Mitglied wählen
Freunde
Suche
Nachhaltigkeit in Freizeitparks: verschiedene Projekte Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Autor Nachricht
Bends
nach oben
Aufsteiger

Deutschland . NW
 
Avatar von Bends
Link zum Beitrag #1033418 Smartphone verfasst am Samstag, 20. März 2021 15:04 Relax
Ist mir völlig klar. Nur: Wenn man jeden Euro dreimal umdrehen und sich dann entscheiden muss, ob man 500 Gramm Gemüse für 2,50 bekommt oder 500g „feinstes“ Hackfleisch für 1,99, naja...
Küppi
nach oben
Redakteur Christian Küppers
Essen
Deutschland . NW
 
Avatar von Küppi
Link zum Beitrag #1033425 Verfasst am Samstag, 20. März 2021 17:57
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.2021 17:57
Relax
Schon klar. Ich wollte das damit jetzt auch nicht gutheißen. Wollte den Punkt nur noch als Hintergrundinformation dazu geben, weil den nicht jeder auf dem Schirm hat.
Die meisten erwarten eben immer volle Regale und alles gleichzeitig verfügbar ...
D-X
nach oben
Aufsteiger
Münster
Deutschland . NW
 
Avatar von D-X
Link zum Beitrag #1033431 Verfasst am Sonntag, 21. März 2021 01:11 Relax
So ist es S
mülla
nach oben
Aufsteiger Simon

Deutschland . HE
 
Avatar von mülla
Link zum Beitrag #1033546 Verfasst am Mittwoch, 24. März 2021 18:44
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.2021 19:02
5 gefällt das Relax
Ich gehe jetzt mal nicht auf alles ein, aber wenn Freizeitparks nicht nur die "Möglichkeit für Cheat Days und Junkfood" bieten, sondern einem eben gar keine andere Wahl lassen, dann finde ich schon dass da noch was passieren dürfte.

Ich kann leider aus eigener Erfahrung sagen, dass das vegetarischen Angebot in sehr vielen Parks, insbesondere auch in den umliegenden Ländern gelinde gesagt eingeschränkt ist. Vegan kann man abgesehen von Pommes und den ganz großen/vorbildlichen Parks nahezu komplett vergessen.

Allgemein fängt aber eine nachhaltige Ernährung einfach grundsätzlich mit einem möglichst geringen Konsum von Tierprodukten an. Kein anderer Faktor spielt da auch nur ansatzweise so rein, nicht regional, nicht saisonal und auch nicht die gefürchtete Avocado, solange es nicht um Kilos pro Tag geht.
Und somit wäre natürlich da auch mit eines der größten Potentiale für Parks, nachhaltiger zu werden. Es scheint manchmal so, als wäre nicht jedem klar, dass man auch vegetarisch oder vegan so ziemlich die komplette Palette an Junk-/Fastfood abdecken kann - Burger, Sandwiches, Döner/Falafel, Asiatisches aller Art, TexMex, Nudeln, selbst Pizza... you name it. Wenn man es gut macht auch definitiv so, dass 80+% der Leute da sicherlich Gefallen dran finden können. Wer was anderes behauptet hat noch nicht viel probiert.

Aber das würde natürlich einiges an Umstrukturierungsarbeit und Kosten bei den oft eher uninspirierten und anspruchslosen Parkküchen bedeuten. Eine Currywurst kannste halt kaum versauen. Die kann (und wird wahrscheinlich oft auch) beschissene Qualität haben, aber das wird ja durch Gewürze, Salz und was auch immer schnell überdeckt.
In memory of Space Mountain - De la terre à la lune - RIP 1/16/2005
Colorado-Fan
nach oben
Aufsteiger Dominik
Langenfeld
Deutschland . NW
 
Link zum Beitrag #1033548 Smartphone verfasst am Mittwoch, 24. März 2021 18:54 4 gefällt das Relax
Besonders bei Burgern werden auch oft die billigsten Buletten angeboten. Da zeigt Burger King mit seiner plant based Reihe, dass es auch leckere Alternativen gibt. Besonders bei Tiefkühlware (z.B. Nuggets) zählt für mich auch das Argument der geringen Nachfrage nicht.
mülla
nach oben
Aufsteiger Simon

Deutschland . HE
 
Avatar von mülla
Link zum Beitrag #1033550 Verfasst am Mittwoch, 24. März 2021 19:04
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.2021 19:05
1 gefällt das Relax
Stimmt, an die hab ich nicht mal gedacht. Solche Sachen wären extremst einfach zu ersetzen oder zumindest zusätzlich anzubieten. Klar, da kommt dann mitunter wieder die Frage nach der getrennten Bratfläche oder Friteuse, aber das ist ja in der Diskussion um die Nachhaltigkeit erstmal völlig egal.
In memory of Space Mountain - De la terre à la lune - RIP 1/16/2005
Küppi
nach oben
Redakteur Christian Küppers
Essen
Deutschland . NW
 
Avatar von Küppi
Link zum Beitrag #1033557 Verfasst am Mittwoch, 24. März 2021 22:49 Relax
Colorado-Fan Da zeigt Burger King mit seiner plant based Reihe, dass es auch leckere Alternativen gibt. Besonders bei Tiefkühlware (z.B. Nuggets) zählt für mich auch das Argument der geringen Nachfrage nicht.


Kann ich gar nicht bestätigen. Hat der Plant Based Whopper noch ganz passabel geschmeckt (aber immer noch deutlich schlechter als der echte), waren die Plant Based Nuggets nur für die Tonne. Ich habe selten etwas so ekelhaftes gegessen ...

Wie gesagt, ich probiere hin und wieder mal wahllos irgendwelche dieser „Alternativen“. Aber bis auf die Gemüsefrikadellen von Rügenwalder hat mir bisher eigentlich nichts geschmeckt.

Und ja in Parks wird oft - besonders beim Fastfood - ziemlich günstige Qualität verarbeitet. Das ist nicht gerade meine erste Wahl. Ich würde lieber einen höherwertigen Burger essen, aber den gibt es dann halt auch wieder nicht, weil man am Ende des Tages eben auch Geld damit einnehmen muss.
Viele vergessen gerne, dass über die Gastro ein Großteil der Gewinne eingefahren wird.
Frossi
nach oben
Mitglied

Deutschland . RP
 
Avatar von Frossi
Link zum Beitrag #1033560 Verfasst am Mittwoch, 24. März 2021 23:03 2 gefällt das Relax
Also "ziemlich günstige Qualität" ist ein ziemlich diplomatischer Euphemismus. S S
Küppi
nach oben
Redakteur Christian Küppers
Essen
Deutschland . NW
 
Avatar von Küppi
Link zum Beitrag #1033563 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 00:31 Relax
Ich wollte jetzt nicht behaupten, dass ausnahmslos Billig-TK-Convenience-Scheiß verarbeitet wird. Denn das wäre wahrscheinlich unfair den wenigen gegenüber, die nicht ausnahmslos das billigste verarbeiten. S
D-X
nach oben
Aufsteiger
Münster
Deutschland . NW
 
Avatar von D-X
Link zum Beitrag #1033564 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 00:45 Relax
mülla Eine Currywurst kannste halt kaum versauen.


Grins doch kann man, es gibt so richtig gute da kann ich mich vergessen und wieder rum andere die ich nicht mal anrührem möchte.

Ist wie mit allem, auch einfache Küche kann gut und schlecht sein.
Hat auch nicht unbedingt was mit Fleisch oder Vega zutun, was einen Schmeckt muss jeder selbst entscheiden.

Meinen Welt besten Bürger hat ich im Schloß Thurn gegessen, mit richtig guten Pommes und das zu einen Angenehmen Preis.
Gern wieder.
Dorian
nach oben
Aufsteiger

Deutschland . NW
 
Avatar von Dorian
Link zum Beitrag #1033572 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 08:58 Relax
Sorry Leute, aber wenn ich - und wie viele sicher auch - in den Freizeitpark gehe, ist das für mich ein "Tag der Sünde". Da von Nachhaltigkeit zu sprechen, ist schon ein wenig komisch. Es fängt bei der Anreise an: Die wenigsten Besucher kommen mit dem ÖPNV, da teils auch gar nicht praktikabel (bis auf wenige Ausnahmen - in Bottrop geht das eigentlich ganz gut). Dann wird sich ungesundes Fressi gegönnt, man genießt das ausgelassene Geschreie, man gönnt sich wieder ein süßes Fressi. Ach vergessen, dann fährt man wieder Achterbahnen, die so viel Strom wie ein Dorf benötigen. Und alles das nur um Spaß zu haben!

Klar kann man mit kleinen Dingen versuchen, sich einen grünen Anstrich zu verpassen. Aber insgesamt bleibt ein Freizeitpark eine große Energieschleuder, die zum Spaß haben da ist. Und ehrlich gesagt, möchte ich mir das nicht auch noch madig machen lassen.
Bends
nach oben
Aufsteiger

Deutschland . NW
 
Avatar von Bends
Link zum Beitrag #1033574 Smartphone verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 09:09 7 gefällt das Relax
Das eine muss das andere doch nicht ausschließen? Selbst bei den „Energieschleudern“ wie Launch-Coaster gibt es technische Fortschritte, damit die Anlagen überhaupt erst betrieben werden können, ohne Unsummen in die Infrastruktur investieren zu müssen.
Auch ist die Umstellung der Schmiermittel auf umweltfreundlichere Stoffe möglich, der Betrieb eines Parks mit Strom regenerativen Energien, Umstellung auf beispielsweise LED-Beleuchtung, Betrieb der Restaurants mit kurzen Lieferketten etc.

Es sagt doch niemand, dass dein eigener Cheat-Day im Park eine Selbstgeißelung sein muss, gerade wenn viele Maßnahmen im Hintergrund laufen können, ohne dass dies Einfluss auf deinen Tag hat. Und Nachhaltig sein ist ja nicht nur die Anreise mit dem ÖPNV, sondern deutlich mehr, vieles davon auch zum Vorteil der Parks.
Dorian
nach oben
Aufsteiger

Deutschland . NW
 
Avatar von Dorian
Link zum Beitrag #1033577 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 09:35
1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.2021 09:38
Relax
Klar, ich schrieb ja, es sind eher kleine Dinge, die der Park versuchen kann, um z.B. weniger Strom zu verbrauchen (Umrüstung auf LED wird einem Park sicher eine Stromrückzahlung bescheren S ) und insgesamt besser zu wirtschaften. Ehrlich gesagt würde ich sogar lieber etwas mehr Geld für Speisen und Co. ausgeben, wenn diese auch eine anständige Qualität hätten. Aber vielfach wird einfach zu überteuerten Preise miserable Kantinenqualität (oder schlechter) verkauft. Das geht besser, ist aber eigentlich ein alter Hut. Insgesamt wird ein Freizeitpark mit seinen stromfressenden Attraktionen (auch wenn es da große Fortschritte in der Technik gibt) nie ein Ort der Sparsamkeit sein.
Küppi
nach oben
Redakteur Christian Küppers
Essen
Deutschland . NW
 
Avatar von Küppi
Link zum Beitrag #1033581 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 10:17 1 gefällt das Relax
Dass das Ziel nicht sein kann, gar keinen Strom mehr zu brauchen, ist vermutlich klar. Es geht ja nur darum, das mögliche Einsparpotential voll auszunutzen. Und da gibt es vermutlich immer noch etwas Luft.
Niemand verlangt, dass der Verbrauch danach bei Null liegt. Ein Freizeitpark wird immer ein Ort bleiben, an dem „unnötig“ Ressourcen verbraucht werden.

Und zum Essen: Ich bin theoretisch auch gewillt, für bessere Qualität beim Essen auch mal ein-zwei Euro mehr in die Hand zu nehmen. Wobei Essen in Parks auch so ja leider oft schon sehr sehr teuer ist - gerade im Vergleich zu z.B. McDoof & Co.
Colorado-Fan
nach oben
Aufsteiger Dominik
Langenfeld
Deutschland . NW
 
Link zum Beitrag #1033582 Smartphone verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 10:30 1 gefällt das Relax
Wenn ich den Fraß in manchen Parks (z.B. Movie Park oder Holiday Park) sehe, dann frage ich mich auch, was das mit Cheat Day oder was auch immer zu tun hat. Das ist einfach schlechteste Qualität, wo einem der Apettit vergeht. Es muss ja keine Gemüseplatte sein, auch qualitativ hochwertiges Essen kann viele Kalorien haben. Aber mal so Angebote wie im Spices im Europa-Park wären schon ganz nett.
Frossi
nach oben
Mitglied

Deutschland . RP
 
Avatar von Frossi
Link zum Beitrag #1033585 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 13:25 10 gefällt das Relax
Seit wann ist Nachhaltigkeit eigentlich gleichbedeutend mit Sparsamkeit? Sparsames verhalten kann Teil eines nachhaltigen Gesamtkonzeptes sein, ist aber keine zwingende Notwendigkeit dafür.

Wenn ein Park sich neben dem Gelände ein eigenes Solarkraftwerk mit Pufferspeicher baut und seinen kompletten Strom zu 100% selbst erzeugt, könnte der auch 10 Launchcoaster haben und die Stromversorgung wäre immer noch nachhaltig. Je nach Lage sogar wirtschaftlich irgendwann.

Wie Bends auch schon sagt, das eine schließt das andere ja nicht aus und man kann auch einen sündigen Cheatday haben, der im Hintergrund halt weitgehend nachhaltig für die Umwelt abläuft. Und alles, was dazu beiträgt ist begrüßenswert.

Echt schade, dass viele bei dem Nachhaltigkeitsgedanken gleich in Abwehrstellung verfallen und "sich nix wegnehmen lassen wollen" oder verderben lassen wollen, obwohl man niemandem was wegnehmen will, sondern einfach nur Dinge optimieren - was eigentlich niemandem weh tut und an irgendwas hindert.
mülla
nach oben
Aufsteiger Simon

Deutschland . HE
 
Avatar von mülla
Link zum Beitrag #1033587 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 14:32 4 gefällt das Relax
Ja, genau.

Klar ist der Freizeitpark an sich kein Konzept für herausragende Nachhaltigkeit, aber man kann relativ nachhaltig sein. Wenn ein Park 50% nachhaltiger ist als der Schnitt, dann ist das doch geil. Das hat nichts mit ganz oder gar nicht zu tun.

"Es wird eh nie perfekt sein" oder "Man kann eh nicht klimaneutral leben" oder "Man kann sowieso nicht leben, ohne anderen Lebewesen zu schaden" hört man viel zu oft (mal mehr und mal weniger gut verpackt), in meinen Augen ist es aber nichts weiter als eine Ausflucht, sich damit nicht weiter beschäftigen zu müssen und so weiter zu machen wie bisher. Jede ernsthafte Bemühung ist etwas wert.
In memory of Space Mountain - De la terre à la lune - RIP 1/16/2005
Colorado-Fan
nach oben
Aufsteiger Dominik
Langenfeld
Deutschland . NW
 
Link zum Beitrag #1033588 Verfasst am Donnerstag, 25. März 2021 15:22 3 gefällt das Relax
Parks könnten ja auch die Umweltbelastung durch andere Projekte ausgleichen. In Naturschutzgebiete investieren, Ausgleich durch Aufforstung schaffen, usw. Es wird immer bestimmte Belastungen geben. Am Ende zählt aber ja die Bilanz. Wenn wir unsere grünen Lungen wiederherstellen, dann können diese auch eine bestimmte CO2 Belastung kompensieren.

Ich finde es auch anstrengend, dass die Diskussionen oft immer in schwarz/weiß Debatten enden. Es ist nicht perfekt, es wird nie perfekt sein. Wenn aber eine positive Entwicklung da ist und es neue Möglichkeiten gibt, dann sollte man das entsprechend unterstützen. Diese absolute Ablehnung führt nicht weiter, weil es eben Veränderungen geben muss.
Küppi
nach oben
Redakteur Christian Küppers
Essen
Deutschland . NW
 
Avatar von Küppi
Link zum Beitrag #1033624 Verfasst am Freitag, 26. März 2021 17:28 1 gefällt das Relax
Als hätte der Movie Park mitgelesen, hat man heute veröffentlicht, dass man ander Umweltbilanz arbeiten möchte. movieparkgermany.de presse
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 Nächster neuer Beitrag in diesem Forum Nächster neuer Beitrag