park der so langsam disneyfiziert wird, wo IPs einziehen die man vorher stark versucht hat zu vermeiden. Das Entertainment-Education Konzept ist scheinbar nicht aufgegangen bzw. ist mittlerweile komplett überholt.

Denke ich leider auch. Man wird sehen, wie es sich entwickelt.
Trotzdem: Die Umgestaltung von Test Track war nicht nötig. Das Ding war vorher zeitgemäßer als in seiner jetzigen Form.
DelLagos
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Dabei!
Link zum Beitrag #1018505 Verfasst am Mittwoch, 18. September 2019 11:58
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.2019 12:03
Themenersteller
Relax
Den Fastpass für das Spaceship brauchten wir definitiv, da war die Wartezeit den gesamten Tag über bei 45 Minuten.

So günstig waren die Snacks an den Buden leider gar nicht, für 5$ wäre sowas ja ok gewesen. Die meisten lagen leider zwischen 8-15$, da hatte ich einfach keine Lust drauf. S




Kommen wir als nächstes ins magische Königreich der Maus, dem überlaufendstem Park in Orlando und dem “Home of nervige Soccer-Moms mit noch nervigeren Kids”: Magic Kingdom.

Normalerweise versuche ich Parkbesuche ja chronologisch zu erzählen, das wird hier aber glaube ich schwierig. Die Attraktionsdichte ist wesentlich höher als in den anderen Disney-Parks und hier haben wir 1 ½ Tage verbracht. Einmal sind wir extra abends hin um die Abschlussshow “Happily Ever After” zu sehen, die an den anderen Tagen von Halloween verdrängt wurde. Neben der Show haben wir auch schon einige Attraktionen geschafft, die wir dann am nächsten Tag auslassen konnten um Zeit zu sparen. Ein Tag im Magic Kingdom ist nämlich verdammt anstrengend und lang, da sollte man sich gut überlegen wie man das angeht.

Starten wir aber erstmal am Parkplatz. Faszinierenderweise haben wir an unserem Spätbesuch 22$ bezahlt, am nächsten Morgen 25$. Wir waren sogar so verwirrt, dass wir extra nochmal die Quittung vom Vortag herausgesucht haben, um das zu kontrollieren. Disney und Universal haben einfach mitten in der Woche, Dienstag auf Mittwoch, die Parkplatz-Preise erhöht...hier bei uns eigentlich undenkbar.
Hat man die Karre abgestellt wird man per Tram zum Transportation & Ticket Center gebracht, wo man sich für Monorail oder Fähre entscheiden kann. Die Monorail haben wir am Spätbesuch genutzt, die Fähre am frühen Morgen. Es ist schon ein tolles Gefühl mit dem Boot und einem sehr gut gelaunten Kapitän über die Lagune in Richtung Schloss zu tuckern.

Den Park betritt man, wie bei den anderen Magic Kingdoms üblich, durch Tunnel unter der Railroad-Station und landet dann auf der Main Street U.S.A. Neben Character-Meetings, mit zur Parköffnung schon übertriebener Wartezeit, gibt es hier lauter Shops und Street-Entertainment. Manche Shops haben echt verdammt schicke Sachen in Form von Figuren oder Skizzen etc. Vorbei an einer tanzenden und singenden Crew geht es geradewegs auf das Cinderella Castle zu, das größte Schloss in einem Disney-Park (56m ab Wasserlevel). Das Teil ist einfach riesig, top gepflegt und natürlich das ultimative Foto-Motiv.
Am zentralen Hub muss man sich nun natürlich entscheiden: Tomorrowland, Fantasyland, Adventureland oder Liberty Square?


Das Schloss am Ende der Straße...in schlechter Qualität.


Wir starten unsere Reise rechts herum und begeben uns zuerst ins Tomorrowland. Hier erwarten einen die klassischen Rides wie Space Mountain, Buzz Lightyear oder auch der Tomorrowland Speedway, aber auch sowas geniales wie Monsters Inc. Laugh Floor oder auch der skurrile PeopleMover. Fangen wir bei der Attraktion an, die direkt gegenüber des leider geschlossenen Stitchs Great Escape liegt: Monsters Inc. Laugh Floor.
Hierbei handelt es sich um eine interaktive Animationsshow bzw. einen Comedy Club im Monster AG-Universum. Verschiedene Monster präsentieren hier ihr Standup-Programm und versuchen so mit den Lachern des Publikums die Monster-Welt mit Strom zu versorgen. Verdammt viel Witz, Interaktion mit den Zuschauern (Worauf die Amerikaner ja eh mega abfahren) und einfach eine tolle Show. Für Groß und Klein geeignet, obwohl einige Witze schon in Richtung Gürtellinie gehen.

Im gleichen Gebäude befindet sich Buzz Lightyear´s Space Ranger Spin. Hierbei handelt es sich um die erste Version des Shooting-Darkrides rund um Toy Story. Besonderheit bei dieser Version sind die stationären Waffen, alle neueren Rides haben die normalen abnehmbaren Schießeisen. Wie auch bei den anderen Rides geht es darum Imperator Zurg das Handwerk zu legen und ihn aufzuhalten. Wie gewohnt geht es vorbei an Schwarzlicht Pappen gepaart mit Animatronics und sehr viele Zielen. Diese Version hier hat mir bis jetzt am besten gefallen, wahrscheinlich durch die festen Waffen. War halt irgendwie mal was anderes.
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Ein unübersehbarer Ride befindet sich quasi in der Mitte des kleinen Tomorrowland-Hubs und hört auf den Namen Tomorrowland Transit Authority PeopleMover und ist presented by Alamo. Dieses Gefährt sieht man in ziemlich flottem Tempo durch den gesamten Bereich sausen. Seit 1975 fährt dieses Transportsystem die Gäste knapp 10 Minuten kreuz und quer durch das Tomorrowland. Begleitet von einem Erzähler (Sehr stylisch mit Boxen über der Strecke, wo die Stimme quasi “mitfährt”) fährt man z.B. durch das Gebäude von Space Mountain mit Blick auf den Lift und das Innere, man fährt an Buzz Lightyear vorbei mit Schaufenstern, die einen Blick auf den Ride erlauben und und und. Sehr, sehr cool, kann man nicht anders sagen!

Nächster Halt und einer unserer Fastpässe war dann logischerweise Space Mountain. Dies ist aber auch nicht irgendeine Version, nein, hier steht Space Mountain #1 und die einzige Anlage mit 2 Spuren. Vorbild waren die Matterhorn Bobsleds aus Anaheim, was man in der Station an den Schienen sowie den Zügen sehr gut erkennen kann. Die beiden fast identischen Bahnen hören auf die Namen Alpha und Omega und beginnen quasi gleich: Nach einer kurzen Kurve folgt eine lange Gerade durch einen stylisch beleuchteten Tunnel bis man nach einer weiteren Kurve in den 28m hohen Lift einhakt. Hier geht es nun vorbei an Astronauten hinauf in die dunkle Kuppel in der man bis auf ein paar Stern-Projektionen rein gar nichts erkennt. Auf der fast 1km langen Strecke geht es auf und ab, kreuz und quer durch den Stützenwald und man wird immer flotter und flotter. Besonders warm gefahren machen die Bahnen mega viel Spaß und bieten stellenweise richtig gute Airtime und ordentliche G-Kräfte. Zwischendurch waren beide mal down oder bei über 90 Minuten Wartezeit, irgendwie haben wir es aber doch noch geschafft die 2. Seite zu fahren. Leider war der normale Ausgang geschlossen (Wohl ein kleiner Walkthrough) und man musste außen um die Halle rumlaufen. Schade, aber ich komm ja eh nochmal wieder. S
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Der Weltraumberg bzw. in diesem Fall die Weltraumberge


Vorbei am Speedway geht es rüber ins Fantasyland, dem mit Abstand attraktionsreichsten Bereich im Park. Hier sind wir erstmal zum Barnstormer abgebogen, einem Vekoma Junior Coaster mit Custom-Layout. Wartezeit lag bei 20 Minuten, gewartet haben wir 30. Ja, sieht ganz nett aus, muss ich aber zum Glück nicht nochmal fahren. Immerhin sieht der ganze Zirkus-Bereich sehr schick aus und bietet für die Kinder mit den Dumbo-Karussels, dem Casey Jr. Wasserspielplatz und den Character-Meetings genug zu tun.


Kiddiecoaster


An der Rückseite der Seven Dwarfs vorbei ging es zu einem kleinen Besuch bei Arielle, der Meerjungfrau. Under the Sea - Journey of The Little Mermaid bietet hier nicht nur den Ride den ich schon aus Anaheim kannte, nein, hier wird einem auch eine wirklich schicke Fassade und Warteschlange geboten! Der Ride als solcher ist sowieso richtig schön. Das Endlossystem mit Muscheln dreht sich vorbei an erstklassigen Animatronics wie Scuttle, Arielle (die Haare!) oder auch der überaus genialen Ursula. Dazu gibt es Projektionseffekte, die klassischen Songs und jede Menge gute Laune. Toller Ride, kann man nicht anders sagen. Hier dann auch endlich mal von Außen in sehr schön verpackt.

Vorbei an Gastons Taverne und dem Be Our Guest Restaurant geht es zu einer der letzten Attraktionen die wir geschafft haben: Enchanted Tales with Belle. Wir hatten Glück und haben gerade noch die letzte Show mitbekommen. Hierbei werden die Gäste akquiriert um Belle eine kleine Überraschung mit einer Aufführung von Beauty and the Beast zu machen. Hauptsächlich richtet sich die Show natürlich an Kinder, ist aber wirklich toll gemacht und gerade als Familie zauberhaft.
Die erste kleine Preshow im Haus von Belle´s Vater überrascht mit einem mega genialen Spiegel-Effekt, durch den man dann auch einen weiteren Raum betritt. Hier wartet Mdm. Kommode und erklärt, dass man Belle überraschen möchte. Den Kids und Eltern werden nun verschiedene Rollen zugeordnet die im finalen Raum verkörpert werden sollen. In der Bibliothek des Biest-Schlosses wartet nun mit Lumiére ein weiterer faszinierend genialer Animatronic, der die Zuschauer und Akteure durch die Show begleitet. Am Ende dürfen die Kids natürlich noch Bilder mit Belle machen, insgesamt sehr toll und süß!

Für die nächste Attraktion The Many Adventures of Winnie The Pooh konnten wir zum Glück spontan noch einen Fastpass (Am Spätbesuch) buchen. In Honigtöpfen geht es hier auf Reise durch den Hundert-Morgen-Wald, vorbei an Heffalumps bis hin zu einer Party für Pu. Der Ride ist eher einer der Klassischen, begeistert aber durch tolle Schwarzlicht-Kulissen, schöne Fahreffekte (Bounce Tigger, Bounce! S) und einfach dem Charme von Pu Bär. Übrigens kann ich als alter Fan (Wenn ich das überhaupt sagen darf) von Pu den Film “Christopher Robin” seeeeehr empfehlen.

Nun wirds aber mal wieder Zeit für eine Achterbahn...da habt ihr doch bestimmt schon drauf gewartet. Die neueste Anlage im Park ist der Seven Dwarfs Mine Train, eine Vekoma-Familienbahn mit schaukelnden Wagen. Fastpass unmöglich, angestellt haben wir uns bei 75 Minuten Wartezeit. (Mit das Kürzeste als wir da waren)
Die Warteschlange im Außenbereich war eigentlich recht schnell durchschritten. Optisch jetzt nicht so der Brüller, durch ein paar interaktive Elemente aber immerhin unterhaltsam. Sobald wir den Innenbereich betreten hatten fing der Horror aber an. Aber hier standen wir uns die Beine in den Bauch, es ging so gut wie gar nicht mehr voran. Dazu kommen diese auf Dauer ultra nervigen Drehtonnen, bei denen man Projektionen aktivieren kann.
Nach 75 Minuten kamen wir quasi an der Stelle an wo Fastpass und normale Que zusammengeführt werden. Joa, ab da ging erstmal nichts mehr. Es waren ab sofort ca. 8 Züge voll mit Fastpässen, 1 Zug normal, 8 Züge Fastpass und so weiter. Aus den 75 Minuten wurden somit schnell 120…

Hatten wir dann aber endlich Platz genommen ging es flott los. Mit einem kleinen Drop und einer Kurvenkombination geht es in den ersten fast 10m hohen Lifthill. Danach folgen Kurvenkombination in Bodennähe mit ein klein wenig Geschaukel. In der Warteschlange meinte Tobi noch das er keinen Darkride-Part erwartet, ich war davon fest überzeugt. Ohne wäre die Bahn tatsächlich ein schlechter Scherz, auch für eine Familienbahn. Aber hey, zum Glück kommt hier ein Darkride-Part! Es geht einmal kurz durch die Mine wo man richtig guten Zwerg-Animatronics beim Arbeiten, Singen und Schlafen zuschauen darf. Stimmungstechnisch 1A! Nun folgt Lift 2 mit 12m Höhe und dem wesentlich spannenderen Achterbahnpart, wobei man relativ flott in der Schlussbremse hängt. Hier merkt man aber wenigstens das erste Mal so richtig das Schaukeln der Wagen.

Ja, ist insgesamt eine nette Familienbahn, für mich persönlich aber eine Attraktion die ich bei über 30 Minuten Wartezeit nicht nochmal fahren muss. Sieht aber natürlich unfassbar geil aus!

Dieses Video wird direkt von youtube.com abgespielt. onride.de übernimmt keine Haftung für die dargestellten Inhalte.



Der 7-Zwerge Zug. Sieht schick aus, ist aber recht unspektakulär


Next stop und eine weitere Fastpass-Attraktion: Peter Pan´s Flight.
Ein FP ist hier schon sehr sinnvoll, denn kurz nach Parköffnung wird man hier meistens mit über 60 Minuten Wartezeit empfangen. Dieser Darkride steht fast genauso in Paris und in Anaheim (wo die erste Version seit 1955 besteht) und bietet verschiedene Szenen rund um Neverland. Viel Schwarzlicht, ein paar nette Animatronics und eine relativ kurze Fahrzeit. Keine Ahnung, wirklich viel kann ich mit dem Ride nicht anfangen. Auch in Paris kann ich die exorbitant hohe Wartezeit nie nachvollziehen. Ganz nett, ja, aber gibt halt wesentlich Besseres, aber nicht die nächste Station.

Direkt gegenüber befindet sich mit It´s A Small World der Bootsfahrt gewordene Ohrwurm. Bieten die anderen Varianten alle eine pompöse Outdoor-Kulisse findet man hier auf den ersten Blick eine hässliche Halle. Die Warteschlange verläuft Innen wo die Fassade in kleinerer Form angebaut wurde. Der Ride an sich ist ja im Grunde dasselbe wie sonst auch: Kleine Puppen bewegen sich in bunten Kostümen und trällern ihren Song. Irgendwie hat mich das hier aber noch mehr genervt als sonst wo. Die Kulissen waren nicht so toll wie sonst, schwarze Wände, irgendwie die schlechteste Version des Rides die ich kenne.

Die nächste Attraktion, eine meiner absoluten Favorites, hat das aber zum Glück wieder wett gemacht. Die Rede ist von der überaus genialen Haunted Mansion. Aus Paris kenn ich natürlich Phantom Manor, eine erneuerte und veränderte Version der Mansion, und aus Anaheim kenn ich “leider” nur die Holiday-Variante mit Jack Skellington. Dementsprechend war ich sehr gespannt auf die richtige Mansion, besonders da diese hier im Vergleich zu LA ein wenig länger ist und extra Szenen enthält.
Die Warteschlange führt die Gäste zuallererst über einen Friedhof vor dem Anwesen. Hier gibt es ein paar interaktive Elemente die das Warten äußerst erträglich machen. Interaktive Touchpoints, wo Instrumente gespielt werden, eine Orgel oder auch ein Steinbuch-Regal, wo immer wieder Bücher rausspringen die man wieder reindrücken kann. Nach dem üblichen Stretching Room nimmt man in einem der 160 Doom-Buggies Platz und wird vom Ghost Host durch die Villa geführt. Der endlose Korridor, die Scéance mit Madame Leota und den schwebenden Instrumenten, der Ballsaal, der Dachboden, der Friedhof, alles ist so voll mit kleinen Details & Animatronics und bietet eine so beeindruckende Atmosphäre, wahnsinn! Die integrierten Lautsprecher tun ihr übriges, man hat echt das Gefühl der Host würde immer wieder mit- und vorbeischweben.
Die Haunted Mansion ist in meinen Augen einfach Weltklasse. Düster, äußerst detailverliebt, mit Storytelling auf allerhöchstem Niveau, mit tollen Animatronics und die Fahrt ist ziemlich lang und sehr abwechslungsreich. Ich habe mich instant in diese Attraktion verliebt, einer der besten Darkrides die ich kenne!


MEGA! Absolute Überraschung und einfach richtig gut


Wir befinden uns seit der Mansion auch im Themenbereich Liberty Square, einer amerikanischen Stadt zur Kolonialzeit. Dies ist der kleinste Themenbereich im Park und bietet außer Shops und Gastronomie nicht ganz so viel. Haunted Mansion hier, das Liberty Square Riverboat da, das wars eigentlich fast. Fast! Denn der Liberty Square ist das zuhause der Hall of Presidents, einer Multimedia-Animatronic-Show die glaube ich ihresgleichen sucht. Klar, das Ganze ist zutiefst patriotisch, Selbstbeweihräucherung und so weiter, sollte man sich aber unbedingt anschauen!
Die Show beginnt eigentlich mit einer relativ kleinen Leinwand und zeigt einem erstmal die amerikanische Geschichte. Währenddessen hört man Ansprachen verschiedener Präsidenten, mehr Dramatik, die Leinwand wird immer größer und größer bis sie sich letztendlich öffnet und ALLE Präsidenten in Form von Animatronics auf der Bühne stehen. Alle bewegen sich recht realistisch, wanken hin und her und verneigen sich sobald sie aufgerufen werden. Einer sticht da aber ganz besonders hervor: Abraham Lincoln. Auch nach Na´vi River Journey, nach Frozen oder Splash Mountain ist das DER Animatronic schlechthin. Sowas von realistisch, absoluter Wahnsinn. Alleine dafür sollte man die Hall of Presidents aufsuchen!

Das war es dann quasi auch schon in diesem Bereich, also ab ins Adventureland. Die Jungle Cruise haben wir aus Zeitgründen erstmal links liegen gelassen und haben uns in den Enchanted Tiki Room begeben. Wer diese Animatronic-Show kennt weiß wieso man sie besucht. S
In einer knapp 15 Minuten langen Show singen und bewegen sich knapp 150 Vogel-Animatronics und scheuern einem Ohrwürmer um die Ohren. Ist halt sehr amüsant, zumal der original Tiki Room in Anaheim die erste Animatronic-Show von Disney war.

Nächster Halt waren Captain Jack Sparrow und seine Piratenfreunde mit Pirates of the Cariibbean. Hier haben wir nur knapp 40 Minuten gewartet, dank vorausgegangener Downtime, ansonsten wäre das wesentlich mehr gewesen. Von Außen sieht der Eingang bzw. das Fort Castillo del Morro ziemlich schick aus. Die Warteschlange windet sich einmal durch die Gemäuer, vorbei an Lagerräumen und Kanonen.
Der Ride ist hier leider die kürzeste Version der Piraten weltweit. Man startet in einer Höhle, fährt durch eine Nebelwand mit einer Projektion von Davy Jones bis dann die Abfahrt kommt. Vorbei an einer Schlacht zwischen 2 Schiffen und den üblichen Stadt-Szenen findet man zwischendurch immer wieder High-End Animatronics. Die Anlage ist schon echt cool, wobei die Kürze hier leider merkt. Im Vergleich zu den 8:30 Minuten hier ist die Version in Anaheim knapp 6 Minuten länger…
Hier fällt einem aber leider auch richtig krass auf wie stark der EP eigentlich mit den Piraten von Batavia kopiert hat. Zumindest kam mir alles so mega bekannt vor.

Aber weiter im Text, denn 3 Attraktionen fehlen noch, inklusive meinem persönlichen Highlight. Absofort bewegen wir uns im Frontierland fort und beginnen mit dem Country Bear Jamboree. Hierbei handelt es sich um eine weitere Animatronic-Show ,die 1971 ihre erste Vorstellung gefeiert hat und ursprünglich für ein Ski-Resort in Kalifornien konzipiert war. Wie auch schon im Tiki Room wird man hier von Tieren beschallt die alle verschiedene Country-Songs trällern. 18 Bären auf 5 Bühnen-Teilen zeigen hier was sie können und bewegen sich dabei richtig gut und flüssig. Gut das Tobi das Ding auf dem Schirm hatte, da läuft man nämlich schnell mal vorbei. Wenn man auf gute Animatronics steht ein MUSS. (Wie halt auch bei der Hall of Presidents)

Die letzte Achterbahn des Parks und eine der ikonischsten Attraktionen von Disney war die Big Thunder Mountain Railroad. Wurde uns 2013 eine Fahrt in Kalifornien verwehrt, ist dies nun also meine 2. BTM. Bei dieser Anlage handelt es sich fast um eine identische, gespiegelte Kopie von Kalifornien, im ersten Teil gibt es wohl Abweichungen. Im Magic Kingdom ist der Berg bzw. das Gelände etwas großzügiger, es gibt ja auch keine Platzprobleme.
Tatsächlich hat mir die Bahn richtig gut gefallen. Alleine die Warteschlange ist sehr schön gemacht, mit einigen interaktiven Elementen und einer schönen Sicht auf die Bahn. Die Strecke ist lang, schön abwechslungsreich und bietet tatsächlich an einigen Stellen etwas Airtime und ordentliche Kräfte. Gepaart mit der sehr guten und detaillierten Thematisierung wirklich super.



Tschooo tschooo


Kommen wir aber nun zu meiner persönlichen Disney-Lieblingsattraktion Splash Mountain. Die Version aus Anaheim kannte ich schon, daher war ich eh schon wieder Feuer und Flamme als wir in den Bereich kamen. Der Unterschied der beiden Rides sind die Boote: Sitzt man in Kalifornien klassisch hintereinander hat man hier 2er Reihen. Hat man die Höhlen-Que hinter sich gelassen nimmt man in den 8er Booten Platz und begibt sich auf die Reise durch die Welt von Onkel Remus. Ihr begleitet Br’er Rabbit auf der Suche nach seinem Laughing Place, alles in Form von diversen Drops und richtig geilen Darkride-Szenen. Insgesamt bietet die Anlage 5 Abfahrten (der Höchste mit 15m), Storytelling, eine Fahrzeit von fast 12 Minuten, jede Menge Top-Animatronics und natürlich Ohrwürmer. Alleine die beiden Hauptsongs “How do you do” und “Zip-A-Dee-Doo-Dah” kriegt man nach der Fahrt nicht mehr aus dem Kopf.
Ich liebe diesen Ride einfach. Er ist unfassbar lang, wie von Disney gewohnt sehr detailliert gestaltet und bietet einfach jede Menge sehr unterschiedlicher Animatronics auf höchstem Niveau. Nass ist er natürlich auch noch...find ich einfach richtig geil! S


Dieser Anblick Smilie :580: - bubbleskh - 287577 Zugriffe


Eine Sache hab ich ja jetzt noch vergessen: Happily Ever After!
Die große Abendshow des Magic Kingdoms, eigentlich auch DIE Abschlussshow in Orlando. Vor dem Schloss sollte man relativ pünktlich Platz nehmen, denn sehr viel ist schon sehr schnell belegt. Hier merkt man auf jeden Fall sehr gut das Disney das Crowd-Management gut drauf hat.
Wir haben zum Glück noch einen recht guten Platz links vor dem großen Platz erwischt mit freier Sicht aufs Schloss und einer Box direkt über den Köpfen. Besser gehts ja eigentlich nicht. Die Show selbst ist dann Projection Mapping allererster Güteklasse gepaart mit sehr vielen alten & neuen Disney-Songs und natürlich spektakulärem Feuerwerk. Hätte die Dschinni-Nummer noch Flammenwerfer am Schloss gehabt (Hat ja meine ich die Show in Paris), dann wäre es perfekt gewesen. Nichtsdestotrotz: Absolut geil und Pflicht!



Ja, das war dann quasi auch das Magic Kingdom. Der 12h Tag von uns ging richtig flott zu Ende, die 2. Seite von Space Mountain haben wir natürlich auch noch mitgenommen und sonst hat es eigentlich zu keinem einzigen Re-Ride gereicht. Unzählige Attraktionen, einige davon mit sehr hoher Wartezeit, machen es einem halt nicht einfach.

Ich muss sagen, zumindest gestaltungstechnisch muss sich Paris nicht verstecken. Einige der Attraktionen sind absolut Top (Haunted Mansion, Splash Mountain), andere sind eher mäßig (Peter Pan, Its a Small World), insgesamt ists halt etwas durchwachsen. Hier kriegt man halt auch die totale Disney-Ladung mit “Magic”, welche einem durch unfassbar viele Menschen, mega nervige Kinder und die lästigen und drängelnden Soccer-Moms zerstört wird. Ich fand den Tag anstrengend, sehr sogar und irgendwie hat mich der Park relativ kalt gelassen. Kämpft mit Epcot um Platz 3 und 4...


Immerhin ein bisschen Merch hab ich mitgenommen!
"Hey Laserwitwe, Du alte Blechdose! Deine Mutter war ein Cola-Automat!"
Disney's California Adventure | 10 Jahre onride - Fort Fun
TopHat
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Link zum Beitrag #1018519 Verfasst am Mittwoch, 18. September 2019 21:13
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.2019 21:14
Relax
Danke für die Eindrücke.

Peter Pan ist in Orlando so ziemlich die älteste und meiner Meinung nach schwächste Version, Splash Mountain ist Geschmackssache. Allerdings ist neben den Booten die Belichtung und damit die Stimmung der Szenen, sowie das Pacing und die Dramaturgie eine etwas andere. Außerdem kann in Anaheim durchaus mal ne Welle ins Boot schwappen, dass hatte ich in Orlando noch nie. Mir persönlich gefällt Splash Mountain und übrigens auch die Haunted Mansion in Disneyland einen Hauch besser, letztere vor allem durch den Hat Box Ghost, der bei euch wohl nicht aktiv war.
multimueller
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Aufsteiger Tom

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Avatar von multimueller
Link zum Beitrag #1018538 Verfasst am Donnerstag, 19. September 2019 17:25 Relax
TopHat Peter Pan ist in Orlando so ziemlich die älteste und meiner Meinung nach schwächste Version

Hat dafür aber die beste Queue. S

Magic Kingdom ist ein Park für Kenner. Und das meine ich nicht im positiven Sinne. Es ist - mittlerweile - fast durchgängig rappelvoll, selbst für die letze Pimpf-Attraktion steht man sich die Beine in den Bauch (60-90 Minuten für Jungle Cruise sind absurde Normalität) und ein beträchtlicher Teil der Besucher ist mit diesem gelebten Wahnsinn in Gänze überfordert. 16 Stunden am Stück stehen ist nicht wirklich jedermanns Sache.

Ich für meine Person ziehe aus einem Besuch eine ganz spezielle - mild-perverse Befriedigung. Denn während um mich herum unzählige Soccer Mums in einer Dekompensations-Spirale gefangen sind, wird mir immer wieder aufs Neue klar: "Könnt' jetzt schlechter sein!". Die Queues sind nett gestaltet, es ist - meistens - schön warm. Man ist in kurzer Hose und T-Shirt nicht underdressed. Und das schlimmste, das passieren kann, ist, dass man sich im Restaurant für ein Gericht entscheidet und danach der Typ am Nebentisch etwas bekommt, das leckerer aussieht.
Troy! de sensatie: beleef het ook, sluit aan en mis het niet
Troy! een creatie: geloff je eigen ogen en geniet.
Tom's Orlando Guide
Endymion
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Avatar von Endymion
Link zum Beitrag #1018539 Verfasst am Donnerstag, 19. September 2019 17:41 Relax
Je teurer die Ticketpreise werden, desto mehr wollen die Leute für ihr Geld auch "alles" sehen. Die würden sich auch 60 Minuten für neue Toiletten anstellen!

Ich mag Berichte aus Orlando, sie steigern die Vorfreude auf den ganzen Wahnsinn! Smilie :580: - bubbleskh - 287577 Zugriffe

Gruß Endy
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