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Holiday Park Pfalz in Deutschland
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12.04.14 Der Himmel schreit und wir sind zur Stelle!
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Runner
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Redakteur Dominik Leinen
Beilingen
Deutschland . RP
 
Avatar von Runner
Dabei!
Link zum Beitrag #927175 Verfasst am Montag, 21. April 2014 23:30
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.2014 23:41
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Eine Woche nach dem Europa Park startete am 12. April auch der Holiday Park in die Saison 2014. Und da die neue Achterbahn Sky Scream - wenn auch noch im Rohbau - ebenfalls an diesem Tag an den Start gehen sollte und ich für dieses Jahr sowieso eine Plopsa FunCard brauchte, stattete auch ich dem Park einen kleinen Besuch ab.


Nach kurzem Zwischenstopp beim Haßlocher Aldi zwecks Anlegen eines Getränke-Vorrats für den Tag traf ich wie geplant um kurz nach halb zehn auf dem Parkplatz ein. Bekannte Gesichter konnte ich auf die Schnelle noch nicht sehen, also stellte ich mich in die Schlange am Service-Point, um meine allererste Jahreskarte abzuholen.
Obwohl die Schlange recht kurz war, zog sich die Prozedur ziemlich in die Länge. Immer wieder gab es Probleme, und die Mitarbeiter mussten Kollegen um Hilfe bitten. Zwischendurch bekam offenbar noch ein "Neuer" erklärt, wie das alles abläuft. Gekauft hatte ich die Jahreskarte schon im Dezember - noch zum alten Preis. Es musste also nur noch der Registrierungsbogen ausgefüllt und der Barcode eingescannt werden. Zumindest theoretisch. Nachdem die Mitarbeiterin dies mehrfach versucht hatte, verschwand sie wortlos mit dem Zettel im Hinterzimmer. Soweit ich das mitbekommen habe, zeigte der Scanner nur "existiert nicht" an. Ich war schon etwas besorgt, kurz darauf bekam ich dann aber doch meine Karte und der Zettel wurde einfach mit entsprechendem Vermerk beiseite gelegt.


Inzwischen war es bereits kurz vor zehn, doch auf dem Vorplatz sah ich noch immer kein bekanntes Gesicht. Im Glauben, die anderen könnten schon im Park sein, ging ich hinein. Dass man sich auf dem Weg zum Platz der Fontänen mit den diversen Maskottchen ablichten lassen kann, mag ja für Familien ganz nett sein, aber mir als Einzelperson waren die "Animateure" dann doch ein wenig aufdringlich.


Ein erster Blick in das Museum, wo nun auch ein Wagen des abgerissenen Superwirbels steht.



Während sich die ersten Besucher im Free Fall in die Tiefe stürzten, hatte ich noch immer keine Begleitung gefunden.



Also ging ich kurzerhand alleine zu Sky Scream und stellte mich an.



Tripsdrill kann das mit dem Baustellen-Theming irgendwie besser.



Wenn man genau hinschaut, erkannt man über dem Durchgang ein grünes Schild. Darauf steht, dass ab dort keine losen Gegenstände und kein Gepäck erlaubt sei - abgesehen von Trinkflaschen. Das verwirrte mich zunächst, da ich aber definitiv nicht der einzige mit Rucksack in der Warteschlange war, riskierte ich einen Versuch.


Der große Outdoor-Wartebereich wurde an diesem Tag glücklicherweise nicht benötigt.



Zunächst geht es parallel zum Launch bis zur Auffahrt.



Dann biegt man ab und unterquert eben jene Auffahrt.



Auf der anderen Seite gibt es nochmals einen kleinen Raum, dann führt eine Rampe zur Station.



Es ist leider nicht ganz einfach abzuschätzen, wo man wie lange warten muss.



Für die erste Reihe hat man nochmal ein zusätzliches Zick-Zack eingebaut, die anderen Reihen werden einfach geradeaus durch Zäune getrennt. Ich schob mich letztendlich an den vor mir auf die vorderen Reihen Wartenden vorbei und ging gleich zur letzten Reihe, wo es deutlich leerer zu sein schien. Eigentlich hätte ich noch vier oder fünf Züge warten müssen, doch dann wurde plötzlich nach einer Einzelperson gefragt. Ich drängelte mich also schnell durch, drückte dem Ride-Op Rucksack und Brille in die Hand und nahm in der letzten Reihe Platz.


Auf den ersten Blick ist die Anlage baugleich zu Superman im Six Flags Discovery Kingdom.



Man hat aber offensichtlich auch leichte Anpassungen gegenüber dem Prototypen vorgenommen. Laut Julian weist die Rolle ein stärkeres Gefälle auf, damit der Zug nicht dort oben hängen bleibt. Das könnte auch die veränderte Stützkonstruktion an der Auffahrt und die unterschiedlichen Höhenangaben (Superman 45,7m; Sky Scream wird offiziell mit 55m beworben) erklären. Von der Fahrt her nehmen sich die beiden Anlagen aber nichts. Den ersten Launch hatte ich zwar stärker in Erinnerung, wenn ich mir aber Videos ansehe, sieht das bei Superman doch nicht so viel anders aus.
Spannend wird es aber sowieso erst mit dem Rückwärtslaunch, wenn man bei der Auffahrt in den Non-Inverted-Loop zum ersten Mal kräftig in den Sitz gedrückt wird. Nach erneuter Beschleunigung vorwärts geht es mit zackiger Drehung nach oben, wo die langsame Rolle folgt. Und dann kommt der beste Teil der Fahrt. Während der Körper lieber weiter geradeaus fliegen würde, sackt der Wagen in die Tiefe ab. Glücklicherweise kann der Bügel den Körper dann doch überreden, dem Wagen zu folgen - dank der gleichzeitigen Drehung der Schiene hält dieses wahnsinnige Airtime-Gefühl verdammt lange an, bis man in der Senke wieder in den Sitz hineingepresst wird. Kurzum: Eine verdammt gute Bahn, die so mancher Besucher wohl unterschätzen wird.
Einzig die Schienbeinbügel und das noch nicht fertige Theming trüben das Gesamtbild ein wenig. Bei letzterem bin ich auch noch unsicher, wo das bei den ohnehin schon engen Gängen noch hinkommen soll. Wobei die überall durchs Dach ragenden Nägel ja doch irgendwie zum Grusel-Thema passen - jetzt müssten die Decken nur noch auf die Besucher runterfallen. S


Hangtime vom Feinsten.



Da hat Plopsa noch einiges zu tun, wenn das bis Juli fertig sein soll.



Während ich gewartet hatte, hatte Martin mir endlich geschrieben, dass es ein Problem mit seiner Jahreskarte gebe. Nach der Fahrt versuchte ich daher - vergeblich - ihn anzurufen. Ehrlich gesagt war ich schon ein wenig entnervt nach der Warterei, doch dann bekam ich endlich die Nachricht, dass er jetzt an der Reihe sei. Ich begab mich zurück zum Eingang, wo ich nach fast anderthalb Stunden Martin und doenerschlumpf empfangen konnte. Gemeinsam ging es erneut zu Sky Scream, wo wir auch den Rest der Gruppe und diverse onrider trafen. Für meine zweite Fahrt wählte ich nun die zweite Reihe, danach meldete Martin ein Hungergefühl, welches er im Pfalzgraf bekämpfen wollte.


Wir konnten ihn dann aber doch noch zu einer Runde Geforce überreden.



Mit gewohnt guter Airtime,



schnellen Kurven,



und noch mehr Airtime.



Dank Gegenlicht war eh kaum Farbe zu erkennen, also probiere ich mich auch mal an nem Schwarzweiß-Bild.



Oder doch lieber Sepia?



Leider rappelt die Bahn inzwischen doch deutlich spürbar. Dennoch bietet sie - mittlerweile zusammen mit Sky Scream - die beste Airtime, die ich bislang erleben durfte. Nach der Fahrt in den beiden hinteren Reihen bekam Martin dann auch sein Mittagessen. Aber so gut die beiden Coaster auch sind, so schlecht ist leider das Essen. Für die geforderten Preise sind die Portionen relativ klein und geschmacklich war es auch nicht unbedingt eine Offenbarung. Da besteht definitiv noch Nachholbedarf - wobei ich vor zwei Jahren eigentlich noch einigermaßen zufrieden war.


Frisch gestärkt ging es nun zur Nahe gelegenen Burg Falkenstein, in der ab 13:00 Uhr Live-Erschrecker ihr Unwesen treiben sollten. Tatsächlich ist die gesamte Fahrt (soweit ich mich erinnere) deutlich dunkler und vernebelter als früher. Für die Atmosphäre eigentlich gut, leider erkennt man nicht immer alle Details. Von den Erschreckern war ich aber sehr enttäuscht. Zwar habe ich sie im Gegensatz zu meinen Mitfahrern nicht im Voraus gesehen, aber eben auch nicht als es soweit sein sollte. Nur ganz zum Schluss beugte sich mal einer in meine Gondel und sagte "Hallo!". Die anderen Erschrecker haben wohl einfach nur mit Wasser gespritzt, was ich aber als neue "Effekte" abgetan hatte (wäre mit automatischer Sprühvorrichtung auf Dauer sicherlich günstiger...). Also "erschrecken" geht definitiv anders.
Nette Idee, mieserable Umsetzung.


Anschließend trennte sich die Gruppe auf, denn ein paar von uns wollten die neue Wasserski-Show sehen. Auf dem Weg nahmen wir noch schnell Hollys Wilde Autofahrt mit, wodurch wir dann doch zu spät zur Show kamen. Diese hatte schon begonnen und an der Tribüne wurden wir abgewiesen. Kein Platz mehr!


Vom Steg aus konnten wir zumindest ein bisschen was sehen. Nur verstanden hat man außer Zombie-Gebrüll nix.



Vom Jetovator hatte ich mir auch mehr erwartet.



Ich fand die Show sehr langatmig und wenig spektakulär. Im Laufe der Saison werde ich sie mir dennoch mal von der Tribüne aus ansehen, vielleicht ist es da ja ein wenig besser.


Wo wir schonmal in der Nähe waren, wurden auch die umgestalteten Teufelsfässer getestet.



Inzwischen heißt die Wildwasserbahn aber Wickie Splash.



Von außen schön bunt gestrichen, von innen leider noch immer in trostlosem Grau gehalten.



Auch hier viel frische Farbe. Innen wurde offenbar auch umdekoriert, man hat aber offenbar die Beleuchtung vergessen...



Sehen konnte man da drin nämlich so gut wie nichts.



Wir waren 6 Personen. Passten also alle in ein Boot. Trotzdem war die Fahrt selbst (zumindest ab dem zweiten Platz) relativ trocken.



Nass wurden wir nur durch die Fontäne in der Kurve nach dem ersten Drop - und durch die Mitfahrer, die Wasser aus dem Kanal per Handarbeit nach hinten bzw. vorne schleuderten.
Bei einer weiteren Fahrt mit der Geforce trafen wir dann auch wieder auf den Rest der Gruppe, der dort für die letzte Reihe wartete. Interessanterweise saßen wir - obwohl wir später gekommen waren - mit ihnen in den gleichen Zügen. Allerdings in der ersten Reihe.


Das Grünzeug um die Bremse herum wurde auch kräftig gestutzt.



Gegenüber waren wohl die Boote von Tabaluga über den Winter abgestellt.



Apropos Tabaluga, da sollte sich ja auch noch was getan haben.



Und tatsächlich, die Pappaufsteller wurden endlich gegen richtige Figuren getauscht.



Sieht schon gleich viel besser aus.



Es folgte ein Avatar-Fotoshooting auf Flip. Der Ride-Op hielt uns bestimmt für verrückt.



Bitte warten. Please hold the line...



Spaß auf Majas Blütenturm. Irgendwie kommt die gute Stimmung auf dem Bild aber nicht rüber.



Auch dem großen Bruder wurde ein Besuch abgestattet, ehe sich die Gruppe abermals trennte. Einige mussten ja noch die Wilde Maus counten. Andere begaben sich direkt zu Sky Scream. Und wieder andere - mich eingeschlossen - nutzten die Zeit für eine Runde Donnerfluss. Wenn wir nicht so viel Platz gehabt hätten, wären wir mit Sicherheit auch ein bisschen nass geworden.


Zum Abschluss des Tages musste dann aber bei allen nochmals Sky Scream herhalten. Ich entschied mich dieses Mal für die vorletzte Reihe und konnte damit gemeinsam mit den anderen in der ersten Reihe fahren, die direkt hierher gekommen waren. Und wir schafften es sogar, uns erneut anzustellen, ehe die Warteschlange geschlossen wurde. Langsam leerte sich der Bahnhof, bis überall nur noch zwei Personen anstanden - abgesehen von mir als dritte Person in der letzten und noch ein paar mehr in der ersten Reihe. Ich witzelte noch, dass ich dann sitzenbleiben würde, bis die erste Reihe abgefertigt sei. Und tatsächlich, genau das konnte ich dann auch (die in der vorletzten Reihe durften zuvor schon sitzen bleiben). Es war dann aber doch "nur" eine zusätzliche Fahrt für mich, da sich die für die erste Reihe Wartenden auf die anderen Reihen aufteilten. Definitiv ein gelungener Abschluss eines entspannten Tages.


Auf dem Weg nach draußen prüfte Martin noch, ob die Bügelentriegelung am Superwirbel-Wagen noch funktioniert.



Die Upstop-Wheels wurden wohl zu Geld gemacht, damit man sich Sky Scream leisten konnte. S



Fazit: Obwohl wir vergleichsweise wenig gefahren sind, war es ein toller Tag im Holiday Park. Einen Großteil dazu beigetragen hat natürlich die Gruppe, den Rest erledigten die beiden großartigen Coaster Geforce und SkyScream. Ich hatte meine Bedenken, ob eine solche Thrillmaschine zum Holiday Park passen würde. Aber nun kann ich definitiv sagen: Verdammt nochmal, ja, das Ding passt perfekt dorthin! Die Jahreskarte werde ich demzufolge mit Sicherheit noch das ein oder andere Mal in dieser Saison verwenden. Smilie :761: - speedfreak - 234182 Zugriffe
Hab' Sonne im Herzen und Pizza im Bauch,
dann bist du glücklich und satt bist du auch.
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