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FKF North USA Tag 13.3&14: Cedar Fair-Qualität 06./07.07.17
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coasterfreak96
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Avatar von coasterfreak96
Link zum Beitrag #1001099 Verfasst am Donnerstag, 31. Mai 2018 15:45
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Donnerstag, 06.07.2017 FKF North USA Tour Tag 13.3: Canadas Wonderland - Teil 1


Nach mehreren Monaten konnte ich mich nun weiter an den Bericht setzen, nachdem er fast 4 Monate halbfertig warten musste. Da mittlerweile die Erinnerung etwas verblasst ist, wird es ab der Hälfte ungefähr etwas weniger ausführlich und ich beziehe mich somit dort verstärkt auf meine Notizen.


Nun ist es Zeit für den letzten Tourbericht. Da der letzte Park der dritte sehr Große der Tour ist, wird der Bericht auch ziemlich lang werden.
Nach dem Verlassen von Niagara Falls fuhren wir ein paar Stunden und erreichten schon einen Tag früher als zu Beginn der Tour gedacht den letzten Park der Tour um 18 Uhr. Somit standen uns immerhin noch 4 Stunden Parkzeit zur Verfügung.



Das letzte Ziel der Tour lautete Canadas Wonderland.


Ich freute mich schon sehr auf diesen Park. Hier sollten doch sehr viele und auch die ein oder anderen sehr interessanten Bahnen stehen. Deshalb war ich so froh, dass wir auch schon die Abendstunden des 13.Tourtages für diesen Park nutzen konnten. Da wir ja alle den Cedar Fair Platinum Pass besaßen, bedeutete das für niemanden Extrakosten.
Die Rucksackkontrolle funktionierte problemlos und auch an den Bahnen konnte man sie bis auf einer Ausnahme überall deponieren oder mit in den Wagen nehmen. Water Fountains gab es auch sehr viele. Im Gegensatz zu den anderen Parks der Tour waren sie hier auch sehr beliebt. Öfter musste man auch mal kurz warten. Wobei es wohl auch am Wetter lag. Denn anders als erwartet, wurde es weiter nördlich immer wärmer. Natürlich war mittlerweile Juli, doch gefühlt waren die beiden Tage in Canadas Wonderland die beiden wärmsten Tage der Tour. Immerhin war es eine trockene Hitze, sodass sie nicht den Spaß einschränkte. Da der Park eh nur wenige Indoor-Attraktionen besitzt, waren wir über das trockene Wetter sicher auch nicht böse. S
Eine schöne Überraschung wurde uns auch noch mitgeteilt: Am Abend nach Parkschluss sollte noch eine ERT stattfinden! Die Vorfreude war somit noch größer. S
Nun hatten wir aber noch die 4 Stunden auf eigene Faust Zeit. Mit wem ich genau wann und wo war, habe ich nicht mehr im Blick, da ich an den beiden Tagen mehrmals mit unterschiedlichen FKFlern unterwegs war. Daher werde ich dazu diesmal nicht so viel schreiben, denn dann bringe ich da nur was durcheinander. S


Der Eingangsbereich kommt schon mal echt schön daher.



Natürlich auch durch den schönen Wonder Mountain, der das Zentrum des Parks bildet.




Wir entschieden uns vom Parkeingang aus erstmal linksherum zu gehen und trafen zuerst auf den Eingang von Time Warp.


Die Warteschlange sah zwar recht lang aus, wir sahen das aber recht entspannt, da wir ja über einen Tag Zeit hatten. Bei dieser Bahn handelt es sich um einen Zamperla Flying Coaster bzw Volare aus dem Jahr 2004. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich bin glaube ich schon mal einen ähnlichen Flying Coaster-Typen auf einer Kirmes gefahren. Ist aber auch schon etwas her.


Das Einstiegssystem fand ich schon mal richtig genial.


Trotz der langen Warteschlange mussten wir nur 20 Minuten warten, da sie alle Wagen drin hatten und es so trotz geringer Kapazität relativ flott voranging. In der Station steigt man am Wagen dann eine Treppe hinauf und stellt sich zunächst an seinen Platz. Dann wird das Gitter hinter einem geschlossen und beim Verlassen der Station wird der Wagen in Flugposition gedreht.


Dann geht es den Spirallifthügel auf 15m Höhe hinauf.



Vorne kann man sich an Griffen festhalten, doch durch die Haltung ist es anders als bei SLCs nicht möglich, den Kopf an eine Seite zu drücken.


Dann ging es los. Die beiden Heartline Rolls waren noch okay zu fahren. Doch ich kriegte in jeder Kurve eine gewischt und aufgrund der Flughaltung konnte ich nichts dagegen tun. Das war überhaupt keine schöne Achterbahnfahrt und ich war sehr froh, als ich endlich die Schlussbremse erreichte.

Fazit: Spontan fallen mir von der Tour nur noch der Woodie Avalanche und der Toboggan in Little Amerricka ein, wo ich das gleiche Gefühl hatte: Ein Glück, dass diese Fahrt endlich beendet ist! Für mich eine der schrecklichsten Bahnen der Tour, sie wird mich gewiss nie wieder sehen!



Weiter ging es direkt nebenan zum 1995 gebauten Vekoma SLC Flight Deck.



Der Wartebereich konnte auch mit etwas Thematisierung aufwarten.



Die Abfertigung im 2-Zug-Betrieb war okay und so kamen wir mit 15 Minuten Wartezeit hin.



Die Bügel kamen mir im Kopfbereich etwas enger als gewohnt vor, hier war es nicht ganz so leicht wie sonst, sich gegen eine Seite zu lehnen.


Somit wurde auch die Fahrt mit diesem SLC recht ruppig. Die Version in Darien Lake fand ich aber trotz mehr Kopffreiheit schlimmer.


Fazit: Im Gegensatz zu seinem Nachbarn ist Flight Deck fahrbar und SLCs haben ja zumindest auch ein paar spaßige Stellen und schauen von außen auch gut aus.



Nach dem etwas robusten Auftakt wurde die Runde linksherum fortgesetzt und nun sollte eine der Bahnen folgen, auf die wir uns mit am meisten gefreut haben.


Die Rede ist von Behemoth, dem 2008 gebauten B&M-Hyper.


Mein 3.B&M-Hyper. Bis vor gut 5 Jahren war sie die größte Bahn des Parks, bis sie von einem 2.B&M-Hyper abgelöst wurde. In alten Berichten habe ich aber mehrfach gehört, dass Behemoth dennoch die beste Bahn des Parks sein soll. Daher war die Vorfreude natürlich sehr groß.
Der Wartebereich war auch hier ziemlich voll und wir befürchteten eine lange Wartezeit. Doch dank 3-Zug-Betrieb und super Abfertigung waren wir nach 20 Minuten bereits in der Station.


Neu für mich war die Sitzanordnung, die Außensitze sind jeweils etwas nach hinten versetzt. Das sorgt für mehr Beinfreiheit, wobei ich bei meiner Körpergröße auch bei normalen B&M-Hypern nie Probleme habe.



Ich wählte wie gewohnt natürlich die letzte Sitzreihe.



Anschließend wird man auf eine Höhe von 70m gezogen.






Dann geht es recht steil im 75° Winkel hinab.



Es geht nun über mehrere große Hügel hinweg, unterbrochen durch eine hochgelegene Wendekurve.



Dabei wird doch für einen B&M-Hyper ziemlich gute Airtime geboten.



Die Blockbremse greift erfreulicherweise nicht ein und anschließend geht es in eine interessante und recht druckreiche Helix-Kurven-Kombination. Zum Abschluss folgen noch ebenfalls gut erhebende Bunny Hops.


Fazit: Behemoth bietet tatsächlich für einen B&M-Hyper gute Airtime, die für mich allerdings meistens noch nicht ganz im Ejector-Bereich ist. Das Layout ist echt schön und macht eine Menge Spaß. Nun kommt aber der Haken: Hinten sitzend habe ich in den ersten Tälern etwas Rütteln verspürt, was ich so bisher nur vom ersten Tal vom Silver Star kannte. Das war jetzt nicht sehr störend, aber ich habe das schon deutlich gespürt. So landet Behemoth für mich im Gesamturteil sogar hinter meinem bis dahin Lieblings-B&M-Hyper Raging Bull. Aufgrund der besseren Airtime würde ich die Bahn aber knapp vor Silver Star setzen. Trotz der kleinen Kritik eine super spaßige Bahn mit tollem Layout!



Das nächste Ziel war der Back Lot Stunt Coaster. Leider ist dies mein einziges Bild.


Der 2005 von Premier Rides gebaute LIM Launch Coaster ist in mehreren Cedar Fair Parks zu finden. Für mich war es der erste und ich wusste bis auf ganz wenige Stellen nicht, was mich hier erwartet.
Bei guter Abfertigung mussten wir auch hier nur 15 Minuten warten. Dann nahm ich hinten in den schicken Zügen Platz, die wie Minis ausschauen. Etwas seltsam war der Schoßbügel. Das war so eine dicke Rolle, wie ich sie schon mal ähnlich bei manchen Fitnessstudio-Geräten zur Arretierung des Körpers gesehen habe. Dieser "Schoßbügel" lag bei mir nämlich mehr am Bauch an, als auf dem Schoß. Das war ein etwas seltsames Gefühl, störte bei der Fahrt dann zum Glück aber kaum.
Dann erlebt man mehrere gute Launches und ein spaßiges Layout. Dieses besteht größtenteils aus mehreren guten Kurven und Umschwüngen. Schließlich fährt man auch noch in einen gar nicht mal so kurzen Darkride-Part hinein, damit hatte ich mal gar nicht gerechnet. Drinnen ist es auch stockfinster, sodass er seine volle Wirkung erzielen kann. Bei dessen Ausfahrt geht es relativ steil abwärts, sodass man hinten sitzend mit sehr schöner Airtime herauskommt.

Fazit: Ich war recht unvoreingenommen zu dieser Bahn und war erst etwas skeptisch wegen der Bügel. Den Fahrspaß dämmen sie aber nicht wirklich ein und ich hatte doch eine Menge Spaß auf dieser Bahn! S Für mich sogar mit eine der besten Bahnen des Parks.



Nun wurde es mit dem Mighty Canadian Minebuster Zeit für die erste Holzachterbahn-Fahrt des Parks.


Sie ist eine von 5 Achterbahnen, die noch seit dem Eröffnungsjahr 1981 bestehen. Von den beiden großen Holzachterbahn ist sie die ganz minimal höhere und etwas längere Bahn. Der Hersteller ist Curtis D. Summers. Auch hier war die Warteschlange nicht kurz, doch bei guter Abfertigung im 2-Zug-Betrieb mussten wir keine 15 Minuten warten.


Zum Glück gibt es hier 3er-Reihen in den Wägen, sodass ich im vorletzten Wagen die Mittelreihe wählte.



Nach einer Linkskurve wird man dann auf 27m Höhe gezogen.


Oben angekommen, passiert man eine Rechtskurve und wird nach dem First Drop in ein mal etwas anderes Out and Back- Layout entlassen. Es geht über zwei niedrige, flache Hügel hinweg, die passable Airtime bieten. Nun geht es in eine hochgelegene Wende und anders als sonst fährt man nicht parallel, sondern leicht schräg versetzt zurück. Es werden erneut flache Hügel mit passabler Airtime überquert. Anschließend wird man schon recht früh nach links geneigt, bevor man in eine sehr lange Helix nach links geschickt wird. Dabei passiert man auch einen recht lauten Tunnel. Danach ist die Schlussbremse erreicht.

Fazit: Mighty Canadian Minebuster zählt definitiv nicht zu den Highlight-Holzachterbahnen der Tour. Es rüttelte etwas bei der Fahrt, doch in der Mittelreihe lässt sich die Bahn gut fahren. Ich fand das Layout mal ein klein wenig anders und die Fahrt spaßig. Durch die überwiegend niedrigen Hügel wird die meiste Zeit ein hohes Tempo gehalten und man wird mehrfach angenehm aus dem Sitz gehoben. Eine schöne Bahn, bei der ich aber leider nicht mehr zu einer Wiederholungsfahrt gekommen bin. Vielleicht ist die Airtime im letzten Wagen ja noch ein wenig besser.



Als nächstes ging es für uns zu Vortex, einem 1991 gebauten Arrow Suspended Coaster.


Hier gab es das gewohnte Bild: Es sah nach einer ordentlichen Warteschlange aus, doch wir waren bereits nach 10 Minuten dran. Doch gerade bei dieser Bahn war das kein Wunder. Das war einfach nur Wahnsinn, wie zügig hier im 2-Zug-Betrieb abgefertigt wurde! Irgendwo war glaube ich auch eine Auszeichnung für die beste Crew des Parks zu sehen. Die Gates werden geöffnet und kaum ist man drin, werden sie auch wieder geschlossen. Alle flugs rein in den Zug und los gehts!


Ist bei den Wagen mit den hohen Seitenwänden gar nicht so einfach. Der Rucksack muss hier mit in den Wagen genommen werden.


Ich nahm Platz in der 3.Reihe. Wir hatten vorher von einem FKFler die Empfehlung bekommen, dass die Bahn vorne mehr Spaß machen soll. Der Schulterbügel sollte zum Glück wie schon beim Ninja in Magic Mountain keine Probleme verursachen.
Vorfreude gab es auch deshalb, weil dies die erste von 3 Achterbahnen im Park ist, die mit dem Wonder Mountain in der Mitte des Parks interagiert. Diese Bahn sogar am meisten, denn der Lifthill führt einen erstmal auf den Wonder Mountain hinauf! Dieser war oben dann etwas schlichter als erwartet, dennoch echt mal was anderes, so einen Lifthill zu beenden. Man fährt nun langsam über den Berg und auf den Rand des Berges zu. Dort angekommen, stürzt man steil und mit einer Menge Speed in die Tiefe! Allein dieser Auftakt ist schon super, doch auch der ganze Rest der Fahrt ist einfach nur ein Riesenspaß. Auf dem schönen, grünen Terrain-Layout passiert man mehrere druckvolle Kurven, speedreiche Drops und die Wagen schwingen mehrfach sehr stark aus, auch bis zu 90°! Gegen Ende der Fahrt passiert man noch eine sehr lange und extrem druckvolle Rechtskurve direkt über einem See, die eines der vielen Highlights dieser Bahn ist. Teilweise erfolgen die starken Ausschwingungen direkt hintereinander in beide Richtungen, sodass man hier mal Umschwünge auf eine ganz andere Art erlebt. Das ist auch kurz vor der Schlussbremse der Fall. Bei dessen Ankunft hat man noch richtig viel Speed drauf und ist noch in Schräglage von der vorherigen Kurve. So wird man vorne sitzend im ungefähr 90°-Winkel zum Stillstand gebracht und schwingt dann noch aus, was ein extrem witziges Finale bietet.

Fazit: Man hat es sicher gemerkt, ich war richtig begeistert von Vortex. Ninja fand ich auch schon sehr gut, aber die Bahn wird erst in der 2.Hälfte so richtig zackig. Hier wird das komplette Layout mit einer Menge Speed durchfahren und somit ist die Fahrt auch wieder ziemlich flott vorüber. Dennoch ein wirklich fantastisches Terrain-Layout und durch das unkontrolliert freie Schwingen der Wagen kann man nie vorhersehen, wie man die folgende Kurve passiert. Dazu speedreiche Drops und sehr druckvolle Kurven, das alles macht Vortex für mich zu einem der Highlights dieses Parks. Ich hatte mich zwar schon sehr auf die Bahn gefreut, doch für mich etwas überraschend landete sie bei mir nur ganz knapp hinter Behemoth. Vortex hatte sich für den Folgetag auf jeden Fall Wiederholungsfahrten gesichert! Top Bahn! S



Langsam setzte die Abenddämmerung ein und wir erreichten den Kinderbereich. Dort war schon Mehreres geschlossen, doch Silver Streak war noch geöffnet.


Diese 2001 gebaute Bahn ist mein dritter Vekoma Suspended Family Coaster nach Orkanen und Kvasten. Die Abfertigung war okay und so konnten wir nach gut 10 Minuten im Zug Platz nehmen.


Aus der Station fahrend wird man auf knapp 15m Höhe gezogen.


Es schließt sich ein sehr familienfreundliches Layout an mit den gewohnt guten Fahreigenschaften dieses Bahntyps. Die Fahrt ist nicht sehr spektakulär, doch die Schlusskurve kommt dann noch einigermaßen druckvoll daher.



Es wurde immer dunkler, deshalb ist das Bild vom Wild Beast-Eingangsschild nicht so ganz gelungen.



Das gelang am Folgetag etwas besser.



Die zweite große Holzachterbahn des Parks stammt ebenso aus dem Eröffnungsjahr 1981 und wurde von Curtis D. Summers und Philadelphia Toboggan Coasters gebaut.


Es waren beide Züge drauf und obwohl Walk On war, wurde man sehr zügig abgefertigt, top! Leider gibt es hier keine 6er-Wagen wie beim Canadian Minebuster.


Ich platzierte mich hinten und dann ging es hinauf auf 25m Höhe.



Die Fahrt war dann recht ruckelig, bot aber immerhin passable Airtime.



Im Vergleich zum anderen großen Woodie etwas ruckeliger und kürzer, aber dennoch ganz nett.


Fazit: Wild Beast sticht aus den vielen Holzachterbahnen auf der Tour nicht wirklich hervor. Die Bahn war schon recht ruckelig, aber noch gut fahrbar. Airtimemäßig steht sie nicht weit hinter der anderen Holzachterbahn, das langgezogene Out and Back-Layout und die etwas besseren Fahreigenschaften machen für mich aber den Minebuster zur definitiv besseren großen Holzachterbahn im Park. Einmal fahren reicht, dennoch ist Wild Beast ganz nett.


Viel Zeit war nun nicht mehr, zu zwei Fahrten sollte es vor Parkschluss aber noch kommen.


Nahe unserer ERT-Bahn befindet sich Dragon Fire, ein Custom Looping Coaster von Arrow. Sie stammt auch aus dem Eröffnungsjahr 1981.


Wie bei der Bahn zuvor waren beide Züge in Betrieb, obwohl wir sofort einsteigen konnten. Wie gewohnt nahm ich hinten im Zug Platz.
Einer aus meiner Gruppe erwähnte es schon vor der Fahrt, während dieser sollte ich es auch feststellen: Bei Dragon Fire handelt es sich um eine gespiegelte Variante von Big Loop, meiner ersten Inversionsbahn! Wobei man fairerweise sagen muss, dass wenn Big Loop eine gespiegelte Kopie von Dragon Fire ist, da die Bahn aus meinem Heimatpark 2 Jahre jünger ist.
Dennoch kam da aufgrund des Layouts ein sehr vertrautes Gefühl auf, wobei es aufgrund der vielen Fahrten mit Big Loop schon irgendwie witzig war, alle Fahrelelemente in die jeweils andere Richtung zu erleben.


Abgesehen davon sticht die Bahn aber nicht wirklich heraus, auch von den Fahreigenschaften her.


Fazit: War schön, ein kleines Stück Heimat hier im Canadas Wonderland vorzufinden, sonst sticht Dragon Fire aber nicht aus den vielen guten Arrow-Loopern auf der Tour hervor. Die Fahreigenschaften waren ordentlich, doch auch layouttechnisch gab es es bessere vergleichbare Bahnen auf der Tour. Dennoch fahre ich immer gerne die klassischen Arrow-Looper, auch diesen!


Es war nun schon dunkel und kurz vor Parkschluss, somit lohnte sich der Weg weg von der ERT-Bahn nicht mehr. Da bot sich doch an, gleich daneben die erste Fahrt an diesem Abend zu absolvieren, die keine Achterbahn ist.


Die Rede ist vom Drop Tower. Er ist vom gleichen Typ wie derjenige in Six Flags Great America und man erreicht eine Höhe von 70m.



Auch hier werden mehrere Gondeln gleichzeitig hochgezogen und grad im Dunkeln gibt es eine tolle Aussicht.



Der freie Fall ist dann auch wie gewohnt schön spaßig und intensiv. Eine Fahrt lohnt sich immer!



Nun war die Parkzeit vorüber und wir warteten noch eine halbe Stunde bis 22:30 Uhr, dann konnte die ERT beginnen. Ich freute mich schon sehr auf diese Bahn, auch wenn Behemoth von den bisher gelesenen Erfahrungen den besseren Stand hatte.


Gemeint ist Leviathan, der erste B&M Hyper Coaster mit einer Höhe von über 90m.


Da es so dunkel war, stammen alle Bilder vom Folgetag.
Die Bahn wurde 2012 gebaut und bietet folgende Eckdaten: 93m Höhe, 148 km/h Höchstgeschwindigkeit und knapp 1,7km Länge.
Eine halbe Stunde klingt nicht nach extrem viel ERT-Zeit, doch es wurden alle drei Züge drauf gelassen. Dabei hätten schon 2 Züge mehr als locker für alle gereicht, Wahnsinn! Somit war sitzen bleiben und freie Platzwahl wunderbar möglich. In welch unfassbarer Geschwindigkeit sie die Züge dann auch noch abgefertigt haben, war einfach nur fantastisch und rekordverdächtig. So sind wir in der halben Stunde zu unzählig vielen Fahrten gekommen.


Matthias Uhl und ich waren die Letzten und entschieden uns, allein auf den dritten Zug zu warten. Somit konnten wir die Front Row links und rechts wählen und hatten einen ganzen Zug für uns allein.



War schon irgendwie unheimlich und nervenaufreibend zugleich, so allein da in fortgeschrittener Dunkelheit 93m in die Höhe gezogen zu werden! S


Dann folgt ein steiler und atemberaubend langer First Drop, im Tal sorgt dann noch ein kurzer Tunnel für einen netten Headchopper Effekt. Es folgt eine hochgelegene Rechtskurve und nach dessen Abfahrt folgt mein Lieblingselement nach dem First Drop: Ein sehr kleiner, flacher Hügel wird überfahren und man schwebt schön in den Bügel hinein. Noch während der Schwebe wird der Zug bei knapp 150 km/h in einem Umschwung nach links geworfen! Bei jeder Fahrt hat mich dieses Element grad aufgrund des extrem hohen Tempos an der Stelle wieder begeistert! S Es folgen noch zwei schön große Hügel, die vorne und hinten für einen B&M-Hyper gute Airtime liefern und zwei hochliegende Wenden. Danach folgt leider schon direkt die Schlussbremse.
Eine Auffälligkeit noch in der Last Row: Im Tal nach dem First Drop gibt es auch hier ein ganz minimal unruhiges Fahrverhalten, allerdings nicht so stark wie bei Behemoth. Auch aus diesem Grund, doch vor allem weil der Fahrtwind einfach so unglaublich ist, habe ich hier tatsächlich die Front Row der Last Row vorgezogen. Der Ausblick in der Dunkelheit ist natürlich auch super.







Fazit: Eine richtig tolle ERT! Eine fantastische, sehr motivierte Crew und eine Bahn, die man nicht genug fahren kann. Habe glaube ich sogar mehrmals "Beste Bahn der Tour!" gehört. Für mich kommt sie nicht ganz an Millennium Force und Top Thrill Dragster heran, doch sie steht defintiv sehr weit vorne bei den Tourhighlights. Dass ich die Bahn trotz des viel zu kurz vorkommenden Layouts besser als Behemoth und auch Raging Bull finde, hat man sicher herauslesen können. S Fantastische Bahn!


Kurzes Zwischenfazit: Obwohl es nicht gerade leer im Park war, hatten wir doch eine Menge geschafft. 9 Achterbahnfahrten plus eine Fahrt mit dem Free Fall ist bei der Parkfülle in 4 Stunden schon echt beeindruckend. Alles dank wohl überall maximal Kapazitäten und überwiegend fantastischen Abfertigungen. Dazu noch die klasse ERT, ein wirklich gelungener Abend! Wir waren schon gespannt auf den zweiten Tag.



Kurz nach 23 Uhr ging es dann in das letzte Hotel. Mit ein paar wenigen anderen verbrachte ich dort 2 Nächte. Da Matthias Uhl schon einen Tag früher als ich abreisen sollte, gab es nun einen Zimmerpartnertausch. Ich flog nämlich wieder mit Matthias Gänserich zurück. Somit musste ich mir immerhin keinen neuen Vornamen merken. S


Freitag, 07.07.2017 FKF North USA Tour Tag 14: Canadas Wonderland - Teil 2


8:10 Uhr verließen wir das Hotel Richtung Park. Nachdem der vorherige Abend super geendet hatte, sollte es gleich morgens super weitergehen: Eine Backstage-Führung des Wonder Mountain's Guardian!


Viele waren die Bahn wohl schon gefahren, wir noch nicht. Somit gab es noch so manches zu entdecken und das besondere Element während der Fahrt konnte man mal aus einer anderen Perspektive beobachten.


Doch damit nicht genug. Als nächstes konnten wir eine Werkstatt hinter Wild Beast besuchen. Dort gab es interessante technische Erklärungen und Reifen und Sicherheitsgurte mehrerer Bahnen waren unter anderem zu sehen.

Das war allerdings immer noch nicht das Ende. Als Highlight sollte nun auch noch die zweite ERT in diesem Park auf Behemoth stattfinden! Das bedeutete allerdings einen Fußmarsch von einem Ende des Parks zum anderen. Von der Reihenfolge her wäre vielleicht der Besuch der Werkstatt vor dem Guardian sinnvoller gewesen, so hätte man etwas Weg gespart, aber das war jetzt nicht weiter schlimm.
Schade war nur, dass wir (inklusive Dirk) beim Verlassen der Werkstatt die vordere Gruppe mit der Parkmitarbeiterin verloren und dann im Park von einer Mitarbeiterin angehalten wurden. Sie durfte uns ohne Führung leider nicht weiterlassen. Das war natürlich etwas ärgerlich, weil wir dadurch etwas Zeit verloren, doch sie hat halt auch nur den Anweisungen entsprechend gehandelt.
Kurz darauf konnten wir dann noch zu der Bahn gehen und zumindest ein paar wenige Fahrten absolvieren. Leider war im Gegensatz zum Abend davor die Stimmung nun merklich angespannt, was ich sehr schade fand. Die Crew war nämlich extrem motiviert und die Stimmung wurde nicht so richtig mitgemacht. Na klar war das schade, aber für mich war die Sache im Zug sitzend gegessen und ich wollte einfach nur noch Spaß haben.


Nun aber zur Bahn: Gerade aufgrund der Erfahrung vom Vortag probierte ich auch mal die vorderen Reihen aus. Dort waren die Vibrationen tatsächlich quasi nicht vorhanden, hinten aber weiterhin so wie am Vortag wahrgenommen. Somit bin ich auch diesen B&M Hyper lieber vorne als hinten gefahren. Auch vorne gibt es gute Airtime und die Bahn macht eine Menge Spaß. Definitiv für mich Platz 2 im Park.



Danach hatten wir bis 13 Uhr freie Zeit im Park zur Verfügung, anschließend war ein gemeinsames Mittagessen geplant.
Ich hatte nie so einen richtigen Tourkoller, doch an diesem Tag hatte ich doch nicht so extrem große Lust aufs Fahren wie sonst. Daher ging ich zusammen mit den anderen den Tag ziemlich entspannt an.


Als erstes ging es für uns zum 2014 gebauten, schon morgens gesehenen Wonder Mountain's Guardian. Leider war dies die einzige besuchte Bahn des Parks, wo man die Rucksäcke nicht deponieren oder mit in die Bahn nehmen konnte. Deshalb teilten wir unsere Gruppe in zwei Teile und besuchten nacheinander die Bahn. Wir wollten ja alle den Tag etwas entspannter angehen. Nach einer kurzen Störung morgens konnten wir die Fahrt nun antreten.


Die Bahn wurde von ART Engineering gebaut und ist bis auf den Drop auf dem Bild eigentlich ein reiner Interactive Darkride.


Mit einer 3D-Brille ausgestattet fährt man nach dem Drop in den Wonder Mountain hinein. Dort fährt man eigentlich überwiegend nur an Leinwänden vorbei, die eine nicht allzu gute Bildqualität hatten. Spoiler: Am Ende folgt noch ein sehr gut in Szene gesetzter, Freefall-Drop.


Weiter die noch nicht gefahrenen Bahnen erkundend ging es zu Fly. Auch wenn der Name es anmuten lässt, handelt es sich hier nicht um einen Flying Coaster.


Sondern um eine 1999 gebaute Wilde Maus von Mack.


Schon am Vortag war diese äußerst gut besucht und auch jetzt war schon vormittags wieder eine ordentliche Warteschlange. Die Bahn scheint hier ziemlich beliebt zu sein. Dennoch ging es im Rahmen der Kapazität recht gut voran und mit den gut 20 Minuten Wartezeit konnten wir bei der Warteschlangenlänge echt gut leben.


Das Layout müsste das Gleiche sein wie im Legoland und beim Coast Rider in Knotts Berry Farm.


Ich konnte bei der Fahrt dann aber die Beliebtheit nachvollziehen. Im Gegensatz zu den beiden vorher genannten Bahnen wird hier kaum gebremst. Somit wurden gerade die Kurven schön schnell durchfahren und es wird eine schön spaßige Maus-Fahrt geboten. Passend dazu waren auch die Fahreigenschaften sehr gut. So macht das Maus-Fahren Spaß!



Nächstes Ziel war die letzte, mit dem Wonder Mountain interagierende Bahn: Thunder Run.



Der Powered Coaster von Mack ist die vierte Bahn, die aus dem Eröffnungsjahr 1981 stammt.


Wie üblich bei dem Bahntyp wird hier 2 Runden gefahren, was zu einer Wartezeit von 15 Minuten führte.
Bei dieser Fahrt gibt es ein kurzes und ein längeres Tunnelsegment. Die letzte Helix kam mir vom Radius kleiner und dadurch etwas intensiver als bei Grottenblitz und dem Alpenexpress vor. Dafür sind die Tunnel bei beiden etwas schöner gestaltet als hier. Dennoch wie zu Hause eine schöne Fahrt, die man immer mal mitnehmen kann.



Nun ging es ins Planet Snoopy, denn zumindest eine Achterbahn dort wollte ich auch als Nicht-Counter fahren.



Den Ghoster Coaster, die fünfte und letzte Achterbahn des Parks, die aus dem Eröffnungsjahr 1981 stammt.



Es handelt sich hier um eine Familien-Holzachterbahn von Philadelphia Toboggan Coasters mit dem bereits aus Little Amerricka bekannten Layout.


Eine Besonderheit im Vergleich zu den anderen kleinen Woodies gab es aber: Hier wurden 2 Züge eingesetzt! Bei dem kurzen Layout brachte das eigentlich keine wirkliche Kapazitätserhöhung, aber gut, Canadas Wonderland meint es wohl einfach sehr gut mit der Kapazitätsauslastung. S


Auch hier wird eine schöne, spaßige und familiengerechte Holzachterbahnfahrt geboten.



Die Counter wollten nun noch die beiden verbliebenen Achterbahnen fahren, ich lies sie aus.


Das betrifft einmal den Vekoma-Boomerang Bat von 1987.



Im Gegensatz zum vorherigen Tag war die Warteschlange zwar deutlich kürzer, doch ich hatte an dem Tag nicht so Lust auf einen Boomerang.



Erst Recht lies ich die "Achterbahn" Taxi Jam von 1998 aus. Man musste sich wohl eine Extragenehmigung für eine Fahrt dort holen.




Ich nutzte die Zeit lieber weiter im Kinderbereich für den Kinder-Interactive Darkride Boo Blasters.


Knapp 10 Minuten musste für die Fahrt gewartet werden. Mein Laser funktionierte nicht, aber ich wollte den Ride eh nur gemütlich zum Anschauen fahren.


Ich fand ihn ganz nett gestaltet und gegen Ende gibt es gerade für einen Kinder-Darkride noch eine ganz gute Überraschung.




Eine Fahrt war vor dem Mittagessen noch drin. Da es auch in der Nähe lag, bot sich eine Wiederholungsfahrt mit dem fantastischen Suspended Coaster Vortex an.



Der steile Drop hinunter vom Wonder Mountain...



...direkt über die Parkgäste hinweg. Es wurde schon wieder super flott abgefertigt und die Bahn macht einfach Spaß ohne Ende!




Nun ging es zum Food Court zum gemeinsamen Mittagessen.


Dort gab es ein All You Can Eat mit Burgern, Hot Dogs, Salat und Nudelgerichten. Es war schön vielfältig und hat gut geschmeckt, sehr schönes Mittagessen!



Da es ziemlich warm und ich etwas kaputt war, folgte ich der Mehrheit mit zu einer Show im Theatre.



14 Uhr wurden wir eingelassen.


Ich besuche sonst eher selten Shows und kann es dadurch nicht ganz so objektiv beurteilen, doch mir hat die Show sehr gut gefallen. Das Theater an sich und die Bühne waren schön gestaltet und es wurde ein bunter Mix aus Comedy, Tanz und vor allem verschiedenen Artistik-Einlagen geboten. Was mir ebenfalls sehr gefiel: Über der Bühne sorgte eine kleine Band für Live-Musik. Nach 30 Minuten mussten wir dann leider das schön kühl klimatisierte Theater verlassen.



Nun hatte ich wieder Lust aufs Fahren und das zog mich zum Parkhighlight Leviathan.



Auch im Normalbetrieb wird super flott im 3-Zug-Betrieb abgefertigt und die lang wirkende Warteschlange ist im Nu weg.



Auch tagsüber macht die Bahn gerade in der Front Row eine Menge Spaß.



Bei den Temperaturen mit schönem Fahrtwind über die Hügel zu gleiten, ein schönes Gefühl



Auch beim Free Fall drehte ich noch eine Runde und es ging noch zu zwei weiteren Fahrten auf Vortex.



Die druckvolle Kurve am See ist eines der vielen Highlights dieser Bahn



Danach besuchten wir noch ein kleines Kino, von dem ich leider kein Bild habe. Dort wurde der 15-minütige Film Our Canada gezeigt, wo auf Besonderheiten des Landes und insbesondere die schöne Natur in diesem Land eingegangen wurde. Leider hatten wir ja nur einen winzigen Teil des riesigen Landes gesehen.


Um 16:30 Uhr verabschiedeten wir dann die erste Gruppe am Parkausgang, deren Flieger schon etwas früher abheben sollte.


Danach ging es nochmal zu ein paar Abschlussfahrten auf Leviathan, bevor auch wir gemeinsam mit der zweiten Gruppe den Park verließen.












Abschließend noch ein paar weitere Bilder aus dem Park:


Snoopy



Psyclone






WindSeeker






Shockwave



Der TopSpin Riptide fuhr meine ich nicht



Der schöne Wonder Mountain in der Mitte des Parks













Fazit:

Canadas Wonderland wird häufig auf die beiden B&M-Bahnen reduziert und sonst als Park mit Standardware abgetan. Ich finde, das wird dem Park nicht gerecht. Zwar sind die Bahnen für mich auch das Highlight, doch gerade mit Vortex hat man einen weiteren Top Coaster da stehen und auch auf vielen anderen Bahnen in diesem Park hatte ich eine Menge Spaß. Zudem gibt es ein paar wirklich schöne Ecken im Park, gerade um den Wonder Mountain. Die Abfertigungen waren überwiegend sehr gut bis herausragend. Der Park holt gefühlt so ziemlich das Maximum an Kapazität und Abfertigung heraus, auch wenn Cedar Point da wohl insgesamt noch etwas besser da steht.
In meinem Cedar Fair-Ranking streitet sich der Park bei mir mit Knotts Berry Farm um Platz 2. Durch die zwei tollen Themenfahrten und die insgesamt noch schönere Gestaltung des Parks liegt Knotts Berry Farm für mich wohl leicht vor Canadas Wonderland.
In der Tour streitet sich der Park ebenfalls mit Six Flags Great America um Platz 2. Vieles war ähnlich gut, die Abfertigung und die Gestaltung, aber auch so das Achterbahnportfolio liegt für mich nicht weit auseinander. Leviathan ist besser als alle Bahnen in Great America, doch das gesamte Coaster-Lineup finde ich in Great America doch minimal besser. Ich denke da gerade an den Vergleich der beiden großen Holzachterbahnen der Parks.
Dennoch war Canadas Wonderland ein perfekter Abschluss für eine richtig tolle Tour!




Tourfazit:

Da ich mir nichts mehr nach dem Parkbesuch notiert habe und mich sowieso nicht mehr daran erinnern kann, komme ich gleich zum Tourfazit. Ich werde eines hier schreiben, aber auch nochmal extra für den FKF.
Ich habe ja schon eine Tour mit Dirk als Reiseleiter nach Skandinavien mitgemacht und wurde wieder bestätigt, dass es viel Spaß macht, mit Dirk auf Freizeitparkreise zu gehen. Für alles ist gesorgt, man hat Spaß als Gruppe und selbst wenn mal eine Kleinigkeit schief läuft wie in Canadas Wonderland, schmälert das für mich kein bisschen dieses Fazit.
An die Onrider: Auch mit dem FKF kann man sehr schön Touren machen, es hat mir auch mit der größtenteils für mich neuen Gruppe viel Spaß gemacht. Ein paar kleine Unterschiede gibt es, aber ich habe auch mit dem FKF eine schöne Zeit verbracht. Eine Skandinavien-Tour ist halt auch nochmal etwas anders als eine etwas längere USA-Tour. S Deshalb lässt es sich nicht so leicht vergleichen.
Die Parks waren auch überwiegend super und gerade nach langen Tagen fand ich die vielen kleinen Parks als Abwechslung echt schön. Eine schöne Zeit, an die ich mich immer gern erinnern werde.



Abschied:

Das mag etwas überraschend kommen, wobei, wenn man meine geringe Aktivität in letzter Zeit betrachtet, wohl eher doch nicht. Ich habe mich entschieden, onride und den FKF zu verlassen. Bevor Missverständnisse aufkommen: Das hat nichts mit Problemen mit den Mitgliedern oder den Leitern zu tun, sondern persönliche und private Gründe. Über die werde ich hier nicht öffentlich schreiben, ist ja schließlich ein Freizeitparkforum und kein öffentlicher Blog von mir. S Gerade im letzten Dreivierteljahr hat sich eine Menge in meinem Privatleben geändert, die Prioritäten haben sich stark verschoben und so habe ich diese Entscheidung getroffen. Die Entscheidung steht auch schon länger fest, ich wollte allerdings noch vorher die Berichtserie zu Ende führen. Denn was man angefangen hat, muss man ja auch beenden. S
Ich werde wohl noch passiv manchmal mitlesen, doch von mir wird es keine Beteiligung mehr an Treffen und Touren beider Vereine und auch keine Berichte mehr geben.
Daher bleibt mir nur noch mich bei allen Mitgliedern und Organisatoren für die schöne und spaßige gemeinsame Zeit zu bedanken! S Und bucht auf jeden Fall die North USA Tour hier auf Onride, ich kann sie nur weiterempfehlen!
Ich hatte viel Spaß, habe eine Menge gesehen und konnte mein Hobby super in diesem Rahmen ausleben. Im kleinen privaten Rahmen mit Freunden/Familie werde ich sicherlich noch gelegentlich dieses Hobby ausüben, doch in Zukunft halt mehr auf anderes konzentrieren.
Machts gut und viel Freude weiterhin beim Coastern! S

Kevin
Bends
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Aufsteiger

Deutschland . NW
 
Avatar von Bends
Link zum Beitrag #1001101 Smartphone verfasst am Donnerstag, 31. Mai 2018 16:20 Relax
Danke für deine Berichtsreihe und es freut mich für dich, das du bei den Touren eine gute Zeit hattest. Da kann ich auch nur so bestätigen, auch wenn ich schon länger an keiner großen Tour mehr teilnehmen konnte.

P.S. Ohne einen richtigen, dramatischen, Abschiedsthread im Unterforum onride.de ist es gemäß den Nutzungsbedingungen nicht gestattet onride zu verlassen.
Ich bitte darum dies kurzfristig nachzuholen. S

Spaß beiseite, auch wenn dir uns nicht kennen wünsche ich dir alles Gute.
stilbruch
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Leiter Dirk Lather
Bad Homburg vor...
Deutschland . HE
 
Avatar von stilbruch
Link zum Beitrag #1001222 Verfasst am Samstag, 02. Juni 2018 16:23 Relax
Mein Lieber Kevin,

herzlichen Dank hier nochmal für diese wunderbaren Tourberichte.
Du hast wirklich viele kleine Details mit untergebracht, die ich selbst schon vergessen hatte.

Das Du uns "verlassen" möchtest finde ich sehr schade und ich hoffe, dass ich Dich trotzdem nochmal im einen oder anderen Park wiedersehe.

Danke nochmal und Gruß
Dirk

liebe Grüße,
Dirk
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.
(Aldous Huxley, engl. Schriftsteller und Kritiker, 1894-1963)
Lacront
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Mitglied Daniel

Schweiz . ZH
 
Avatar von Lacront
Link zum Beitrag #1001248 Verfasst am Sonntag, 03. Juni 2018 17:57 Relax
Auch von mir vielen Dank für den tollen Abschlussbericht einer mitreissenden Berichtserie! Smilie :25: - Dr. Weizenkeim - 1874166 Zugriffe Ich habe damals ganz ähnliche Eindrücke von Canada's Wonderland mitgenommen und kann dir bei den Bahnenbewertungen eigentlich überall zustimmen - nur bei der Maus scheine ich einen etwas schlechteren Tag als ihr erwischt zu haben.

Beim letzten Abschnitt angelangt war ich dann aber doch überrascht und auch ein bisschen traurig darüber, dass dein Abschied vom Coaster-Fandom so "definitiv" ausfällt. Obwohl ich mir einfach zusammengereimt hatte, dass du wohl schlicht mehr mit der Schule zu tun hast und das Hobby dahingehend etwas zurückstellen musst, kommt dieser Schritt zumindest für mich als bloss Mitlesenden doch ein wenig aus dem Nichts. Schade ist es auf jeden Fall, denn deine Berichte hatten alle so eine, ich sag mal "Early Runner"-Qualität (aus Ermangelung eines treffenderen Begriffs, aber ich denke man weiss, was hier gemeint ist S) und stellte die besuchten Parks und Bahnen in einem total unverbrauchten und begeisterungsfähigen Blickwinkel vor.

In guter Hoffnung, dass du die Parks und Achterbahnen aber dennoch irgendwie in deinen weiteren Weg integrieren kannst: alles Gute und noch einmal merci. S
"Sometimes your shallowness is so thorough it's almost like depth."
Runner
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Redakteur Dominik Leinen
Beilingen
Deutschland . RP
 
Avatar von Runner
Link zum Beitrag #1001291 Smartphone verfasst am Dienstag, 05. Juni 2018 03:12 1 gefällt das Relax
Lacront "Early Runner"-Qualität

Den Begriff muss ich mir schützen lassen. S


Vielen Dank, Kevin, für deine erfrischenden und begeisternden Berichte. Die haben eine kaum zu bändigende Lust ausgelöst, auf den "Buchen"-Knopf für die Onride-Tour im nächsten Jahr zu drücken. Aber ich muss mich da leider zurückhalten, das werde ich finanziell nicht schaffen. S

Umso schlimmer finde ich es, dass du uns einfach so den Rücken kehren willst. Geringe Aktivität hin oder her, aber auch nit anderen Schwerpunkten im Privatleben sollte es doch hin und wieder möglich sein, mal bei Onride vorbeizuschauen? Aber du wirst das schon genau durchdacht und deine Gründe haben.


Von daher bleibt mir nichts anderes zu sagen als: Alles Gute weiterhin! Und man sieht sich immer zweimal im Leben! S
JPeschel
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Mitglied

Deutschland . BY
 
Link zum Beitrag #1001302 Verfasst am Dienstag, 05. Juni 2018 14:01 Relax
Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die Berichte! Es ist unglaublich, dass das jetzt schon wieder fast ein Jahr her ist...

Jochen
eKs_Productions
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Onrider

Deutschland . SN
 
Avatar von eKs_Productions
Link zum Beitrag #1002203 Verfasst am Mittwoch, 27. Juni 2018 22:50 Relax
Kevin, ich hoffe das diese Busfahrt von Canadas Wonderland zum Flughafen nicht unsere letzte gemeinsame Erinnerung ist (inkl. dem, was davor am Eingang war), sondern wir uns ungezwungen in einem Park wieder sehen. Wir hatten ja schon das vergnügen vor Amerika und auch Skandinavien uns durch den FKF und die Umgebung kennen gelernt zu haben. Der Weg damals zur ersten Tour bleibt ebenso unvergessen.
Ich habe zu jedem Bericht mein Brei hinzugegeben, hier lasse ich es jetzt mal sein und schließe mit einem – vorerst – letztem Danke; und hoffe dennoch irgendwann wieder die ein oder andere Erinnerung (wie Matthias im FKF-Forum schrieb) nachholen zu können. Schließlich bist du mit Mara auf meinem 500er-Onride-Bild – allein dadurch wird dieser Tag unvergessen sein.
Alles Gute im Privaten und bei allen Taten,
Eric.
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