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25 Jahre FKF - Jubiläumsevent im Phantasialand
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Runner
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Redakteur Dominik Leinen
Beilingen
Deutschland . RP
 
Avatar von Runner
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Link zum Beitrag #1046064 Verfasst am Sonntag, 19. Juni 2022 22:57
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.2022 22:59
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2 gefällt das Relax
Sodele, den Bericht vom FKF-Jubiläum im Phantasialand bin ich euch an dieser Stelle noch schuldig, dann seid ihr - abgesehen von den paar noch immer fehlenden Japan-Berichten Smilie :1040: - Balmera - 2955 Zugriffe - pünktlich zur Schwinnland-Tour wieder auf dem neuesten Stand:

Über meinen Werdegang als Achterbahnfan habe ich im Laufe der Zeit schon mehrfach in verschiedenen Vorstellungen und zumindest auch auszugsweise in einigen Berichten geschrieben. Von daher solltet ihr bereits wissen, dass ich noch gar nicht so lange als achterbahnverrückt bezeichnet werden kann. Zwar wurden auch in jungen Jahren gerne mal Freizeitparks besucht, meist schreckte ich jedoch vor größeren (und damit meine ich leider vieles, was die Größe eines Tivolis übersteigt) Achterbahnen zurück. Aber auch nachdem die Angst endlich überwunden war, entwickelte sich das Count-Konto eher schleppend, die 50 wurde erst 2011 geknackt. Knapp 10 Jahre ist es nun her, dass mich Martin auf eine erste kleine Tagestour mitnahm, womit ich endlich richtig loslegte. Ob ich damals schon vom Freundeskreis Kirmes und Freizeitparks e.V. - welcher damals immerhin schon sein 15-jähriges Bestehen feiern konnte - gehört hatte, kann ich jetzt nicht einmal mit Sicherheit sagen. In jedem Fall hatte ich mich noch nicht wirklich damit befasst, was es mit diesem Verein auf sich hatte. Dies änderte sich erst im Frühjahr 2017, als Dirk über Facebook noch Restplätze für den Spanien-Quickie bewarb und ich mir einen ebensolchen sichern konnte. So trat ich dann auch im April besagten Jahres dem FKF bei und freute mich auf meine erste FKF-Tour. Und wer jetzt mitgerechnet hat, der wird feststellen, dass 2022 nicht nur das 25-jährige Bestehen des FKF, sondern auch meine 5-jährige Mitgliedschaft gefeiert werden können. Mehr Gründe brauchte es ja wohl nicht für meine Teilnahme beim großen Jubiläums-Event im Phantasialand.

Genauer gesagt bestand das Jubiläums-Wochenende aus drei separaten Veranstaltungen. Nämlich samstags dem Tagesevent im Phantasialand selbst und die Abendveranstaltung im zugehörigen Stock's, sowie ein Besuch der Deutzer Kirmes am Sonntag. Gerne hätte ich an allen drei teilgenommen, aber Brühl ist mir für eine Übernachtung zu nah, für eine zweite Fahrt extra wegen der Kirmes aber wiederum zu weit. Somit blieb es für mich bei der Teilnahme an den beiden Samstags-Events.

Am frühen Morgen des 23. April 2022 machte ich mich also auf den inzwischen durchaus bekannten Weg nach Brühl, wo ich gegen 8 Uhr auf einen noch eher spärlich belegten Parkplatz einbog. Unter dem Park hindurch schlenderte ich nach vorne zum ehemaligen Haupteingang, wo sich doch schon eine ansehnliche Menge an FKFlern tummelte. Nachdem ich dann auch den Check-In etwas abseits entdeckt hatte, registrierte ich mich schnell und nahm meine Unterlagen entgegen. Neben Eintrittskarte und Wristband für die zu erwartenden Extras bestanden die noch aus einem kleinen Tagesprogramm und einer auszufüllenden Park-Rallye. Da es noch eine Weile dauern sollte, bis wir in den Park gehen würden, fing ich schonmal an, die Fragen zum FKF mithilfe der Website zu lösen. Auch das Joker-Gedicht war schnell verfasst, von den Fragen zum Park konnte ich allerdings nur eine lösen. Den Rest müsste ich wohl im Park selbst herausfinden.

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Kurz nach 8:30 Uhr öffneten sich dann endlich die Tore für uns. Einige stürmten sofort auf das Karussell, um die Pferde zu zählen, wurden aber vom Mitarbeiter schnell wieder herunterbeordert. Smilie :58: - Maxi - 329277 Zugriffe

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Das erste Ziel der Gruppe war Rookburgh, denn der jüngste Themenbereich des Phantasialands wurde mit dem FKF-Award 2020 ausgezeichnet, welcher jedoch noch nicht übergeben worden war.

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Mit einer sehr gelungenen Gratulation des Parks wurden wir Willkommen geheißen. Smilie :25: - Dr. Weizenkeim - 2028331 Zugriffe

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F.L.Y. drehte derweil schon fleißig einige Testrunden.

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Dann konnte der Award für Rookburgh endlich feierlich überreicht werden.

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Leider kann ich nur mit optischen Eindrücken dienen, da die voll aufgedrehte Musik des Themenbereichs die Worte der lautsprecherlosen Protagonisten deutlich übertönte. Smilie :282: - soundmachine - 446148 Zugriffe

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Angesichts der Vorfreude auf den nächsten Flug über, unter und durch Rookburgh war das aber nicht weiter tragisch.

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Zumal wir schon ein kleines Dankeschön des Parks für den Award ausgemacht hatten, welches uns bei F.L.Y. erwartete. S

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Zunächst einmal mussten aber noch die Testfahrten abgeschlossen werden.

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Der Großteil der Meute versammelte sich derweil schonmal vor dem Eingang der Bahn. Nein, nicht vor diesem. Auch wenn der mit den durchbrechenden Sonnenstrahlen echt klasse aussah.

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Nein, man hatte den Eingang für Hotelgäste kurzerhand zum Extra Boarding Gate für FKF-Mitglieder umfunktioniert. Sollten viel mehr Bahnen haben, find ich. Smilie :333: - Chucky - 234163 Zugriffe

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Wenig später sausten dann auch die ersten von uns durch die Luft.

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Leider gab es dieses Feature nur am Morgen zu unserer etwa 45-minütigen ERT, nach meiner zweiten Fahrt hatte man bereits wieder auf Hotelgäste umgestellt.

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Nach wie vor ein wahnsinnig beeindruckender Themenbereich. Einiges kam mir neu vor im Vergleich zum Erstbesuch vor anderthalb Jahren, aber die Bilder von damals zeigen, dass dem nicht so ist. Smilie :58: - Maxi - 329277 Zugriffe

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Im ERT-Getümmel hatte ich die mir bekannten Gesichter aus den Augen verloren, sodass ich den Park zwecks Lösung der Rallye-Aufgaben zunächst alleine erkundete.

Während die Fragen noch ziemlich einfach zu lösen waren, sorgte das Bildersuchrätsel doch für einige unfreiwillige Kilometer über den Tag. Drei der fünf hatte ich tatsächlich schon mit der ersten Runde durch den Park ausfindig machen können - wobei ich ein Motiv tatsächlich erst sah, als zwei andere FKFler an mir vorbeiliefen und ich mich zum Grüßen rumdrehte. Das vierte Motiv lief mir dann später noch über den Weg. Nur das fünfte Bild konnte ich zum Verrecken nicht sehen, obwohl ich mir sicher war, dass es in Klugheim sein musste und ich mindestens fünfmal dran vorbeigelaufen sein muss. Als mir Simon kurz vor Abgabe verriet, dass es sich um das Schild des Heißen Baldur handelte (Danke dafür!), hätte ich echt den Kopf dagegen rammen können. S

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Aber hey, drück den Besuchern ein Blatt mit Bildern in die Hand, lobe einen möglichen Gewinn fürs Finden aus, und schon werden auch die sonst eher wenig genutzten Wege des Parks mal erkundet. Smilie :256: - Diddi - 873281 Zugriffe

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Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie lang sich die Runde um den See doch zieht. So viel ungenutzte Fläche...

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Da könnte man doch sicherlich ohne Probleme den weltweit längsten Dive Coaster (mit 10er-Reihen und Launch natürlich) unterbringen. S

Um am Ende nicht nur für die Bildersuche quer durch den Park gerannt zu sein, hatte ich zwischendurch natürlich auch die ein oder andere Fahrt mitgenommen. Angefangen bei Raik, wo ich dank Single Rider Line direkt in den nächsten Zug steigen konnte, über Maus au Chocolat und Geisterrikscha bis zu Winjas Fear und Crazy Bats. Letztere konnte ich nun endlich auch mal mit VR fahren, wobei mich das Ergebnis nicht wirklich überzeugen konnte. Die drei Fledermäuse sind ja wirklich putzig und sorgen an einigen Stellen durchaus für ein paar Lacher, aber der Film wirkt mir persönlich zu billig. Mal abgesehen davon, dass das Bild nicht immer 100%ig synchron zur Fahrt war (was insbesondere in langsamen Teilen auffiel), hat man da ja einfach größtenteils das Layout der Bahn in ein Schloss kopiert. Dabei lässt sich aus VR doch so viel mehr rausholen, wie die kurze Schlitterpartie im Mittelteil zeigt. Und eine kleine Einführung, warum man da jetzt in einem Eisblock gefangen durch dieses Schloss rattert, hätte sicherlich auch nicht geschadet. Aber sei es drum. Taron musste ich aufgrund der Wartezeiten leider etwas vernachlässigen, die 60 Minuten tat ich mir nur einmal an. Immerhin war der Wartebereich für die erste Reihe komplett leer, lediglich in der Station selbst musste ich zwei oder drei Züge abwarten. Bei F.L.Y. hatte ich dagegen weniger Glück, die war aufgrund einer Störung geschlossen, als ich vorbeischaute.

Zusätzlich zur Rallye wurde übrigens auch noch eine Ostereiersuche per WhatsApp durchgeführt. In einer gesonderten Gruppe bekamen alle interessierten Teilnehmer sehr gelungen gereimte Hinweise darauf, wo sich das nächste Ei verstecken könnte. Dummerweise war ich - was beim flächenmäßig überschaubaren Phantasialand doch schon eine Kunst ist - meistens zu weit weg. Nur einmal war ich gerade dabei den Kaiserplatz zu verlassen, als der Hinweis aufs Eis-Café hereinflatterte. Also schnell zurück und mögliche Verstecke absuchen! Offenbar hatte ich sogar den richtigen Riecher, aber nicht genau genug hingeschaut. Kurz nachdem ich die grinsenden Osterhasen in der Nähe entdeckt hatte, wurde das Ei auch schon von jemand anderem gefunden. S

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Nachdem ich meinen Rallye-Bogen endlich vervollständigt und abgegeben hatte, schaute ich nochmal nach, was mein Lieblings-Flyer gerade so treibt.

Die Störung war offenbar behoben und so konnte ich nochmals den elendig langen Wartebereich durchschreiten. Überraschenderweise traf ich erst unten im Keller auf das Ende der Schlange, die Wartezeit betrug alles in allem vielleicht 10 Minuten. Klar, dass ich mich nach der ersten Runde gleich nochmal anstellte - und die Gunst der Stunde für eine Fahrt in der ersten Reihe nutzte. Rückblickend wäre ich besser gleich beim ersten Mal rüber in die Erste-Reihe-Schlange gehüpft, in der Zwischenzeit war die doch wieder ein klein wenig länger geworden. Und die erste Reihe zieht sich echt. Es dauerte schon länger als bei der vorherigen Fahrt insgesamt, bis wir endlich zu den Schließfächern gelassen wurden. Und in der Station selbst geht es ja auch nicht wirklich voran, wenn immer nur zwei Personen einsteigen können. Aber davon ab hat es sich durchaus gelohnt, wenigstens einmal die erste Reihe mit freier Sicht nach vorne ausprobiert zu haben. Danach wollte ich eigentlich schon weiter, aber aller Guten Dinge sind bekanntlich drei. Also ging ich abermals die große Runde durch den Wartebereich. Diesmal wurde ich mit einem jüngeren Mädel zusammengesetzt, welches recht vertraut mit dem ein oder anderen Mitarbeiter schien. Jedenfalls wunderte sich die Einteilerin schon, wie sie so schnell wieder vor ihr stehen könne, was sie mit Nutzung des Hotel-Eingangs erklären konnte. In der Schlussbremse angekommen ertönte dann quasi umgehend eine Durchsage, dass der Flug aufgrund eines Problems "unterbrochen werden" müsse. Als fast noch im selben Moment ein Mitarbeiter in den Bremstunnel kam, hatte ich schon die Hoffnung, meine erste Evakuierung aus einem Flying Coaster miterleben zu dürfen. Aber er ging nur kurz am Zug entlang und sagte allen, dass es gleich weitergehen würde. Das Mädel neben mir hatte auch schon eine Erklärung für den unfreiwilligen Stopp: Für sie stand mehr oder weniger fest, dass es nur "die Neue" gewesen sein könne, die wieder versehentlich einen Neustart der Anlage initiiert haben müsse. Das sei vorhin schonmal der Fall gewesen. Nach wenigen Minuten ging es dann tatsächlich wieder weiter und wir konnten aussteigen. Ich überlegte noch kurz, ob ich am Eingang darauf warten sollte, dass wieder Besucher eingelassen werden. Aber dann dachte ich mir, dass fünf Fahrten für den Tag eigentlich keine schlechte Ausbeute sind und ich in der Zeit ja auch noch etwas anderes fahren könnte.

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Die Black Mamba zum Beispiel, die man bald aus ganz neuen Perspektiven wird fotografieren können.

Rund um die Strecke entstehen nämlich gerade neue Wege, Brücken und Stege, welche als Erlebnispfad quer durch den afrikanischen Dschungel führen sollen. Um diesen fertigzustellen, war die Mamba in der Woche nach unserem Besuch auch komplett geschlossen. Die Wartezeit war auch hier überschaubar, sodass sich sogar noch eine zweite Runde ausgehen sollte. Danach ging es noch zu Chiapas, die offensichtlich schon im Sommer-Modus lief. Gleich im ersten Drop waren die Beine von einer richtigen Welle durchnässt worden. Der große Drop war dagegen nur noch halb so schlimm - aber trotzdem mit dickeren Tropfen als erhofft. Mit klatschnasser Jeans ging es schließlich zurück zum Kaiserplatz, wo wenig später die Preisverleihung der Park-Rallye stattfinden sollte.

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Das Phantasialand hatte uns hierfür sogar das Quantum zur Verfügung gestellt, welches die meisten von uns bisher noch nicht zu Gesicht bekommen hatten.

Jeder, der einen korrekt ausgefüllten Bogen abgegeben hatte, war im Lostopf. Zu gewinnen gab es "die wirklich allerletzten" FKF-Zettelboxen, Gutscheine für Jubiläumsboxen und Eventteilnahmen, sowie Sets von Achterbahnrädern des Ring Renners aus dem Trampoline Trier. Der Hauptpreis bestand aus einem Gutschein für die nächste FKF-Convention. Die erhofften Räder hab ich leider knapp verpasst, aber inzwischen ist eine der auf 100 Stück limitierten Jubiläumsboxen mit Tasse, Tattoo, Aufkleber und Magnet bei mir eingetroffen.

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Im Anschluss blieb noch etwas Zeit für eine abschließende Fahrt. Am Ende fiel die Qual der Wahl abermals auf F.L.Y.

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Leider fuhr man dort nur noch mit zwei Zügen, weshalb die Abfertigung extrem schleppend verlief.

Damit wurde es dann doch etwas knapper bis zur Abendveranstaltung, aber es reichte noch, um schnell zum Parkplatz zurückzukehren und ein frisches Hemd anzuziehen. Dann ging es schleunigst wieder Richtung Haupteingang und auf die andere Straßenseite...

Fazit: Obwohl ich den Tag im Park doch mehrheitlich alleine verbrachte, verging die Zeit dank Ostereiersuche und Park-Rallye wie im Fluge - und das lag nicht nur an den insgesamt sechs Fahrten mit meinem derzeitigen Lieblings-Flyer. Das Wetter war bombig und die Wartezeiten humaner als im Vorfeld befürchtet. Einzig die Abstandsmarkierungen habe ich etwas vermisst - es müssten ja nicht wieder die 2 Meter sein, aber so 20 Zentimeter zwischen meinem Rucksack und dem nächsten Wartenden fände ich schon ganz nett... Smilie :18: - Dr. Weizenkeim - 79940 Zugriffe Bei F.L.Y. konnte ich an diesem Tag sowohl die erste, wie auch die letzte Reihe, und mit Reihe 5 auch genau die Mitte testen. Genau genommen fehlen mir inzwischen nur noch die Reihen 6-8. Und während ich beim Erstbesuch den vorderen Teil des Zuges am wenigsten gut fand, kam mir diesmal eher der hintere Teil zu unrund vor. Ist vielleicht auch tagesformabhängig. In jedem Fall bleiben die mittleren Reihen meine Favoriten. Taron habe ich dagegen eher vernachlässigt, dort steht man sich einfach zu lange die Beine in den Bauch. Das kann F.L.Y. deutlich besser - sofern genug Züge unterwegs sind.


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Im Anschluss an den Parktag folgte die Abendveranstaltung im angrenzenden Stock's. Passt auf den ersten Blick nicht so wirklich zum Phantasialand diese "Lagerhalle".

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Deswegen steht sie ja aber auch auf der anderen Straßenseite. Zumal die Gestaltung im Inneren wieder vollends auf dem Niveau des Parks ist - jedenfalls hübscher als das nackte Quantum.

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Nach einem kurzen Empfang im Vorraum wurden alsbald die Plätze eingenommen...

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und das Buffet eröffnet. Wie erwartet alles sehr lecker, hochwertig und reichlich. Smilie :25: - Dr. Weizenkeim - 2028331 Zugriffe

Als besonderen Clou hatten sich noch ein paar Kirmes-Leckereien wie Maissuppe mit Popcorn, Currywurst und gebrannte Mandeln eingeschlichen. Simple aber gelungene Idee, um das Essen dem Anlass entsprechend abzurunden. Später gab es dann einen sehr gelungenen Vortrag zur bisherigen Vereinsgeschichte (der leider ein paar Minuten früher begann als im Zeitplan angegeben, weshalb ich den Anfang etwas verpasste). Ich muss gestehen, dass ich einen eher trockenen und langatmigen Rückblick erwartet hatte, aber damit lag ich voll daneben. Die Entstehung und Entwicklung des Vereins wurde sehr kurzweilig, mit einer Prise Humor und einer ebenso nicht immer ganz ernst gemeinten Visualisierung wiedergegeben. Insbesondere der Fernsehbeitrag zum allerersten Event im Hansa Park war ein echtes Highlight. Soweit ich das beurteilen kann, haben sich alle köstlich amüsiert.

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Schließlich galt es, die erhaltene Stempelkarte auf dem FKF-Rummel vollzumachen. Hierzu wurden die Jubiläumsausgabe der Park+Ride und ein Lebkuchenherz abgeholt,

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sowie ein (oder auch mehrere) lustiges Foto im vereinseigenen Achterbahnwagen geschossen, welches auch sogleich mitgenommen werden konnte.

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Und zu guter Letzt gab es auch drei kleine Spielstände, an denen man seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnte. Angeln war absolut kein Problem.

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Werfen ist dagegen eigentlich überhaupt nicht meins. Umso überraschter war ich, gleich den ersten Mäuseball im Körbchen zu versenken. Zwei weitere gingen noch rein, die drei anderen daneben.

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Ja sogar den Dartpfeil hatte ich besser im Griff als erwartet. Schon mit dem zweiten Wurf war ein Ballon zum Platzen gebracht.

Für manch einen mag sich das jetzt vielleicht nach einem Kindergeburtstag anhören, aber es war definitiv der beste Kindergeburtstag, auf dem ich bislang war. Und mal ehrlich, was passt denn besser zum Freundeskreis Kirmes und Freizeitparks als ein paar lustige Kirmesspiele mit Currywurst nach einem vorherigen Parkbesuch? Richtig, rumstehen (oder wahlweise auch -sitzen), essen und diskutieren. Dafür blieb zwischendurch in geselliger Runde natürlich auch noch genug Zeit.

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Pünktlich um Mitternacht wurden dann die Konfetti-Kanonen abgefeuert - leider schlecht eingefangen, da die Kamera zu lange mit der Verarbeitung eines anderen Bildes brauchte. S

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Als krönenden Abschluss gab es noch einen sehr schönen Riesenrad-Herzkuchen.

Nachdem sich alle ein Stück davon genehmigt hatten, lichteten sich die Reihen dann doch recht bald merklich. Ich selbst war nach dem langen Tag auch schon etwas müde, hielt aber immerhin noch bis etwa viertel vor eins aus, ehe ich mich ebenfalls verabschiedete. Schließlich hatte ich noch anderthalb Stunden Heimfahrt vor mir. Praktischerweise war die Schranke vom Parkplatz offen, die 6€ hatte ich mir also gespart. Und auch das nicht mehr erkennbare Tier auf der Autobahn war glücklicherweise schon platt genug gefahren, dass ich unbeschadet zuhause ankam...

Fazit: Leckeres Essen, Spiel und Spaß. Mehr brauchte es für eine gelungene Abendveranstaltung nicht. Ok, die Cola-Bestellungen ließen während des Essens etwas auf sich warten, aber nachdem ich mir einfach mal zwei Cola selbst geholt hatte, kam ich mit dem Trinken kaum noch hinterher. Der Rückblick auf die 25-jährige Vereinsgeschichte war ein kurzweiliges Highlight, die Spiele mit der Stempelkarte super organisiert und auf die ganzen Bilder aus der Fotobox bin ich schon richtig gespannt. Sehr gefreut habe ich mich auch über das Lebkuchenherz, denn schon Abahachi wusste:

"Always put it better one under your Shirt,
it will save you and make your day cool but
it's a Leb-ku-chenherz" S


Einen riesen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben!
Hab' Sonne im Herzen und Pizza im Bauch,
dann bist du glücklich und satt bist du auch.
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