California's Great America
Über den Park
Fläche in HA: 40
Eröffnungsjahr: 1976
Konzern: Cedar Fair
Geschäftsführer: Raul Rehnborg
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Telefon +1 408 9881776
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4701 Great America Pkwy
CA 95054 Santa Clara
USA
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onride.de Redaktion
Redakteure: Dominik Leinen Beste Berichte 2018 "[HOTS] Tag 8: Silver Dollar City"Runner
Letzte Änderung: 03.01.2019 (vor 1 Woche)
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Vorstellung
Kalifornien. Heimat zahlreicher Stars und Sternchen aus Film und Fernsehen. Aber auch Heimat zahlreicher Freizeitparks. Und manchmal auch beides in einem. Denn viele der kalifornischen Freizeitparks dienten schon als Kulisse für die ein oder andere Hollywood-Produktion. So auch „California's Great America“ im etwa 45 Kilometer von San Francisco entfernten Santa Clara, dem Zentrum des berühmten Silicon Valley. Der Park spielte nämlich eine Hauptrolle als „Wonder World“ in der Actionkomödie „Beverly Hills Cop 3“ mit Eddie Murphy. Dort ist er selbstverständlich in Beverly Hills angesiedelt und wird im Laufe der Handlung auch mehreren Schießereien ausgesetzt. Die gezeigten Wartungsgänge, die im Film unter dem Park verlaufen, existieren in der Realität allerdings nicht. Und auch die Attraktion „Alien Attack“ befand sich nie in diesem Park, sondern ist als „Earthquake: The Big One“ in den Universal Studios zu finden.

Ursprünglich als „Marriott's Great America“ gegründet, gehört der Park nach mehreren Besitzerwechseln seit 2006 zur Cedar Fair Gruppe, die unter anderem auch die bekannten Parks „Cedar Point“ und „Knott's Berry Farm“ betreibt. Ein zweiter von Marriott gegründeter Park gleichen Namens in Gurnee, nördlich von Chicago, ging dagegen an den Konkurrenten Six Flags und ist seither als „Six Flags Great America“ bekannt. Zwar hatte Cedar Fair Ende 2011 versucht, den Park wieder zu verkaufen, doch nachdem der Deal platzte, bekannte man sich endgültig auf längere Zeit zu California's Great America. Neue Aufmerksamkeit erlangte der Park dann im Jahr 2013, als mit der Holzachterbahn „Gold Striker“ die erste neue Achterbahn seit 2001 eröffnet und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

Wie in allen Parks der Cedar Fair Gruppe gibt es auch in California's Great America ein jährliches Halloween-Event im Oktober. An bestimmten Tagen des Grusel-Monats öffnet der Park am Abend nach der „normalen“ Öffnungszeit erneut für den sogenannten „Halloween-Haunt“. Bis spät in die Nacht tummeln sich bis zu 500 als Monster verkleidete Erschrecker im gesamten Park. Sie verteilen sich auf diverse extra errichtete Mazes, also Grusellabyrinthe. Dabei geht man in kleinen Gruppen durch enge, dunkle Gänge, deren Gestaltung eine mysteriöse, gruselige Geschichte erzählen soll, während die Erschrecker hinter Ecken, Wänden und anderen Verstecken lauern, um im richtigen Moment hervorzuschießen und die Besucher zu erschrecken. Aber auch in bestimmten Bereichen des Parks selbst, den sogenannten „Scare Zones“, wird man hin und wieder von einem Monster überrascht. Hinzu kommen einige extra Shows speziell für die Halloween-Haunt-Abende und natürlich ein von künstlichen Spinnweben befallener Park. Übrigens sind auch fast alle normalen Attraktionen geöffnet. Wer also weniger auf die Grusellabyrinthe steht, kann zumindest bis spät in die Nacht Achterbahn fahren. Lediglich die Kinderattraktionen bleiben aufgrund der Altersbeschränkung des Events geschlossen.

Doch California's Great America hat noch mehr zu bieten als Karussells, Achterbahnen und Halloween-Haunt. Am hinteren Ende des Parks, rund um die Wildwasserbahn „Loggers Run“, ist seit 2004 ein etwa 45.000 m² großer Wasserpark namens „Boomerang Bay“ entstanden. Damit ist California's Great America der einzige Freizeitpark in Nordkalifornien mit eigenem Wasserpark. Neben zwei Kinderbereichen bietet Boomerang Bay auch ein großes Wellenbecken mit einem Fassungsvermögen von über 1.300 m³, einen Lazy River und sechs große Wasserrutschen. Mitten hindurch schlängelt sich zudem die bereits erwähnte Wildwasserbahn. Übrigens ist der Wasserpark, sofern er geöffnet ist, im Eintrittspreis für California's Great America bereits enthalten.

Unweit des Eingangs wurde zudem auf einem Teil des Parkplatzes das Levi's Stadium errichtet. Seit August 2014 ist das fast 70.000 Besucher fassende Stadion die neue Heimat der San Francisco 49ers, dem American Football Team der Stadt. Aufgrund der Lage mitten in der Stadt müssen sich Park und Stadion allerdings den übrig gebliebenen Parkplatz teilen. California's Great America hatte daher im Vorfeld versucht, den Bau des Stadions zu verhindern. Letztendlich akzeptierte man aber, dass der Park an Spieltagen der 49ers und anderen Großveranstaltungen im Stadion geschlossen bleiben muss. Ein Blick auf die Homepage des Parks ist also empfehlenswert, wenn man nicht vor verschlossenen Toren stehen möchte.
Dominik Leinen . Beste Berichte 2018 "[HOTS] Tag 8: Silver Dollar City"Runner
Neuigkeiten 2018
Auf der IAAPA 2015 überraschte Rocky Mountain Construction mit einem neuen Konzept, einem Single Rail Coaster. Statt zwei über Streben verbundenen Laufschienen, besitzt dieser eine große, kastenförmige Schiene, die größere Stützabstände und noch verrücktere Fahrfiguren ermöglichen soll. Der bereits kurz zuvor enthüllte, gewaltige T-Rex Track wurde dabei von einer deutlich kleineren Version, dem Raptor Track, ergänzt. Ein Jahr später wurden die ersten Verkäufe der beiden neuen Schienentypen verkündet, jedoch noch ohne Details. Six Flags ließ schließlich als erster die Katze aus dem Sack und kündigte den weltweit ersten Single Rail Coaster für Fiesta Texas an. Überraschenderweise in der eigentlich für kleinere Parks gedachten Raptor-Variante. Anders als beim IBox Track, wo man der Konkurrenz ein siebenjähriges Monopol gewährte, wollte sich Cedar Fair diesmal aber wohl nicht erneut abhängen lassen und kündigte seinerseits ebenfalls den ersten Single Rail Coaster für California's Great America an. Ebenfalls mit dem kleineren Raptor Track und identischem Layout (jedoch gespiegelt).

Railblazer, wie die Bahn in Kalifornien heißen wird, soll ungefähr anstelle des nach der Saison 2010 abgebauten Invertigos entstehen. Somit wird diese Lücke gegenüber der Arrow-Loopingbahn Demon nach nunmehr sieben Jahren wieder geschlossen. Mit seiner Höhe von etwas über 32 Metern wird sich die neue Achterbahn in ähnlichen Dimensionen bewegen wie die übrigen Großbahnen des Parks. Die Schienenlänge wird mit knapp 549 Metern allerdings die kürzeste der großen Achterbahnen sein. Dafür wird das kompakte Layout mit drei Inversionen und zahlreichen verschlungenen Kurven aufwarten, sodass der Spaß sicherlich nicht zu kurz kommen dürfte. Aufgrund der schmalen Schiene werden die Züge aus acht Wagen für jeweils eine Person bestehen. Dies dürfte ein wenig die Kapazität beeinträchtigen, sollte andererseits aber auch ein äußerst freies Fahrgefühl ermöglichen, da man zu beiden Seiten nichts und niemanden neben sich hat.

Im Gegensatz zur knalligen Farbgebung in Texas wird Railblazer in etwas gedeckteren Farben daherkommen. Der Raptor Track selbst wird in dezentem Orange erstrahlen, während die Stützen einen erdigen Grünton (Camouflage green) bekommen werden. Außerdem sollen rund um die Bahn einige Felsen modelliert werden, die laut Artwork auch einen Tunnel direkt am Fuße des First Drops bilden sollen. Thematisch wird Railblazer also ein Off-Road-Abenteuer darstellen. Ob dieses aber nun tatsächlich die erste Bahn ihrer Art sein wird, scheint eher fraglich. Der Aufbau beider Anlagen erfolgt zwar in etwa zeitgleich, man munkelt aber, dass Six Flags vertraglich zugesichert wurde, ihre Bahn als erstes eröffnen zu dürfen. Die wohl aufwändigere Gestaltung des Railblazers lässt ebenfalls vermuten, dass sich die Eröffnung in Kalifornien etwas länger hinauszögern wird. Die noch aus dem Eröffnungsjahr des Parks stammende Wildwasserbahn Loggers Run wird in diesem Jahr indes nicht mehr für eine Erfrischung zur Verfügung stehen. Sie hat den Park zum Ende der Saison 2017 verlassen.
Dominik Leinen . Beste Berichte 2018 "[HOTS] Tag 8: Silver Dollar City"Runner
Geschichte
Marriott's Great America wurde am 20. Mai 1976 im kalifornischen Santa Clara von der bis dahin auf Hotels und Restaurants spezialisierten Marriott Corporation eröffnet. Nur neun Tage später folgte ein zweiter, nahezu identischer Park mit gleichem Namen in Gurnee, nahe Chicago. Ein dritter Park war in der Nähe von Washington geplant, scheiterte aber am Widerstand der Bevölkerung. Die beiden realisierten Parks waren zwar durchaus profitabel, konnten letztlich aber nicht die Erwartungen der Marriott Corporation erfüllen, sodass man bereits 1983 einen Verkauf anstrebte und erste Angebote einholte. Der Schwesterpark in Illinois ging 1984 an Six Flags und ist bis heute als Six Flags Great America bekannt. In Kalifornien wollte dagegen die Stadt den Park übernehmen, um zu verhindern, dass die Pläne der ebenfalls interessierten Caz Development Co. die sowieso schon überlasteten Straßen im Silicon Valley weiter belasten könnten. Sowohl der Stadtrat wie auch die Bürger stimmten dem Kauf des Parks zu Beginn des Jahres 1985 für 101 Millionen Dollar zu, doch Caz Development klagte gegen den Deal. Es folgten zahlreiche Verhandlungen, bis sich alle Parteien auf einen Kompromiss einigten. Die Stadt Santa Clara übernahm Marriott's Great America für 93,5 Millionen Dollar. Marriott erhielt etwas mehr als 8 Hektar Land zur Bebauung, während Caz Development ein Hotel und Büros in der Nähe des Parks bauen durfte.

Nach der Übernahme entfernte man den Hinweis auf Marriott aus dem Parknamen und nannte ihn zunächst schlicht Great America. Die Stadt selbst war jedoch nur Besitzer des Parks, um ihn zu managen hatte man die Kings Entertainment Company (KECO) angeheuert, die bereits mehrere eigene Parks betrieb. 1989 übernahm KECO den Park schließlich komplett, die Vereinbarung mit der Stadt sah allerdings vor, dass 5% der 56 Millionen Dollar übersteigenden Gewinne direkt an Santa Clara fließen sollten. Drei Jahre später wurde KECO selbst von Paramount übernommen und der Park bekam den Namen Paramount's Great America. Aufgrund fehlender Erweiterungsflächen mussten in den folgenden Jahren zahlreiche klassische Attraktionen für neuere weichen. Dafür zogen dank des Paramount Mutterkonzerns Viacom ab 1994 die Charaktere des Kindersenders Nickelodeon in Kalifornien ein. Auch einige lokale Rundfunkanstalten beteiligten sich später als Mitbesitzer an Paramount's Great America.

Die jüngste Ära des Parks beginnt im Jahre 2006. Der Mutterkonzern Viacom trennte sich von der CBS Corporation, die ihrerseits die Freizeitparksparte Paramount Parks abspalten wollte. Noch während der laufenden Saison übernahm Cedar Fair Entertainment Co. alle fünf Paramount Parks, inklusive Great America. Dank zusätzlicher Lizenzvereinbarungen mit Paramount und Nickelodeon ließ man sich bei der Umgestaltung der Parks jedoch etwas Zeit. So folgte erst nach einem neuerlichen Jahr als Great America die Umbenennung zum heutigen California's Great America. Die Nickelodeon-Charaktere waren noch bis 2009 im Park vertreten, ehe sie zur Saison 2010 durch die Peanuts ersetzt wurden. Schon Ende 2011wollte sich Cedar Fair allerdings wieder von diesem Park trennen und ihn an JMA Ventures verkaufen. Doch das Unternehmen zog sein Übernahmeangebot zurück und Cedar Fair behielt California's Great America mit einer langfristigen Einigung mit den San Francisco 49ers bezüglich der Nutzung der Parkplätze und dem Bau eines neuen Stadions direkt neben dem Park.
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Neuigkeiten 2010
Vier Jahre nach der Übernahme nimmt sich Cedar Fair die beiden Kinderbereiche des Parks vor und wird weitere Hinweise auf den früheren Betreiber Paramount beseitigen. Der Bereich Nickelodeon Central wird völlig neu gestaltet und soll sich künftig als Planet Snoopy präsentieren. Neben neuen Namen sollen vor allem frische Farbe und natürlich die bekannten Charaktere der Peanuts rund um Charlie Brown und seinen Hund Snoopy die Kinderaugen zum Leuchten bringen. Die Attraktionen selbst, darunter eine Art Breakdance und die Familienachterbahn aus dem Jahre 1987, sollen dagegen die alten bleiben. Auch im Bereich KidZville werden einige wenige Attraktionen neue Namen erhalten. Dort sind allerdings keine weiteren Veränderungen geplant.
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Neuigkeiten 2011
Nach dem Shuttle Loop Greased Lightnin' (2002) und dem Prototypen des Vekoma Flying Coasters (2003) wird mit Invertigo im Jahr 2011 bereits die dritte Achterbahn in weniger als 10 Jahren den Park verlassen. Der Inverted Shuttle Coaster von Vekoma ist eine Weiterentwicklung des weit verbreiteten Boomerang. Das Layout stimmt mit dem des Originals überein, die Sitze hängen allerdings unter den Schienen. Zudem sind die Sitze so angeordnet, dass sich die Fahrgäste gegenüber sitzen. Auch die Technik ist etwas moderner als bei einem herkömmlichen Boomerang – allerdings auch deutlich störanfälliger. Häufige Ausfälle und mehrere Zwischenfälle dürften mit dazu geführt haben, dass sich der Park von der Anlage trennt. Invertigo bleibt aber im Besitz von Cedar Fair und soll in einen anderen Park der Gruppe umgesetzt werden. Eine neue Attraktion als Ersatz ist allerdings erst für 2012 angekündigt. In diesem Jahr müssen sich die Besucher mit drei neuen Shows und einer Erweiterung des Halloween-Haunt begnügen.
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Neuigkeiten 2012
Obwohl für dieses Jahr eine neue Attraktion anstelle der in den Dorney Park versetzten Achterbahn Invertigo angekündigt worden war, bleibt deren Platz vorerst frei. Eigentlich hätte der Park Ende 2011 verkauft werden sollen, doch der Deal platzte. Cedar Fair möchte den Park nun doch langfristig behalten, setzt aber zunächst auf eine Aufwertung der bestehenden Attraktionen, ehe in Neuheiten investiert werden soll. Dazu bekommen gleich drei Attraktionen einen frischen Anstrich verpasst. Zum einen das Carousel Columbia, und zum anderen die beiden Achterbahnen The Demon und Flight Deck. Die Holzachterbahn Grizzly bekommt statt neuer Farbe ein teilweises Re-Tracking, um die ruppigen Fahreigenschaften zu verbessern und die Bahn somit wieder attraktiver zu machen. Zudem wird in allen Cedar Fair Parks ein Fast Lane System eingeführt, welches es den zahlungswilligen Besuchern erlaubt, dank eines Wristbands an den Hauptattraktionen die „normale“ Warteschlange zu umgehen. Und auch das Halloween-Haunt wird weiter ausgebaut.
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Neuigkeiten 2013
Seit der Übernahme durch Cedar Fair standen vor allem Umgestaltungen und Renovierungen auf dem Programm. Zwar gab es auch einige neue Attraktionen, aber ein richtiges Highlight ließ auf sich warten. Stattdessen wurde die Achterbahn Invertigo in den ebenfalls zu Cedar Fair gehörenden Dorney Park versetzt und die Pläne für eine neue Holzachterbahn im Jahr 2009 verschwanden aufgrund nicht näher bekannter Probleme wieder in den Schubladen. Doch genau diese Pläne hat man nun für die Saison 2013 wieder ausgegraben. In unmittelbarer Nähe zum Parkeingang, direkt neben dem Columbia Carousel, entsteht die Holzachterbahn Gold Striker. Gebaut wird sie von Great Coasters International.

Die 974 Meter lange Strecke von Gold Striker nimmt zum Teil den Platz der 1988 abgerissenen Familienachterbahn Whizzer ein. Der Lifthill steigt dabei parallel zum Brunnen vor dem Columbia Carousel in Richtung Haupteingang auf bis zu 33 Metern an, womit Gold Striker die größte Holzachterbahn in Nordkalifornien wird. Die Spitze des Lifthills befindet sich dann zwischen dem Aussichtsturm Star Tower und dem Gebäude des ehemaligen IMAX Pictorium Theaters, das heute nur noch als Lager und teilweise für ein Halloween-Maze genutzt wird. Daran schließt sich der First Drop an, der in einer steilen Rechtskurve den Star Tower umrundet. Um die strengen Lärmgrenzen der Stadt einhalten zu können, wird der gesamte First Drop mit einem Tunnel versehen. Daraus ergibt sich auch der Rekord als Holzachterbahn mit dem längsten Tunnel während des First Drops.

Das Layout ist GCI-typisch getwisted und relativ flach gehalten, was zu einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit und äußerst dynamischen Kurvenkombinationen führt. Nicht zuletzt ein flacher Bunny Hopp zwischen Station und Lifthill wird zudem für etwas Airtime sorgen, während dank der verschlungenen Streckenführung auch einige Headchopper auf die Passagiere warten. Zwei klassische Millenium Flyer Züge mit 12 Wagen sorgen bei einer Fahrzeit von etwa zweieinhalb Minuten für eine Kapazität von 850 Personen pro Stunde. Gold Striker ist die größte Investition seit der Übernahme des Parks durch Cedar Fair. Und sie war lange überfällig, immerhin wurde die letzte große Achterbahn bereits vor über 10 Jahren eröffnet.
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Neuigkeiten 2014
Nach der großen Neuheit 2013 stehen im Jahr 2014 lediglich kleinere Veränderungen auf der Agenda. Die auffälligste ist dabei der neue Anstrich des Inverted Coasters Flight Deck. Erst 2012 war die Bahn mit einem frischen Schwarz versehen worden, nun steht ein vollständiger Tapetenwechsel an. Die Strecke soll künftig in einem kräftigen Rot erstrahlen, während das triste Schwarz der Stützen einem freundlicheren Hellgrau weichen muss. Selbstverständlich werden auch die Züge dem neuen Design angepasst. Ebenfalls frisch gestrichen wird die Station der Holzachterbahn Grizzly, deren 2012 begonnenes Re-Tracking zudem weitergeführt werden soll. Auch der Holzboden des Carousel Columbia wird erneuert. Und wie in jedem Jahr wird es auch 2014 einige Neuerungen beim Halloween Haunt geben. So sind noch mehr Monster und neue Mazes geplant. Als Highlight warten 5 Mazes mit einem „interaktiven Raum“ auf Besucher mit einem aufpreispflichtigen „Skeleton Key“.
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Neuigkeiten 2015
Im Jahr zwei nach Gold Striker liegt das Hauptaugenmerk des Parks wieder bei den jüngeren Besuchern. Denn pünktlich zum 40. Geburtstag des Parks soll der Bereich "KidZville" in den "Planet Snoopy"-Bereich integriert werden, sodass ein zusammenhängender, großer Kinderbereich entsteht. Dazu werden die vorhandenen Attraktionen des "KidZville" passend zu den Charakteren der Peanuts umgestaltet und umbenannt. Gleichzeitig sollen aber auch drei neue Attraktionen den Weg in diesen Bereich finden. Nämlich "Joe Cool's Gr8 Sk8", eine Art Wippe, die ebenso wie das "Speedway"-Fahrgeschäft "Peanuts 500" von Zamperla aus dem Schwesterpark Knott's Berry Farm übernommen wird. Und "Snoopy's Space Buggies" ist zu guter Letzt ein neues Karussell mit Raketengondeln.
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Neuigkeiten 2016
Für die Saison 2016 wird das im Jahr 1994 eröffnete Action Theater vollständig renoviert. Das 4D-Theater zeigte seit 2013 den Film Happy Feet: Mumble's Wild Ride, der nun ausgedient hat. In Zusammenarbeit mit Electronic Arts (EA) wird stattdessen die erfolgreiche Spieleserie Mass Effect in den kalifornischen Park einziehen. Doch man wird natürlich nicht einfach nur ein Videospiel in 3D auf die Leinwand bringen. Selbstverständlich sind auch die üblichen 4D-Effekte mit an Bord. Als Besonderheit wird die Reise durch die Galaxie aber zusätzlich von einer Live-Performance begleitet, sodass ein völlig neues und immer wieder einzigartiges 4D-Erlebnis entsteht. So soll dieses neue High-Tech-Erlebnis auch für Wiederholungsbesucher interessant bleiben.
Dominik Leinen . Beste Berichte 2018 "[HOTS] Tag 8: Silver Dollar City"Runner
Neuigkeiten 2017
Nach dem Umbau des Action Theatre zum 4D-Videospiel-Spektakel "Mass Effect: New Earth" wird es auch 2017 "nur" einen Umbau geben, der die Achterbahn Vortex betrifft. Der Stand-Up Coaster war 1991 als erst zweite Achterbahn des schweizer Herstellers Bolliger & Mabillard eröffnet worden. Wirklich durchsetzen konnte sich das Konzept der Stand-Up Coaster allerdings nie, ruppige Fahreigenschaften wie bei Vortex taten ihr Übriges. So sind inzwischen schon einige dieser Bahnen wieder verschrottet worden. Doch im vergangenen Jahr überraschte Cedar Fair mit einer neuen Idee: Warum nicht einfach nur die unbequemen Züge austauschen und die Bahn an sich behalten? So wurde Mantis in Cedar Point für dieses Jahr vom Stand-Up zum einfachen Floorless Coaster namens Rougarou umgebaut. Offenbar mit Erfolg, denn 2017 wird Vortex diesem Beispiel folgen.

Selbstverständlich wird man aber nicht einfach nur die Züge austauschen. Neben dem nagelneuen Rollmaterial ohne Boden bekommt die Bahn auch einen frischen Anstrich und einen neuen Namen. Das verblasste Lila der Schienen wird einem kräftigen Blau weichen, die Stützen sollen in reinem Weiß erstrahlen. Die Züge werden ebenfalls in den amerikanischen Nationalfarben lackiert sein, vorwiegend blau mit weißen und roten Akzenten. So wird schließlich aus dem unbeliebten Stand-Up Coaster Vortex der neue Floorless Coaster Patriot. Einzig die Frage, ob die komplett offene Station im Zuge der Umgestaltung endlich ein Dach bekommt, ist aktuell noch offen.
Dominik Leinen . Beste Berichte 2018 "[HOTS] Tag 8: Silver Dollar City"Runner
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