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West Coast Cruising '14/16 - Beverly, Blue Men, Strat & Sign
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Stone
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Deutschland . RP
 
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Link zum Beitrag #992916 Verfasst am Freitag, 20. Oktober 2017 17:20
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2 gefällt das Relax


Day 00 - Hinflug & Klein-Rom
Day 01 - Biking The Bridge & Burgasm
Day 02 - The Rock, The Pier & The Wharf
Day 03 - Science, Views & Bridges
Day 04 - Cable Car, Tower & Lombard St
Day 05 - SF Farewell & Starting Road Trip
Day 06 - Glacier Point & Yosemite Valley
Day 07 - Highway 1: Santa Cruz & Monterey
Day 08 - Highway 1: Monterey & 17 Mile Dr
Day 09 - Highway 1: Trip to Santa Barbara
Day 10 - Traffic in the City of Angels
Day 11 - The happiest place on earth!
Day 12 - Santa Monica Beach & Pier
Day 13 - Universal Studios & Hollywood
Day 14 - Observe, Stroll, Eat & Leave LA
Day 15 - Neon Signs, Hoover Dam & Strip


Day 16 - Beverly, Blue Men, Strat & Sign

Hallo onride,

weiter gehts aus der großen bunten Stadt in der Wüste. An diesem Morgen wurden wir vom strahlend blauen Himmel geweckt, unter dem das kostenlose Hilton Honors Frühstück besonders gut schmeckte. Jeder von uns durfte kostenlos eine warme Speise, ein süßes Teil und ein Extra, also sowas wie Joghurt oder so auswählen. Dazu noch Saft, Kaffee oder Tee. Hat super geschmeckt, wäre mir aber zu den normalen Preisen VIEL zu teuer gewesen. Trotz des bis dahin schon fast erreichten Tagesbedarfs, ging es danach direkt zum nächsten Zuckerschock. Das Coca Cola Tasting „Tastes of the World“.

Man bekommt 16 Becher mit teilweise abartig süßen Getränken, die Coke auf der ganzen Welt vertreibt. Da sind Sachen dabei wie Sprite Ice aus Korea, was schmeckt wir normale Sprite mit Zahnpasta, Inca Kola aus Peru, was total anders aussieht aber wirklich wie Coke schmeckt, oder ein Stoney Tangawizi, was ja zumindest vom Namen mal super zu mir passt. Ein paar Sachen schmecken sogar richtig gut, die würde ich mir sogar in unseren Supermärkten wünschen. Andere hingegen waren ziemlich grenzwertig und kaum genießbar.

Bevor wir zum 16. und letzten Getränk kamen, übrigens Mezzo Mix from Germany, kam die Nr. 15 und wir konnten damit alle überhaupt nichts anfangen. Beverly from Italy. Wir wurden von zwei netten, amerikanischen Damen am Nachbartisch gefragt, ob wir schon soweit sind und ahnten nichts Gutes. Die haben extra noch 20 Minuten auf uns gewartet, nur um uns zuzusehen wie wir das trinken. Trotz allem war es immerhin von Coca-Cola und aus Italien, klang jetzt also mal nicht so schlecht.

Und dann haben wir genippt.

Matthias, der zu den bisherigen Getränken nur ein leises „Das ist gut“ oder „Das schmeckt mir nicht so“ raus gequält hat, war als erstes dran. Nach ca. 3 Sekunden nachdem der die Plörre getrunken hat, SCHREIT es auf einmal aus ihm raus, was das denn sei, wie man sowas verkaufen kann und wie unverschämt das ist, ihm sowas hin zu stellen. S

Auch unsere beiden Urlauberinnen konnten sich nicht halten und haben jeweils eine Minute lang nicht gewusst ob sie Lachen oder Würgen müssen.

Auch bei mir hat es nach ein paar Sekunden gewirkt und geistesgegenwärtig hab ich meinen Rucksack aufgerissen und ne ganze Flasche Snapple abgepumpt, um den Geschmack loszuwerden.

E-KEL-HAFT! Alle Tische um uns herum haben Tränen gelacht, scheinbar wussten die genau was passiert. Ich kann den Geschmack gar nicht beschreiben, ein bisschen wie Galle, aber mit einer anderen Nuance im Abgang. Es gibt sogar Buttons und Aufkleber mit „I survived Beverly in Vegas“. Total witzig, sollte jeder mal machen der dort ist (in Atlanta gibts das glaub ich auch)! Der Shop ist übrigens auch empfehlenswert. Wenn man gar nichts mit Coke anfangen kann wirds schwierig, gibt ja einige die deren Politik nicht mögen. Aber wenn man das mal außen vor lässt gibts da cooles Zeug, ich hab mir z.B. Salz- und Pfefferstreuer in der Form von kleinen Coke-Flaschen mitgenommen. Inklusive der M&Ms-World nebenan ist dann auch schon überraschend viel Zeit verflogen und wir mussten uns schon wieder auf den Weg ins Hotel machen, was gottseidank nicht weit war. Eine Abkürzung durch das MGM Grand und schon standen wir direkt vor dem Tropicana. Um konsequent meine Hotelbewertung in kurzen Worten fortzuführen, kann ich zum MGM Grand nur sagen: Man sieht MGM an, dass sie hoch verschuldet waren. Teilweise waren riesige Flächen im Casino einfach leer, man sah aber noch die Abdrücke und Steckdosen der wohl ehemaligen Slot Machines. Scheinbar wurden die weiter vertickt, jedenfalls war es da drin sehr karg und langweilig.

Der Grund, weshalb wir so früh ins Hotel mussten, war blau. Wir hatten recht günstige Tickets für die Blue Men Group bekommen, die wir alle schon immer mal sehen wollten. Also schlüpften wir in unser bestes Festtagsoutfit (neu gekaufte Sneaker und ein Kurzarmhemd), und flanierten ins Monte Carlo. Geile Show! Gute Musik, Comedy, Lightshow, alles was man braucht um entertaint zu werden. Man kann es nicht beschreiben, geht einfach selbst rein und genießt die Show mit Twinkies, Rohren und „booty shaken“. Danach konnte man noch Bilder mit den Darstellern machen und sogar einen originalen, blauen Fingerabdruck auf das Ticket machen lassen. Witzig: Wir haben die Tickets an die Windschutzscheibe in unserer Karre gelegt um den Fingerabdruck zu trocknen. Nach 5 Tagen Sonne aus Nevada, Utah und Arizona war die Farbe immer noch genau so feucht wie an diesem Abend. Gut, wär auch blöd, wenn die Darsteller nach dem Auftritt die getrocknete Farbe abkratzen müssten, aber dass es so lange feucht hält, hat mich beeindruckt. S

Danach war es höchste Zeit, sich mal den Baby Back Ribs im T.G.I. Friday‘s zu widmen. Nach kurzer Fahrerei haben wir auch einen gefunden, ich weiß gar nicht mehr genau wo, nur dass es im ersten Anlauf im „The Orleans“ leider alles nur mit Shrimps gab. S Ich glaube es müsste das Gold Coast gewesen sein. Nach einer schönen Full Rack mit Fries und Cole Slaw, ging es in die Stratosphäre, naja nicht ganz, aber immerhin näher als vorher. 350m näher um genau zu sein.

Auf dem Stratosphere Tower, dessen Aussichtsterrasse mit dem Namen „Top of the World“ direkt den Soundtrackkandidaten für das Urlaubsvideo aufgestellt hat, gab es außer einer unfassbaren Aussicht auch noch mehrere Attraktionen, von welchen wir uns für X-Scream entschieden haben. Die Vorstellung so hoch über dem Boden nach vorne zu ballern war verrückt, die Fahrt an sich aber irgendwie langweilig und unspektakulär. Im Nachhinein wären wir besser The Big Shot gefahren, aber man kann ja nicht alles wissen. Die Aussicht konnten wir auf jeden Fall genießen, Bilder machen war jedoch recht schwer mit einer ausreichenden Belichtungsdauer. Der Gorillapod den ich heute besitze, hätte mir damals einiges erleichtert.

Das eine oder andere Bild ist mir trotzdem gelungen und so ging es dann als letzte Station zum weltbekannten „Welcome to Fabulous Las Vegas“-Sign. Dort war überraschend wenig los, jedes mal wenn wir vorbei gefahren sind hat es nur so von Touristen gewimmelt und mindestens drei sau schlechte Elvis-Imitatoren haben die Bilder ruiniert und wollten auch noch Geld dafür. Mit dem Strat, einer Show und den Schild konnten wir an diesem Tag also einige Vegas-Achievements einsammeln und dann zufrieden ins Bett fallen (dieses mal ohne Brummen und mit NOCH besserer Aussicht).

Viel Spaß mit den Bildern und bis zum nächsten Mal mit den Strip-Hotels südlich des Tropicana, dem höchsten Riesenrad der Welt „The High Roller“, dem Valley of Fire und einer laaangen 400-Meilen-Fahrt nach Page, AZ!


What a view!



In Manhattan geht die Sonne auf



Binge Watching



Sie sehen, wo sich Brustwirbel 2 und Halswirbel 6 und 7 verabschiedet haben



Tastes of the World



Machbar



Nicht mehr so machbar



Time to get that Neon Sign working



Strip in der blauen Stunde



Manhattan in blau



Blau blau blau - SHAKE YOUR BOOTY



Schlumpfen-Cowboy-Joe



Ist immer noch feucht!



Cooles Schild!



Endlich Baby Back Ribs



Querstreifen machen nicht schlank



Laaangweilig!



Amazing! Awesome! Astonishing!



Von unten siehts gar nicht so hoch aus



Hallo ...



... und tschüss!
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